17.05.2019 05:29 Alter 96 days
Kategorien: A-D
Von: MAIK

ARCH/MATHEOS – Winter Ethereal (2019)

(5.527) Maik (8,0/10) Prog Metal

Label: Metal Blade Records
VÖ: 10.05.04.2019
Stil: Prog Metal

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Wer sich im Progressive Metal- Genre auskennt, wird beim Erklingen der Namen John Arch und Jim Matheos sicher sofort einen Bandnamen im Kopf haben: FATES WARNING. Nun muss ich sagen, dass ich von dieser Band vor Jahrzehnten mal was gehört hatte, es nicht schlecht fand, aber es war irgendwie doch nicht meins. Nun hat mich die Säumigkeit eingeholt, und mir liegt das zweite Album vor, welches unter dem Namen ARCH/MATHEOS eingespielt wurde. Das Progressive liegt allerdings nicht so stark in der Instrumentierung, sondern eher im Gesang von John, der mit seinen Gesangslinien den unbedarften Hörer anfangs recht überfordern könnte. Mir ging es zumindest beim ersten Durchlauf so, und ich konnte mich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass das Album größtenteils um die Gesangslinien herumkomponiert wurde. Die Gitarrenarbeit ist recht ordentlich, und gerade, wenn der Axt mal etwas Vordergrund geschenkt wird, wie in „Wrath Of The Universe“ oder „Straight And Narrow“, hat die Band ihre stärksten Momente.

Der Rest läuft dann eher etwas ruhiger ab, durch den Gesang dominiert, der in schwer nachvollziehbaren Melodien daherkommt. Man muss manchmal staunen, dass sich der Sänger diese schrägen Kompositionen merken kann, denn es fällt schon dem Zuhörer schwer, dem Fluss des Albums zu folgen, und man weiß manchmal gar nicht, in welchem Song man sich gerade befindet. Das wird durch die Überlänge der Tracks noch verstärkt, denn schon der Opener „Vermillion Moons“ kommt mit neun Minuten daher, während das letzte Stück, „Kindred Spirits“ die 13-Minuten-Marke erreicht. Für den Durchschnitts-Headbanger stellt dieses Album somit eine starke Herausforderung dar. Progressive Metal-Fans, besonders, wenn sie auch auf FATES WARNING stehen, sollten sich dieses Hörerlebnis gönnen, denn trotz der Länge von über einer Stunde gibt es für den geneigten Hörer ziemlich viel zu entdecken.

Anspieltipp: „Wrath Of The Universe“ und „Straight And Narrow“

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Vermillion Moons
02. Wanderlust
03. Solitary Man
04. Wrath Of The Universe
05. Tethered
06. Straight And Narrow
07. Pitch Black Prism
08. Never In Your Hands
09. Kindred Spirits

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