18.09.2019 13:48 Alter 31 days
Kategorien: A-D
Von: CLEMENS

ADVENT SORROW – Kali Yuga Crown (2019)

(5.739) Clemens (10/10) Black Metal

Label: Self-Release
VÖ: 03.05.2019
Stil: Black Metal

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Ich kann mir nicht erklären wieso dieses Album bei uns im Eingang das Releasedatum um den 20.09.2019 gehabt hatte. ABER diese Scheibe deswegen unter dem Tisch fallen zu lassen wäre ein großer Fehler gewesen, sowie ist einfach nicht unsere/meine Art.

Die Australier von ADVENT SORROW haben mit „Kali Yuga Crown“ nämlich ein mächtiges, wirklich durchweg geniales, Black Metal Werk gegen Mitte dieses Jahres veröffentlicht, dass ich SOFORT und vorweg schon jedem ernsten Black Metal Fan empfehlen kann. Über das gesamte Album hinweg tauchen bei mir im Kopf immer mal wieder Black Metal Größen wie frühe DIMMU BORGIR, WINDIR, BEHEMOTH, TAAKE oder auch SHINING auf. Ein spannender Mix, den die Jungs aber zu ihrem eigenen Stil vereint kreiert haben. Es ist düster, aber zugleich auch verträumt atmosphärisch („Wolfhook and Weapon“). Gleichzeit fehlt aber auch keineswegs die düstere kalte Grundstimmung, die richtig gutem Black Metal ausmachen. Hinzu kommt dann auch noch eine kleine Portion Melancholie, welche gerade bei dem Titel für pure Gänsehaut sorgt („Wells of Poison Water“) und fertig ist eben genau das Klangbild von „Kali Yuga Crown“. Mensch da wäre uns wirklich was durch die Lappen gegangen.

Jeder Song auf der Scheibe ist ein eigenständiges Highlight, was meines Erachtens im Black Metal schwierig um zusetzten sehr sehr schwer ist. Das Album hat bestimmt ein gewisses Konzept, braucht aber keines um alle Songs zu einen, dass sie sowohl alleine, als eben auch im Verbund zu überzeugen wissen. Das liegt unter anderem auch an dem Gleichgewicht der Soundqualität, welche bei dem Stil von dreckig düster, bis rotzig frech oder eben klar und aufpoliert reichen kann. Hier wurde ein schönes Mittelmaß gefunden, welches einfach perfekt zu den Titeln und der Schreibweise passt, ohne Dieses zu verfälschen, oder dem die Stimmung zu nehmen. Gleiches gilt auch im klassischen Aufbau der Musik. Nehmen wir zum Beispiel uns den Gesang heraus, so wechselt dieser Gnadenlos vom Kreischen und Krächzen, über klaren Gesang, zum melancholischen Heulen und tiefen Growls hin und her. Und ja, das alleine bindet wieder einige Subgenres des Black Metal in einem, was hier einfach sehr gut funktioniert.

Man könnte sich Instrumental auch ähnliche Beispiele und Vergleiche heraussuchen, aber der Grundton bzw. das Fazit liegt einfach klar auf der Hand und erklingt durch meine Ohren. Hier haben wir es mit einem nahezu, oder gar dem perfekten Black Metal Album 2019 meiner Meinung nach zu tun.

Anspieltipps: „Caesar“

Bewertung: 10 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Verminblood
02. Wolfhook and Weapon
03. Spearhead
04. Kali Yuga Crown
05. Pestilence Shall Come
06. Caesar
07. Wells of Poison Water
08. Majesty Enshrined
09. With Conviction
10. Death in Magic Antagonism

 

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