03.04.2020 13:46 Alter 54 days
Kategorien: H-J
Von: TIMO

INVOKER – Towards The Pantheon Of The Nameless (2020)

(6.141) Timo (9,0/10) Melodic Black/Death Metal

Label: Einheit Produktionen
VÖ: 27.03.2020
Stil: Melodic Black/Death Metal


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Es hat schon ein Weilchen gedauert bis bei Invoker nun der Nachfolger ihres zweiten Albums „Aeon“ veröffentlicht werden konnte. Aber bekanntlich benötigt ein gutes Album eben auch einen gewissen Reifeprozess, man konnte sich somit auch mit dem großartigen Vorgängerwerk nicht wenige Abendstunden verschönern. Welches unser Thor mit einer lobpreisenden Bewertung versehen konnte.

Auch weiterhin gibt es klassischen Black/Death Metal bei Invoker, mit einer gut durchstrukturierten melodischen Komponente, die allerdings beim aktuellen Album noch deutlicher hervorsticht. Auf 9 Songs bietet die Band um den Ex-Trimonium Schlagzeuger Tino Schumann reichlich klassischen angeschwärzten Death Metal. Der diesmal auch viel mehr Einflüsse aus dem traditionellen Metal verinnerlicht und eine Ähnlichkeit mit Bands der griechischen Szene, wie eben klassische Rotting Christ aufweist. Aber natürlich auch eine gewisse, melodische Rohheit wie man sie von Dissection kannte.

Ein gutes Beispiel ist hier bereits der Titelsong zu Beginn des Albums. Der mit grandiosen Melodiebögen ausgestattet ist und somit die traditionelle Ausrichtung des Black/Death Metal angenehm verfeinert, somit auch ziemlich gut die Fahrtrichtung auf „Towards The Pantheon Above The Nameless“ einläutet. Auf eine gut sortierte Tempovariation setzt die Band aus Köthen/Sachsen Anhalt, denn trotz einiger, klassischer Midtempo-Parts nimmt man immer wieder angemessen Fahrt auf und ist somit von einer Monotonie weit entfernt. Dadurch zeigt sich das Album sehr abwechslungreich und offenbart reichlich viele nachhallende Momente.

Das diese melodische Variante auch ziemlich gut mit walzenden Death Metal funktionieren kann zeigt „Devils Door“, der in der Mitte des Albums nochmal bretthart den Putz von der Decke rieseln lässt. Fortlaufend zeigen die Anhaltiner aber eben ein feines Gespür für wunderschöne, die Sinne fesselnde Melodien, die sich zwischen anspruchsvollen Black/Death Metal ziemlich gut beheimatet wissen. Das hochwertige Songwriting ist auf ganzer Linie mit vielen Spannungsbögen ausgestattet, die sich nie zäh und unbeweglich in Raum und Zeit verlieren, sondern durch den tieferen, jedoch auch heiseren Gesang einer stimmigen Ausrichtung folgt. Mit dem gelungenen Instrumental-Song „Breathless“ untermauert die Band ihre Vielschichtigkeit.

Invoker verfolgen bis zum Ende des Albums die klare Ausrichtung aus agilen und melodischen, aber auch desöfteren melancholischen Momenten, die sich aber wiederum hervorragend zu einem eleganten hochwertigen Genre-Spagat entfalten.

Anspieltipps: „Towards the Pantheon of the Nameless“ & „Above The Stars“

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Crumbling Sky
02. Towards the Pantheon of the Nameless
03. Journey to Darkness
04. Dark
05. Devils Door
06. Fall Into the Void
07. Breathless
08. The Veils of Golden Light
09. Above the Stars

 

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