02.06.2019 13:07 Alter 197 days
Kategorien: A-D
Von: MAIK

APHYXION – Void (2019)

(5.555) Maik (8,7/10) Melodic Death

Label: Prime Collective
VÖ: 10.05.04.2019
Stil: Melodic Death

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APHYXION
kommen aus Dänemark, genauer gesagt, aus Ribe. Ribe ist die älteste Stadt in unserem nördlichen Nachbarland und kann also auf eine lange Geschichte zurückblicken. Nebenbei hat der Ort auch eine schöne Altstadt, mit feinen Restaurants und Kneipen. Und sie haben dort eine Storchenliga. Das klingt nun alles typisch dänisch, eben „hyggeligt“. Gemütlichkeit wollen APHYXION allerdings nicht aufkommen lassen. Und auch altstädtische Behäbigkeit und den Staub der Jahrhunderte weiß die Band kategorisch von sich zu weisen. Die Combo firmiert zwar unter dem Genre Melodic Death Metal, haben aber mit vorliegendem Album „Void“ dieses Subgenre weitgehend in Richtung Moderne verlassen. Nun eher im Metalcore verortet ziehen sie ihr Spektrum bis hin zum Avantgarde Metal.

Mittlerweile hat die Band auch den Klargesang entdeckt, der neben den üblichen harschen Vocals desöfteren eingesetzt wird. Manchmal sogar parallel, wie in „Sleepwalkers“. Damit wird eine Gratwanderung zwischen Groove und Brutalität, zwischen eingängigen Melodien und krassem Gebretter, zwischen schönem Gesang und bösem Geschrei, zwischen Harmonie und Gefrickel erreicht, die anfangs etwas verstörend wirkt, nach mehrmaligem Hören aber auch Metalcore-Verweigerern wie mir einige großartige Momente beschert. Und das will was heißen. Auf Dauer werde ich zwar kein Fan dieser Musiksparte, aber was APHYXION hier abgeliefert haben, hat doch irgendwas. Dieser verhallte Kinderchor in „Crown of Thorns“ zum Beispiel. Oder der Mitgröhl-Chorus in „No Man Is An Island“, meiner Meinung nach der stärkste Song der Scheibe. Die Band versteht es auf jeden Fall aus dem Gros der Metalcore- Bands herauszustechen, und für Leute, die gerade die Grenzzone zwischen Melodic Death und Metalcore abzugrasen pflegen, sollte „Void“ zumindest einer sofortigen Probehörsession zugeführt werden.

Anspieltipp: „Fork Tongued“ und „No Man Is An Island“

Bewertung: 8,7 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Fork Tongued
02. Sleepwalkers
03. Restless Nights
04. Crown Of Thorns
05. Happily Apathetic
06. A Gap Of Sky
07. Sedate Myself
08. Pain
09. No Man Is An Island
10. Stronger In The End
11. Void

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