CD DER WOCHE


Kalenderwoche 37/19

ENDSEEKER – The harvest (2019)

Ich habe selten einem Album so entgegengefiebert wie „The harvest“ und bin nicht einmal ansatzweise enttäuscht worden. Wo Endseeker mit ihrem Vorgänger noch am teutonischen Todesblei Thron gerüttelt hatten, so haben sie ihn jetzt bestiegen, in ihren Händen die Köpfe der Besiegten.

Kalenderwoche 36/19

BLACKRAIN – Dying breed (2019)

Es bleibt festzuhalten, dass Blackrain mit diesem Album ein richtig geiles Stück Holz eingezimmert hat, welches eigentlich im Sommer hätte erscheinen müssen, damit man bei jeder Grillfete den passenden Soundtrack parat gehabt hätte. Auf jeden Fall ist „Dying breed“ jedem zu empfehlen, der mit einer Symbiose aus Hardrock, Heavy Metal und ein wenig Punk Etwas anzufangen weiß und dem kalten Dosenbier vom Discounter an der Ecke nicht abgeneigt ist.

Kalenderwoche 35/19

STILLBIRTH - Back To The Stoned Age (2019)

Die Compilation trägt den wundervollen Namen „Back To The Stoned Age“ und Kenner der Jungs wissen – der Name ist Programm. 13 Songs sind auf diesem Output enthalten uns in den 36 Minuten knallt und scheppert es an allen Ecken. Bis auf den neuen Song „Legalize It“ haben die Jungs einfach ältere Stücke neu eingespielt und mit einem „2.0“ versehen, davon kann und muss jeder ausgehen, dass die Titel das neue Gewand der aktuellen Besetzung tragen und so ist es auch.

Kalenderwoche 34/19

EQUILIBRIUM – Renegades (2019)

Und genau da liegt für mich ein wenig die Krux, denn „Renegade“ ist wirklich ein spannendes, manchmal etwas zu übereifriges Album geworden, bei dem sich Rene musikalisch mal richtig austoben konnte, ich aber der Meinung bin, dass viele der alteingeschworenen Equi-Fans diesen Stil nicht mittragen werden.

Kalenderwoche 33/19

SORCERY – Necessary excess of violence

Kein Kirmes Gedudel, kein unnötiges Chichi, einfach nur kapital eine 90er Sony UX-S Seite voll aufs Maul, dass man das Bier danach aus der Schnabeltasse konsumieren muss. Die Bassbox vibriert zum Stakkato Takt der Schweden und man möchte glatt vergessen, dass Dismember mittlerweile wieder live aktiv sind.

Kalenderwoche 32/19

DESTRUCTION – Born to perish

Bringen wir es doch ganz einfach auf den Punkt. Destruction sind nicht totzukriegen und immer, wenn man beim vorherigen Album denkt, dass da nichts Großartiges mehr kommen kann, bekommt man von den Herrschaften einen saftigen Tritt in die Weichteile.

Kalenderwoche 31/19

DAMNATION DEFACED – The devourer (2019)

Untätigkeit oder fehlende Kreativität kann man den Mannen der mehrheitlich aus der Lüneburger Heide stammenden Formation nicht unterstellen. Vielmehr stellt sich die Frage wie es Damnation Defaced in solch einem kurzen Zeitraum schaffen, erneut ein Album zu veröffentlichen, welches den bereits überragenden Vorgänger „Invader from beyond“ noch einmal toppt.

Kalenderwoche 30/19

HATRIOT – From days unto darkness (2019)

Natürlich hört man an allen Ecken und Enden die Trademarks des Thrash Heroen aus der Bay Area, doch Hatriot kopieren nicht einfach nur, sie interpretieren und das mit solch einer Wonne und Spielfreude, dass es einem die nietenbesetzten Birkenstocks von den Gehwarzen reißt. Ein brillantes Riff reiht sich an das nächste und Souza Jr. brilliert dabei am Gesang, dass man bei geschlossenen Augen denken könnte, man befindet sich in der Hochphase der Thrash Bewegung und wir schreiben das Jahr 1987.

Kalenderwoche 29/19

ROGGA JOHANSSON – Entrance to the otherwhere (2019)

Ich finde dieses Album wirklich spannend, aufregend und immer wieder für eine Entdeckung gut und mag den Umstand, dass sich Rogga Johansson immer wieder etwas Neues einfallen lässt, um nicht in totaler Todesblei Monotonie zu versinken. Sowas erfordert Mut, Kreativität und eine Menge Eier, die der Schwede hier mehr als einmal deutlich heraushängen lässt.

