07.04.2020 21:26 Alter 50 days
Kategorien: H-J
Von: NICK

HEAD OF THE DEMON – Deadly Black Doom (2020)

(6.147) Nick (7,8/10) Doom

Label: Invictus Productions
VÖ: 30.04.2020
Stil: Doom

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Ein ebenfalls absolut fantastisches Projekt aus Stockholm sind die Okkult- Doomer Head of the Demon, die nunmehr ihr drittes Album in den Startlöchern haben. Die Band wird im allgemeinen gern unter DOOM eingeordnet, was ich bis auf wenige doomige Ausbrüche nicht so ganz nachvollziehen kann. Schubladen sind ja eh schon saudumm, deshalb würde ich Head of the Demon gern als “leicht-verzerrte-okkult-philosophische-Meditationsmethode” klassifizeren.

Was mir schon an dem Zweitwerk “Sathanas Trismegistos” so gut gefallen hat, wird im neuen Album doppelt unterstrichen. Die Band arbeitet mit leicht dissonanten, stets wiederkehrenden Riffs, die nur ab und an mit geshouteten Mantras oder “Anrufungen” unterfüttert werden. Das Geheimnis der Schweden ist mithin das Verständnis von absolut fantastischen Licks und Tonfolgen, die leicht verschoben und verändert werden aber durch die Wiederholung des irgendwie dann doch gleichen Schemas, sich absolut schnell und unwiderruflich in den Kopf fräsen können. “Dawn Walker” ist ein Lehrbeispiel, wie die Band es schafft mit EINEM Überriff, den Hörer mit jedem Umlauf weiter in den Pit zu ziehen.

Aber definitiv nicht in den Moshpit. Das ist nämlich unter keinen Umständen eine Band zum Moshen. Es ist eine Band zum Hören im Hintergrund, zum isolierten Spazierengehen (daher topaktuell !), zum Arbeiten nebenbei, zum Entspannen, zum Drücken auf die Repeat-Taste, da es von solchen subtil agierenden Bands zu wenig im Rock/Metalgenre gibt. Man höre nur das hymnische und fantastische “En to Pan”, welches mit einer mystischen (Pan-Flöte ?) ausfaded.

Mir fallen als entfernte Vergleiche nur frühere Long Distance Calling oder die auf Augenhöhe agierenden Briqueville aus Belgien ein. Head of the Demon sind aber von ihrer ganzen Anlage ernsthafter und tiefer in der okkulten Materie verstrickt und präsentieren uns auf ihrem neuen Streich wieder 6 astreine Stücke, die dem Fan von solchen Klängen schnell unter die Haut gehen sollten.

Anspieltipps: “Dawn Walker”, “En to Pan”

Bewertung: 7,8 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The House of Peor
02. Dawn Walker
03. En to Pan
04. Set-Suthek
05. St.Cyprian
06. Voidsoul

 

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