02.07.2020 15:21 Alter 36 days
Kategorien: N-P
Von: BAKA

NINTH CIRCLE – Echo Black (2020)

(6.335) Baka (4,0/10) NWOBHM

Label: Pure Steel Records
VÖ: 26.06.2020
Stil: NWOBHM


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Der vierte Langspieler, der Kalifornier von NINTH CIRCLE ist erscheinen und fällt wesentlich eingängiger aus, als seine Vorgänger. Klassische Heavy Metal Rhythmen treffen auf einen hoch angelegten Gesang. Das Cover lässt rein gar nichts auf die Musik übertragen. Es sieht eher wie postapokalypter Thrash Metal aus. Die Devise lautet: Weniger ist mehr. Jedoch bleibt es beim „weniger“.

Der Sound des Albums fällt recht dumpf aus und die jeweiligen Einstellungen der Instrumente untermalt zusätzlich noch den plumpen Sound. Der Bass rollt zwar gut vor sich hin, aber weist einen langweiligen Klang auf. Die Drums passen sich dem Spielstil fast immer haargenau an, so dass keine Abwechslung und spielerische Dynamik auftritt. Die Gitarre wechselt zwischen achteln und triolischen Spielereien hin und her und verziert die Tracks mit minimalen Melodien, die aber recht kurz ausfallen. Einzig und allein die Twin Lead Passagen bringen die Titel nochmal in Fahrt. Es fehlt der gewisse Kick und Aggressivität.

Ein anderes Tempo hätte allem etwas mehr Würze verliehen. Gesanglich ist alles sehr deutlich und brutal melodisch. Hooks ohne Ende und Wiederholungen im Songaufbau. Im Refrain Teil spielen die Axtspieler so gut wie immer den Melodiepart des Sängers mit. Das wirkt sehr ermüdend. Es fehlt schier Innovation. Ausnahme hier ist „Prelude To Glory“. Dieser Song vereint alles, was der Band am besten steht. Die Stimme des Sängers klingt recht nasal, wirkt aber nicht gequält. Mit gut platziertem Background Vocals trifft die Band die richtige Unterstützung und verleiht dem Ganzen nochmal etwas mehr Frische.

Das interessanteste an diesem Album sind die Gitarrensoli. Typische Heavy Soli, aber gut eingesetzt und meist so eingeleitet, dass es nicht plötzlich reingeballert kommt, sondern sich schleichend aufbaut und einen gerechten Höhepunkt erreicht. Ein klassisches Heavy Metal Album, was zum mitsingen einlädt. Es bleiben einige Hooklines kleben. Der Heavy Part schleift so hart an der Grenze des langsamen und weichen, dass es teilweise in Pop-Rock besser aufgehoben wäre. Höhepunkt hier: „Tokio Nights“. Selbst in den 80ern wäre das ein schwer verdauliches Stück gewesen. Stolz kann man auf die Anzahl der Songs sein. Es hätten ruhig weniger Lieder sein können und dafür die Zeit genutzt, andere Titel intensiver auszuarbeiten.

Anspieltipp: „Prelude To Glory“

Bewertung: 4,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Dance Of Swords
02. The Angel´s Share
03. Echo Black
04. Forever More
05. Tokio Nights
06. Prelude To Glory
07. Shadow Of Giants
08. Return Of The King
09. Riding The Storm
10. Then And There
11. Natural High
12. When The Sun Goes Down
13. Warrior

 

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