Kalenderwoche 28/19

ABBATH – Outstrider (2019)

Zusätzlich geht man ein Stückchen, wenn auch nur ein kleines, weg vom Black Metal und schon hat man in Verbindung mit dem 1000%igem Wiedererkennungsmerkmal, dem Gesang, ein neues ABBATH Album. Man kann sich natürlich ganz streng verschließen und somit keinerlei Neuerungen vermerken, aber die Vielseitigkeit der Musik findet seine passenden Hörer und für diese dürfte sich die Platte meines Erachtens sehr starkt lohnen.

Kalenderwoche 27/19

BLOODRED HOURGLASS – Godsend (2019)

Auf den nunmehr vierten Longplayer gibs nicht einen Ausfall zu vermelden. Ganz großes Handgeklapper von meiner Seite, denn auch die anderen Songs wissen auf ganzer Linie zu überzeugen. Unbedingte Kaufempfehlung von meiner Seite.

Kalenderwoche 26/19

J.B.O. – Wer Lässt Die Sau raus?! (2019)

Achtung! Die im Folgenden erwähnte Musik könnte Spuren von Humor, Spaß und sogar Blödsinn enthalten. Zeitgenossen, die gegen diese Phänomene allergisch reagieren, oder ihnen mental nicht gewachsen sind, werden gebeten, diesen Review weiträumig zu umfahren und gegebenenfalls den nächsten Lachschutzbunker aufzusuchen.

Kalenderwoche 25/19

CRITICAL MESS – Man made machine made man (2019)

Etablierte Bands des Genres sollten schon mal die Zewa Rolle bereithalten, um sich den Angstschweiß aus dem Gesicht zu wischen, denn der heiße Atem von Critical Mess sitzt ihnen gewaltig im Nacken.

Kalenderwoche 24/19

PANZERFAUST – The Suns of Perdition, Chapter I: War, Horrid War (2019)

Hässlicher Schwarzmetall ummantelt derben Todesblei, welcher von doomiger Schwere in den Abgrund gezogen wird und sich mit thrashiger Zügellosigkeit wieder empor kämpft.

Kalenderwoche 23/19

XENTRIX – Bury the pain (2019)

Natürlich wird man die Mannen aus Lancashire immer irgendwie mit ihrer genialen Ray Parker Jr. Coverversion über die Geisterjäger in Verbindung bringen, doch was vorbei ist, ist vorbei und bei Xentrix lohnt sich der Blick in die Zukunft durchaus, denn diese erscheint mit „Bury the pain“ trotz dieser exorbitant langen Pause mehr als rosig. Man kann nur hoffen, dass man diese großartige Scheibe alsbald auch auf den Bühnen dieser Hemisphäre begutachten kann. Starkes und vor allem unerwartetes Comeback!

Kalenderwoche 22/19

D-A-D – A prayer for the loud (2019)

Nach fast 8 Jahren Vinyltechnischer Pause lässt sich mit „A prayer for the loud“ konstatieren, dass die Rockwelt verdammt nochmal auf D-A-D angewiesen ist, die Dänen im 37.Jahr ihrer Existent noch lange nicht zum alten Eisen gehören und dem Nachwuchs immer noch gehörig den Arsch versohlen. Ein tolles Album, welches einen sofort mitreißt, den Regler bis zum Anschlag drehen und mitmachen lässt.

Kalenderwoche 21/19

INDIAN NIGHTMARE – By ancient force (2019)

Anspieltips kann man sich hier ebenfalls getrost schenken, denn das Album sollte in Gänze genossen werden. Am besten mit dem ältesten Bandshirt, was Ihr im Schrank herumfliegen habt, mit einer Büchse des billigsten Bieres, welches Ihr beim heimischen Discounter aus der Grabbelecke gezogen habt, natürlich mit der selbstgedrehten Fluppe und vielleicht mit einem nassen Hund, damit auch der unverzichtbare miefige Kellergeruch Einzug hält und somit dieses brillante Album zu einem Erlebnis der gesamten Sinne macht.

Kalenderwoche 20/19

RIOT CITY – Burn the Night (2019)

Wenn schon das Debüt so ein Gerät ist, bin ich gespannt, was uns die Band in Zukunft noch bescheren wird. Und da wir bis zur nächsten JUDAS PRIEST wohl sicher noch ein paar Jahre warten müssen, und es auch wenig wahrscheinlich erscheint, dass IRON MAIDEN ihre Medikation mit Schlaftabletten irgendwann einstellen, ist „Burn The Night“ eine gute Wahl, die metalgierigen Lauschtrichter mit guter Mucke zu füllen.

