14.09.2019 18:54 Alter 61 days
Kategorien: K-M
Von: OLAF

METABOLIC – Peacemaker (2019)

(5.727) Olaf (7,0/10) Thrash Metal

Label: Eigenvertrieb
VÖ: 13.09.2019
Stil: Thrash Metal

Facebook   www   Kaufen   Metal Archives





Tja Freunde, Sachsen scheint immer ein gutes Pflaster für eine gepflegte Hartwurst zu sein. Heute gibt es einen Nachschlag von unseren Freunden von Metabolic aus Bischofswerda, die wir Euch bereits 2015 mit ihrem ersten Scheibchen „Eraser“ wärmstens empfahlen und nun mit „Peacemaker“ einen weiteren Rundling in die Arena schmeißen. Ich habe mich mit dem Teil mal etwas genauer auseinandergesetzt.

Das anfängliche Gekeife von Frontmann Hardy beim Opener „The grand declaration of peace“ kling erstmal so gar nicht nach Thrash und irgendwie erwartet man eine deftige Schwarzwurzel-Keule, stattdessen fällt der teutonische Thrash Hammer auf einen hernieder, der auch gesanglich sehr an gaaaanz alte Destruction zu „Infernal overkill“ Zeiten erinnert. Dazu trägt auch nicht unerheblich der etwas mumpfige Sound bei, der dieses frühe Achtziger Feeling auch noch punktuell unterstreicht. Das setzt sich ebenfalls bei „Hellraiser“ und vor allem „Aeraera“ fort, die beide mit einem tollen Mitbrüll Refrain punkten können. Überhaupt fiel an diesem Punkt auf, wie sehr sich das Album entfaltet, je länger es läuft…und sowas kann ich prinzipiell nur gutheißen. Dieser Trend setzt sich bei „King to the rim“ fort, bei dem ich mir allerdings gewünscht hätte, man hätte den anfänglichen Midtempo Part beibehalten, denn dieser klang bis zur einsetzenden Geschwindigkeit mehr als geschmeidig. Warum darauf ein Rodeo viertel sechs und nicht viertel nach fünf (WANN LERNT IHR DAS ENDLICH, HERRIMHIMMEL!!!) stattfindet, weiß sicherlich nur die Band allein, doch die Teilhabe daran ist durchaus ein heiteres Unterfangen. Mein Wunsch nach einer heftigen Midtemponummer wird dann bei „Ghost of waste“ endlich erfüllt, dem dann wieder ein wilder Steppenritt mit „Under the spell“ folgt. Mit den beiden abschließenden „Jekyll and Hyde“ und vor allem „Virus“ geben die Jungs aus der ehemaligen SBZ noch einmal richtig Gas und zeigen, dass sie sich nicht zu verstecken brauchen.

Nein, „Peacemaker“ ist definitiv nicht die Quadratur des Kreises oder gar mit Abwechslungsreichtum reich gesegnet, doch man muss Metabolic zugutehalten, wie sehr sie den Spirit der Achtziger verinnerlicht haben und die Fahne stolz in den Wind halten. Wollen Viele, können Wenige und von daher eine Kaufempfehlung für alle, die mittlerweile mehr mit Spliss zu kämpfen haben und wo die Röhre etwas zu sehr figurbetont jedes Foto sprengt. Döschen Hansa Pils dazu und fertig ist der Lack!

Bewertung
: 7,0 von 10 Punkten


Tracklist:

01. The grand declaration of peace
02. Hellraiser
03. Aeraera
04. King to the rim
05. Rodeo
06. Quarter past five
07. Ghost of waste
08. Under the spell
09. Jekyll and Hyde
10. Virus

Jahrespoll 2018

CD's der Woche

On Tour

Z.O.F.F. 2020

alter Z.O.F.F.

ZO SONGCHECK

VERLOSUNGEN

ZO PRÄSENTIERT:

14.11.
November

WO WIR SIND

16.11.
21.11.
26.11.2019
01.12.
01.12.
04.12.
15.12.

Schrod's...

V.I.P.

Der Patch

PARTNER

BLACKLAND BERLIN

Damit das klar ist