22.02.2020 07:39 Alter 42 days
Kategorien: A-D
Von: SCHAACKI

BLAZE OF PERDITION – The Harrowing of Hearts (2020)

(6.032) Schaacki (8,5/10) Black Metal

Label: Metal Blade Records
VÖ: 14.02.2020
Stil: Black Metal

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2020 könnte für BLAZE OF PERDITION, die in ihrer Geschichte schon einige Marker setzen mussten, ein weiterer großer Punkt werden. Zum einen wechselten sie kürzlich zum renommierten Label Metal Blade, was ihnen vielleicht größere Möglichkeiten bieten dürfte, zum anderen eröffnet das neue Werk „The Harrowing of Hearts“ ihnen selbst neue Wege.

Denn schnell fällt auf, dass das aktuelle Album der Polen einen anderen Vibe versprüht, was schon beim modern gestalteten Cover beginnt. Und wo in Vergangenheit die Songstrukturen schon manchmal etwas verkopft oder auch sperrig daher kamen, sind BLAZE OF PERDITION diesmal für ihre Verhältnisse deutlich zugänglicher. Das liegt mitunter an dem hohen Gothic Rock Einschlag, den sie bewusst eingebaut haben, wie ich erfahren habe. Und in der Tat rockt die Scheibe an vielen Stellen, was leicht in Gehör und Tanzbein übergeht. Natürlich bleibt eine gewisse Härte stets erhalten und auch die typischen und markanten BLAZE OF PERDITION-Leadgitarren sind noch immer präsent, jedoch nicht ganz an dem Ausmaß wie auf „Conscious Darkness“. Dort sorgten diese für echte Gänsehaut und kühle Atmosphäre. Jene ist zugunsten der Eingängigkeit etwas zurückgegangen. Klar, BLAZE OF PERDITION klingen nach wie vor düster und haben noch immer ihren eigenen melancholischen Charme, doch können sie mich dieses Mal nicht ganz so sehr berühren wie auf dem letzten Album.

Trotzdem verdient „The Harrowing of Hearts“ durchaus Aufmerksamkeit. Im Vergleich zu früheren Werken ist es eben eine „easy-listening“-Scheibe, was jetzt aber auch nicht als negativ zu werten sein sollte. Denn dadurch geht sie eben, wie bereits angedeutet, gut rein. Die rockigen Momente harmonieren sehr mit stiltypischen Gitarrensoli der alten Schule und wenn die Drums entsprechend treiben anstatt harsch zu ballern, darf man ruhig mal freudig grinsen. Ja, es ist irgendwie ein freundliches BLAZE OF PERDITION-Album. Ob das nun die alten Fans stört oder freut, kann ich nur sehr schwer beurteilen, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass einige neue hinzukommen werden. Gerade Anhänger von black’n’rolligen Bands wie den Schweden TRIBULATION oder den Amis CLOAK könnten Gefallen an der neuen Scheibe haben und darüber auch die älteren Werke entdecken und ergründen. Das ist natürlich viel Spekulation. Fest steht dagegen, dass BLAZE OF PERDITION wieder einmal gute Musik erschaffen haben. Diese packt mich zwar nicht so wie 2017, weiß aber dennoch gut zu unterhalten.

Bewertung
: 8,5 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Suffering Made Bliss
02. With Madman’s Faith
03. Transmutation of Sins
04. Królestwo Niebieskie
05. What Christ Has Kept Apart
06. The Great Seducer
07. Moonchild (Fields of the Nephilim cover)

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