Kalenderwoche 19/2019

POSSESSED – Revelations of oblivion (2019)

Anspieltips? Drauf geschissen! Das ganze Album ist ein einziger Anspieltip und muss in Gänze bei mindestens Lautstärke 11 genossen werden. Ein Referenzwerk in Sachen Death/Thrash, ein Meisterwerk der harten Musik, ein Manifest der Brutalität. Ich kann es kaum erwarten, die Höllenfürsten beim Rock Hard Festival in etwas mehr als einem Monat in der ersten Reihe gnadenlos abzufeiern und mit Jeff ein Bierchen zu zischen…33 Jahre…meine Fresse!!!

Kalenderwoche 18/2019

KAMPFAR – Ofidians Manifest (2019)

Ich wusste, dass es gut werden würde. Ich bin nicht überrascht, dass „Ofidians Manifest“ großartig geworden ist. Trotzdem: Wow, damit hatte ich so nicht gerechnet.

Kalenderwoche 17/2019

PROTECTOR – Summon the Hordes (2019)

Thrasherherz, was willst Du mehr. Und es bleibt mir Unwürdigem, dem es vergönnt war, diesem Werk zu lauschen nur noch ein einziges Wort zu sagen: Kaufen! Aber das sagte ich zu Anfang dieses Reviews ja schon. Nun glaubt mir endlich!

Kalenderwoche 16/2019

ASTRAL DOORS – Worship Or Die (2019)

Ich habe das Ding jetzt so oft gehört, daß ich nachts aufwache und in meinem Hirn Songzeilen wie “…I wish I had a concrete heart…“ fröhliche Urständ feiern. Insgesamt gesehen haben wir hier ein melodisches Heavy Metal-Album, welches nicht allzu hart instrumentiert ist, aber über catchy Songs verfügt, und allein schon wegen dem geilen Sänger zum Pflichtkauf wird. Sagte ich schon, daß der Sänger geil ist?

Kalenderwoche 15/2019

SEAX – Fallout rituals (2019)

Himmelsackramariaundfuckinjosef…eigentlich müsste ich Seax in irgendeiner gearteten Form einen eigens angedachten Preis verleihen, denn das Quartett hat meinen Glauben an den guten, alten und traditionellen Speed Metal runderneuert und mir angesichts dieser famosen Göttergabe namens „Fallout rituals“ den Seelenfrieden wiedergegeben. Jeder, der seine Nackenmuskulatur bei solch einem Teilchenbeschleuniger in Stille verharren lässt, sollte mit Ferris MC nicht unter 2 Stunden bestraft werden.

Kalenderwoche 14/2019

EXUMER – Hostile Defiance (2019)

Ob „Dust Eater“, oder die Midtempo-Stampfrakete „Descent“, ob das treibende „Trapper“ oder das an SACRED REICH erinnernde „Vertical Violence“ - egal, alle Songs ergreifen sofort Besitz von den Nackenmuskeln, und bringen ein breites Grinsen auf meine Fresse und die Luftgitarre in die Griffel

Kalenderwoche 13/2019

DEVIN TOWNSEND – Empath (2019)

Devin Townsend hat sich mit diesem Werk ein Denkmal erschaffen, welches die Ewigkeit überdauern wird und reiht sich damit in die Riege der ganz Großen ein. Was Bach, Mozart oder Beethoven für die Klassik waren, ist Heavy Devy für die Neuzeit. Ein akustischer Geschichtenerzähler, ein Magier, ein Prophet, ein überragender Komponist.

Kalenderwoche 12/2019

OBSCURE INFINITY – Into the vortex of obscurity (2019)

Into the vortex of obscurity” ist eine grandiose Überraschung auf einem Markt, der zuweilen wenig für Ebensolche übrighat. Obscure Infinity begeistern mit melodiöser Härte, kompositorischen Geschick und Songs, die auf dem etwas übersättigten Death Metal Markt ihresgleichen suchen. Ein überraschend bärenstarkes Album, welches die Band ohne Umschweife für höhere Weihen qualifiziert. Kurzum: Hammer!

Kalenderwoche 11/2019

TWISTED TOWER DIRE – Wars in the unknown (2019)

Trotz der nunmehr 24 Jahre ihrer Existenz klingen Twisted Tower dire keineswegs altbacken oder verstaubt, sondern vielmehr frisch, kernig und immer auf den Punkt knackig, wie eine frisch geerntete Mohrrübe. Heavy Metal at it’s best und eine absolute Kaufempfehlung, da dieses Jahr von den anderen aufgeführten Bands scheinbar keiner was veröffentlichen wird und man deswegen durchaus eine Ersatzdroge im Schrank haben sollte.

