27.11.2017 16:46 Alter 3 yrs
Kategorien: A-D
Von: NICK

BEASTIALITY – Worshippers of Unearthly Perversions (2017)

(4.258) - Nick (8,5/10) – Black/Thrash

Label: Invictus Productions
VÖ: 15.12.2017
Stil: Black/Thrash

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Gut, dass hier bei der Zuteilung oftmals der Würfel entscheiden muss. Eine Band mit einem dermaßen langweiligen, weil völlig austauschbaren, plakativen Namen wäre mir aller Wahrscheinlichkeit nach eher nicht unter die Fittiche gekommen. Zudem gibt es mit den Polen Bestiality ! mindestens (!) eine zu verwechselnde Namensvetterband.

Ich vermutete leichtfertig eine schlechtere Schlachteplatte oder Slam-Death der mittelmäßigen Sorte, nicht jedoch ein Album, welches sich mit Vehemenz langsam Richtung Top 10 meiner persönlichen Bestenliste des Jahres schiebt.

Und warum ?? Zurecht !

Schon das superbe Instrumental „The Mist of Mayhem“ bietet schwedische Gitarren, wie man sie seit den Neunzigern so liebt. Da keimt gleich ein heftiges Nostalgiegefühl auf, so als würde man Dissection, Gates of Ishtar oder Necrophobic das erste Mal auflegen.

Ganz feine Klinge, mit der die Herren aus Stockholm da zum Florett bitten. Dabei klingt die Scheibe so basement-lastig als wäre hier der feuchteste Keller Schwedens Austragungsort der Aufnahmen gewesen während der Geist Quorthons über allem wacht.

Die Platte ist ein furioser Ritt durch 6 meist pfeilschnelle Songs plus 2 Instrumentals, die zu keiner Sekunde langweilt. Irgendwie höre ich in der rotzigen Thrash-Darbietung auch eine Band wie Infernal Majesty („None shall defy“ !!) durch. Ungewöhnliche, nervös zuckende Riffgewitter, wie man sie wohl nur mit äusserster Gier und Enthuisiasmus statt mit dicker Kohle unterm Polster hervorzaubern kann.

„Apocalyptic Storm“, „Riders of Imminent Death“ und „Stanken av Uråldrig Död“ sind schwärzeste Thrash-Granaten aus des Deibels Hüfte und sollten kein Auge trocken lassen.

Hervorzuheben ist neben dem allgegenwärtigen Gitarrenzauber auch das garstige Gekreische, welches der versprochenen Be(a)stialität zur Ehre gereicht.

Hier gibt’s nonstop und rasend schnell zumeist hochqualitativ auf die Mütze. Fans von Nifelheim, Aura Noir und Konsorten müssen hier eigentlich sofort zugreifen.

Anspieltipps: „„Apocalyptic Storm“und „Riders of Imminent Death

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

 

Tracklist:

1. The Mist of Mayhem
2. Witchblood
3. Sadistic Fornication
4. Riders of Imminent Death
5. Apocalyptic Storm
6. Hill of Crucifixion
7. Stanken av Uråldrig Död
8. Shadowside Path

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