22.05.2019 17:37 Alter 91 days
Kategorien: E-G
Von: MAIK

EMERALD – Restless Souls (2019)

(5.535) Maik (8,7/10) Heavy Metal

Label: Rock of Angels Records
VÖ: 17.05.04.2019
Stil: Heavy Metal

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Der Name EMERALD ist ja sehr beliebt in Metallerkreisen, und so haben sich schon etliche Bands diesen edelsteinigen Namen auf’s Banner geschrieben. Was alle diese Bands, außer dem Namen, noch gemeinsam haben: alle haben traditionellen Heavy Metal gespielt. Diese smaragdenen Metallarbeiter hier kommen aus der Schweiz, und legen mit „Restless Souls“ ihr achtes Album vor, um das zwanzigjährige Bandjubiläum angemessen zu feiern.

Das Album beginnt ruhig. Eine Uhr tickt und Akkustikgitarrenklänge und sphärische Chöre wiegen den unbedarften Zuhörer in trügerischer Sicherheit. Dann eine fiese Lache, und Bühne frei für „Freakshow“, eine amtliche Metal- Gitarren- Granate. Auch sonst schrauben die Eidgenossen ein paar ganz ordentliche Metallhaken an die Wand, seien es stampfende Metallhymnen wie „Valley Of Death“ oder „My Final Stand“, speedige Schnellfeuergeschosse wie „Digital Slavery“ oder „The Wicked Force“, die Powerballade „Set Me Free“, das Celtic-Folk-beeinflußte „Cad Goddeu“ (Nein, das ist NICHT mein Bruder!), die Mitsinghymne „Son Of Sam“, die vom Serienmörder David Berkowitz handelt, das rockige „Superhero“ oder das an IRON MAIDEN erinnernde „Revenge“ (letzteres leider nur auf der CD als Bonus) – Vielseitigkeit ist Programm. Gut, zugegeben wirken manche Arrangements etwas bieder, aber diese Momente werden von der charismatischen Stimme des Sängers wieder ausgeglichen. Das Keyboard ist auch recht dezent eingesetzt und nervt überhaupt nicht. Die Gitarren sägen ein amtliches Brett, und auch sonst ist fast alles im grünen Bereich. Die Scheiblette kommt auch in Vinyl, und zwar in transparentem Grün. Haltet Euch aber ran, der flache Smaragd ist auf 250 limitiert.

Wer auf treibenden , traditionellen Heavy Metal steht, und außer den großen und bekannten Namen auch mal der zweiten Reihe eine Chance geben will, kann hier bedenkenlos zugreifen. Auf diesem Album wird keine Revolution geboten, aber ein paar ordentliche Scharmützel bekommt ihr dennoch auf die Horchlappen.

Anspieltipp: „Digital Slavery“ und „The Wicked Force“

Bewertung: 8,7 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Freakshow
02. Valley Of Death
03. Digital Slavery
04. Son Of Sam
05. My Final Stand
06. The Wicked Force
07. Cad Goddeu
08. Restless Soul
09. Set Me Free
10. Superhero
11. Heaven Falls Down
12 Revenge (Bonus)

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