12.07.2020 11:25 Alter 26 days
Kategorien: N-P
Von: STEPHAN

NIGHT IN GALES – Dawnlight Garden (2020)

(6.352) Stephan (9,0/10) Melodic Death Metal

Label: Apostasy Records
VÖ: 24.07.2020
Stil: Melodic Death Metal

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Eins sollte inzwischen klar sein. „The last sunset“ war nicht einfach nur ein Test, sondern wahrhaftig eine Rückbesinnung zu ihren eigenen Wurzeln. Mit „Dawnlight Garden“ kommt dieser Tage der Nachfolger in die Regale.

Nach dem kurzem Intro, wird mit „Beyond the Light“ bereits eindeutig klargestellt, wo die Reise erneut hingehen wird. NIGHT IN GALES stellten bereits Mitte der 90er Jahre das deutsche Pendant zu den Göteburgsound-Urvätern von AT THE THE GATES, EUCHARIST, IN FLAMES oder DARK TRANQUILLITY. Beim weiteren Hören habe ich fast das Gefühl in einer Zeitschleife zu hängen, „Winterstorm“ hätte auch gut und gerne bereits auf „Towards the Twilight“ oder „Thunderbeast“ gepasst. Der Wiedereinstieg von Gründungssänger Christian Müller vor 2 Jahren, passt für die derartige Musik natürlich wie Arsch auf Eimer, dennoch fehlt mir ab und an die eigenwillige Art eines Björn Gooßes.

Einzelne Songs noch weiter hervorzuheben fällt mir trotz des hohem Niveaus schwer und bedarf sicher noch einiger weiterer Durchläufe. Mit „A Spark In The Crimson Eclipse" enthält das Album noch ein frisches Remake der 1996er Razor EP. Kaum anders zu erwarten, überrascht die Platte nicht mit unerwarteten Stilistiken, hier wird bodenständig und völlig hemmungslos die volle Bandbreite des 90er Melo-Death Metal heraufbeschworen. Dabei wirken NIGHT IN GALES frisch, voller Energie und Spielfreunde, ohne auch nur eine Minute lang Langeweile zu verbreiten. Ich freue mich darauf, bald eine der bereits ausverkauften Vinylversionen in Holzbox in der Hand zu halten. Für alle anderen ist noch das klassische BLACK GATEFOLD VINYL, CLEAR BLACK RED MARBELED GATEFOLD VINYL (lim. 200) und das MINT GREEN GATEFOLD VINYL (lim. 100) erhältlich.

Als Fan der Göteburgschule kommt man an „Dawnlight Garden“ wohl kaum vorbei. Andererseits sollte das Album auch stark genug sein, um Fans anderer Lager zu begeistern. Neben BURDEN OF GRIEF, BEHIND THE SCENERY und SOUL DEMISE wohl auch die Dienstältesten dieser Zunft aus unseren Gefilden und hoffentlich noch lange nicht vom Aussterben bedroht.

Anspieltipps: „Beyond The Lights“ & „Winterspawn


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Atrocity Kings
02. Beyond The Lights
03. Dawnlight Garden
04. Winterspawn
05. Beasts Leave Tombs Again
06. Kingdom
07. The Spectre Dead
08. A Spark In The Crimson Eclipse
09. Through Dark Decades
10. Choir Of Unlight
11. The Bonebed

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