14.02.2020 21:53 Alter 148 days
Kategorien: A-D
Von: CLEMENS

DELIVER THE GALAXY – The Journey (2020)

(6.011) Clemens (8,0/10) Death Metal

Label: Wolf Metal Records
VÖ: 03.01.2020
Stil: Death Metal

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Ganze 6 Jahre mussten wir Erdlinge warten und nun ist es endlich soweit, der Nachfolger zu „Projekt Earth“ kann in unsere CD Regale landen. Die Rede ist von dem 2ten Full-length Album „The Journey“ von den Quedlingburger Space Death Metallern Deliver The Galaxy. Und die 6 Jahre warten haben sich definitiv gelohnt und dies verspürt man schon buchstäblich vor dem drücken auf Play ????.

Die Jungs haben sich deutlich ins Zeug gelegt und vor allem an der Soundqualität geschraubt, bzw. ihren neuen Silberling professionell aufnehmen, mixen und mastern lassen, sodass allein rein Qualitativ jedem Marsianer gerne der Kopf platzen dürfte. Der Opener und Titeltrack entpuppt sich nach mehreren Durchläufen zu meinem Favoriten des 10 Track Albums. Warum?

Ganz einfach, die Wucht der Gitarren und die Melodie und was sie hinterlässt ist einfach großartig und legt die Messlatte gleich sehr hoch. Dazu erinnert mich der Aufbau, bzw. der Titel an sich an eine Sci-Fi (Fear Factory „Mechanize“) Version von Omnium Gatherum was einfach eine perfekte Symbiose 2er meiner Steckenpferde darstellt. Das Album knallt mit fetten Gitarren, präzisen Melodien, untermalt von einer schönen Schlagzeug Bass Kombination. Dazu verständliche Growls und Screams im Wechsel mit einer Portion Sci-Fi Effekten und schon kann man zufrieden sich in den Kryoschlaf begeben.

Warum nach dem grandiosen Start und der fasst schon Lobeshymnenartigen Einleitung/Zusammenfassung dennoch „nur“ 8 Punkte herausspringen ist relativ einfach an einem Beispiel erklärt. Oft bekommt man Bands zum rezensieren, welche einem sehr gut gefallen, denen es aber am gewissen Etwas fehlt, was meistens sehr schade ist.

Hier habe ich eine Truppe die dieses gewisse Etwas hat, aber warum zum Pluto schöpfen sie es nicht mit 100%iger Energie aus? Die folgenden 3 Titel „Setius“, „Mind Conflict“ und „Take Off“ hören buchstäblich viel zu früh auf? Wieso? Jeder Titel hat wirklich was Spezielles an sich, wie zum Beispiel „Setius“ mit einer wirklich dezenten aber großartigen Effektmelodie, welche sich perfekt zum Ohrwurm entwickeln könnte, wenn der Track nicht so früh, bzw. abrupt beendet werden würde. Selbiges bei den weiteren beiden Tracks, alle großartig, aber vom Songwriting her ein wenig ins Weltall verfeuert.

Wirklich schade. Zum Glück gibt es dann „The Picture I Draw“ und „On Fire“, welche meines Erachtens wieder komplett auskomponiert sind und zugleich auch lyrisch die Stärken der Quedlingburger perfekt ins Rampenlicht stellen. „Illuminati“ ist dann wieder ein Wechselbad der Gefühle, welcher rein theoretisch an „The Journey“ anknüpfen könnte, aber mir mit dem Gastgesang so gar nicht gefällt. Da wäre eine Bonustrack Version mit dem Frontmann alleine wirklich interessanter, oder das man diese eher als Bonus rann hängt hätte, da der Song so ein wenig aus dem Konzept heraus gerissen wirkt. Evtl. hätte man den Gast ein wenig dezenter einsetzen können wie die Dame bei „I Declare War“. Der Song bringt nämlich das Schiff gegen Ende wieder auf den finalen Kurs. Sie können es also doch wie Anfangs präsentiert und wissen wie, oder ich verstehe das Ganze einfach nur falsch, bzw. sind wir auf verschiedenen Umlaufbahnen unterwegs. Wer weiß, wer weiß.

Fest steht, dass hier ordentlich was im Sci-Fi Death Metal Sektor abgefeuert wird und spätestens jetzt das Potenzial der Band ans Tageslicht kommt und mehr Leute in seinem Bann ziehen sollte. Alle guten Dinge sind 3! Jetzt fehlt nur noch der Feinschliff, damit die Truppe mit Warp-Geschwindigkeit nach oben düsen kann.

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The Journey
02. Setius
03. Mind Conflict
04. Take Off
05. The Picture I Draw
06. On Fire
07. Illuminati
08. New Horizons
09. I Declare
10. Pathfinder

 

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