17.05.2019 05:17 Alter 213 days
Kategorien: A-D
Von: SCHAACKI

ABNORMALITY – Sociopathic Constructs (2019)

(5.525) Schaacki (8,0/10) Tech Brutal DM

Label: Metal Blade Records
VÖ: 10.05.2019
Stil: Technical Brutal Death Metal

Facebook   Bandcamp / Kaufen   Metal Archives





Gerade las ich noch in meinem bevorzugten Print Magazin über die Band ABNORMALITY und schon liegt sie mir zur Rezension vor. Wer hätte das gedacht? Und so war ich dann persönlich nicht mehr überrascht zu erfahren, dass die ultrabrutale Stimme der Kehle einer Frau entspringt. Ich will es auch gar nicht allzu sehr zum Thema machen, welchem Geschlecht die Frontröhre angehört, denn Anno 2019 sollte jedem unlängst bekannt sein, dass das auch in unserer Musikszene nicht mehr relevant ist. Und so möchte ich die gute Mallika auch nicht mit anderen Damen vergleichen – höchstens mit Simone „Som“ Pluijmers, die ich bei CEREBRAL BORE schmerzlich vermisse – sondern messe sie eher mit Frank Mullen (SUFFOCATION) und Chris Barnes (SIX FEET UNDER), die beide Einflussgrößen für sie sind, oder auch mit John Gallagher von DYING FETUS. Und irgendwie hab ich nun doch mehr zu dem Thema gesagt, als ich eigentlich wollte. Schließlich besteht eine Band nicht einzig aus dem/der Sänger/-in!

Und wenn man auf die Musik bzw. das Songwriting blickt, dürfen die Namen DYING FETUS und CEREBRAL BORE gern noch einmal in den Topf geworfen werden. Denn auch ABNORMALITY spielen technisch versierten, mächtig brutalen Death Metal, der sich hauptsächlich im Hochgeschwindigkeitssektor abspielt. Doch finden sich auch (stiltypisch) immer wieder Breaks ein und man wird ziemlich tief ins Erdreich gestampft. Das Gefrickel ist auf enorm hohen Niveau, der Bass mega-heavy und die Drums prügeln unerbittlich. Gepaart mit Mallikas heftigen Vocals scheint für eine anspruchsvolle Brutal Death Scheibe also eigentlich alles perfekt.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt aber, dass die Songs sich dann doch recht stark ähneln. Klar, der selbstgesteckte Rahmen ist sehr eindeutig definiert und die Band weiß diesen auch entsprechend auszureizen, aber mal so ein gewagter Schritt über den Rand hinaus könnte die gewisse Würze geben. Auch eine Nummer im gedrosselten Tempo könnte der Abwechslung ein wenig zu Gute kommen. Aber natürlich ist das mein persönliches Empfinden und sicherlich meckere ich da auf hohem Niveau. Denn wer mal eine gute halbe Stunde einfach nur gerade auf die Zwölf bekommen will, der wird hiermit durchaus sehr glücklich. Denn wie bereits gesagt befindet sich das Können der Amis auf einem sehr hohen Level und wird die Vorlieben der Zielgruppe mit Sicherheit erfüllen.

Bewertung
: 8,0 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Monarch Alpha
02. Penance
03. Kakistocracy
04. Transmogrification of the Echoborgs
05. A Catastrophic and Catalyzing Event
06. Aeturnum
07. Dying Breed
08. A Seething Perversion
09. Curb Stomp

Jahrespoll 2018

CD der Woche

On Tour

Z.O.F.F. 2020

alter Z.O.F.F.

ZO SONGCHECK

VERLOSUNGEN

ZO PRÄSENTIERT:

Join the Army

WO WIR SIND

15.12.
18.01.2020
11.02.20
14.02.
18.02.2020
28.02.
22.02.19

Schrod's...

V.I.P.

Der Patch

PARTNER

BLACKLAND BERLIN

Damit das klar ist