27.05.2019 23:42 Alter 85 days
Kategorien: K-M
Von: MARKY

MYSTIK – Mystik (2019)

(5.546) Marky (7,8/10) Heavy Metal / Speed Metal

Label: I Hate Records
VÖ: 17.05.2019
Stil: Heavy Metal/Speed Metal

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Endlich mal eine male-backend Band! Äh, was ist das? Ja klar, Mystik sind drei Mädels vorne und hinten ein Typ am Schlagzeug und sie kommen aus dem düsteren Teil von Stockholm/Schweden. Düster alleine schon deshalb, weil der Schriftzug und der Großteil der Texte auch aus dem finstersten Norden Norwegens kommen könnte.

Nein, keine Sorge, Mystik sind keine Black Metal Band, sondern haben sich dem waschechten Heavy Metal/Speed Metal verschrieben. Die Band existiert seit 2016 und ihre selbstbetitelte Platte ist Mystik´s Debütplatte und beinhalte 8 Songs sowie ein satanisch gesprochenes Outro. Kein Wunder, denn aufgenommen und produziert wurde das Album von Magnus ”Devo” Andersson, allseits bekannt von Marduk.

Es dauerte bei mir bis zum dritten Song „Ancient Majesty“, bis mich der doch sehr altbackene und recht hallig klingende Sound von Mystik packte. Zunächst einmal ist man erstaunt über Julia von Krusenstjerna Gesang. Sie könnte doch glatt die jüngere Schwester von Doro Pesch sein. Die Gesangsfarbe klingt recht ähnlich, wenngleich nicht ganz so rau wie die von Doro.

Hat man sich in den Sound von Mystik reingehört, erkennt man mehr und mehr auch das gute Händchen der Band für schmissigen Heavy Metal Mucke, die durch gutes Riffing und eben, dem guten Gesang von Mrs. von Krusenstjerna überzeugt. Die Songs bewegen sich durchweg im mal mehr („Into Oblivion“), mal weniger speedigem Heavy Metal („Lack Of Necrosis“) und kein Song fällt besonders auf dem Rahmen.

Somit empfehle ich jedem Heavy Metal Puristen und Keep It True Gänger sich die Debütscheiben von Mystik mal anzuhören. Bei Textzeilen a la: „… Let me fall into oblivion, take me down where darkness descends …“ dürfte euch das Herz aufgehen. Im Zuge des aufkeimenden US-Metal Hypes, sehe ich für Mystik eine gute Chance, sich mit ihrem gleichnamigen Debütalbum in dieser Szene auch zu etablieren. Gut gemacht und weiter so!

Anspieltipps: „Acient Majesty““ und „Into Oblivion

Bewertung: 7,8 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Into Oblivion
02. Nightmares
03. Ancient Majesty
04. Gallows Hill
05. Lake Of Necrosis
06. Hellish Force
07. Bleed For The Night
08. Mystik
09. Ritual

 

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