Kalenderwoche 10/2019

TÝR – Hel (2019)

Mir hätte es zwar gefallen, wenn etwas mehr die Heimatsprache verwendet worden wäre, aber das ist allein mein persönlicher Geschmack. Auf jeden Fall müssen sich nach diesem Album nicht nur die Nordic Folk Metal Bands warm anziehen, sondern auch die gesamte Power Metal Fraktion.

Kalenderwoche 09/2019

IN FLAMES – I, the mask (2019)

Manchmal ist ein Schritt zurück genau der richtige Weg, um alte Fans ein wenig milde zu stimmen und dem neuen Klientel den Dutt vom Kopf zu reißen. Für mich DIE bisherige Überraschung des Jahres!

Kalenderwoche 08/2019

OVERKILL – The wings of war (2019)

Overkill basteln weiter an ihrem eigenen Denkmal und haben mit „The wings of war“ einen weiteren Mosaikstein zu ihrer fantastischen Karriere hinzugefügt. Mir persönlich tun allerdings alle Nachwuchs- und etablierten Thrash Bands leid, die mit diesem Album einmal mehr ihre Schranken aufgezeigt bekommen und sich weinend in die Ecke verkriechen müssen.

Kalenderwoche 07/19

ELECTRIC MARY – Mother (2019)

Hört man einen Song wie „Long Long Day“, spürt man förmlich die Mühen des mitunter nicht endenden Arbeitstages. Und so ist es auch diese vermittelte Authentizität, warum man sich mit der Musik verbunden fühlt. Warum sich ELECTRIC MARY dieser Art von Rock so elementar verschrieben hat, verdeutlicht am Besten die Aussage von Sänger Rusty: „ (…) Ich könnte das Stormbringer-Album von DEEP PURPLE jeden Tag hören und es wird niemals langweilig (…)

Kalenderwoche 06/19

DOWNFALL OF GAIA – Ethic of a radical finitude (2019)

Wenn man sich die Jungs so anschaut könnte man denken, die können kein Wässerchen trüben. Falsch gedacht! Downfall of gaia ist vertonte Verstörung, ausufernde Genialität, fast schon symphonische Brutalität. Ein vertontes Bild, welches durchaus einem Hieronymus Bosch zur Ehre gereicht hätte. Dunkel, düster, mal rasend, mal apokalyptisch leise, zum nachdenken anregend. Ein absolutes Muss in jeder halbwegs gut sortierten Extrem Metal Sammlung.

Kalenderwoche 05/19

SOEN – Lotus (2019)

Lotus“ ist ein Meilenstein in Sachen progressiver Musik, eine Scheibe, der man sich bedingungslos hingeben, in andere Sphären entschwinden und einfach nur mit geschlossenen Augen träumen kann. Musik ist eine Sprache und Soen haben eine Menge zu erzählen. Meisterwerk!

Kalenderwoche 04/19

FUSION BOMB – Concrete jungle (2019)

Jedes Jahr gibt es irgendeine Kapelle, die mich voll erwischt, ohne jemals vorher einen Ton von ihr gehört zu haben. National suicide oder Organic sind da die besten Beispiele. In diese illustre Gesellschaft reihen sich nun Fusion bomb ein, die ein Thrash Album auf den Markt geworfen haben, welches sich zu keinem Zeitpunkt hinter den Großen der Zunft verstecken braucht. Ein Haarschüttel-bedingtes Schleudertrauma sollte hier das mindeste der Diagnose beim Facharzt sein.

Kalenderwoche 03/19

DUST BOLT – Trapped in chaos (2019)

mit „Trapped in chaos“ sind Dust Bolt endgültig erwachsen geworden und sollten auch außerhalb etwas zertretener Thrash Pfade neue Anhängerschaft rekrutieren können. Die Scheibe ist definitiv die beste der sympathischen Gummibälle und das schmackhafteste seit Weißwurst und Paulaner Weißbier

Kalenderwoche 02/2019

NAILED TO OBSCURITY – Black frost (2019)

Ein gigantöses Meisterwerk der harten Musik, ein Mahnmal, wie melodischer und schleppender Death Metal zu klingen haben muss. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt ein Album, welches 2019 auf jeder Jahresauswertung zu finden sein wird.

Kalenderwoche 01/2019

FERAL – Flesh for funerals eternal (2018)

Ok. Ich gebe zu, dass man nicht unbedingt originell sein muss, um dennoch einen fetten Streifen abzubeißen, denn trotz der von mir erwähnten Mankos der nicht unbedingt vorhandenen Kurzweil, ist „Flesh for funerals eternal“ ein recht nettes Stück skandinavischer Todesblei geworden, der auch seine Stärken hat, nicht wehtut und zuweilen zu unterhalten weiß

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