06.02.2019 12:52 Alter 281 days
Kategorien: Q-S
Von: OLAF

RAVAGER – Thrashletics (2019)

(5.276) – Olaf (8,0/10) Thrash Metal

Label: Iron Shield Records
VÖ: 15.02.2019
Stil: Thrash Metal


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Ich zitiere mal unseren Lars in seiner Kritik an Ravagers Erstlingswerk „Eradicate…annihilate…exterminate“ aus dem Februar 2017: „Wie dem auch sei finde ich, hier ist noch gewaltig Luft. Da hilft wie immer nur dranbleiben, aber da hab ich keine Bedenken, denn heeeey! Ravager gibt’s auch erst knappe 2 Jahre, also easy going, da kann noch so einiges auf uns zu kommen. Thrash on guys!“

Entweder waren Lars‘ Worte tatsächlich ein Ansporn für das Quintett aus der Vogelstadt Walsrode, oder Ravager haben tatsächlich die Stellschrauben gefunden, an denen sie für ein tolles Endergebnis drehen mussten. „Thrashletics“ nennt sich nun das zweite Werk und man kann hier tatsächlich von einem wahren musikalischen Quantensprung sprechen, der hier erfreulicherweise stattgefunden hat und die Jungs definitiv einen gehörigen Schritt nach vorne bringen wird.

Erneut zeichnet sich Iron Shield Master-Duck Thomas dafür verantwortlich, dass die teutonische Metalwelt Notiz von Ravager nimmt, die mit ihrem zweiten Album das Rad definitiv nicht neu erfinden, der geneigten Thrash-Szene aber einen gehörigen Tritt in den Arsch verpassen. Sauber produziert und mit einem gehörigen Bums versehen gibt es mächtig Westcoast-lastig auf den Latz. Das macht Spaß, das macht Freude und wenn einem solche Highspeed Bretter wie „Mindblender“, „Pit stop“…don’t stop the pit“ oder der Titeltrack zeigen, wo der Frosch die Locken hat, kann man von einer erfüllten Mission reden. Mir persönlich gefällt beim angesprochenen und titelgebenden Track am meisten der wirklich schön variable Gesang von Fronter Phipsi, der sich auch sonst vor Vergleichen mit teutonischen Szenegrößen wie Lenny von Dust Bolt oder Siggi von Space chaser nicht zu scheuen braucht. Nicht so pralle finde ich Songs wie „Slaughter of innocents“, der mit fast neun Minuten einfach viel zu vollgepackt mehr will, als er letztendlich erreicht oder „Dead future“, der mit seinen spoken words Einlagen etwas zu aufgebläht wirkt.

Der Rest allerdings ist eine ordentlich und sauber eingeprügelte Handkante, von der man sich in Zukunft hoffentlich noch einen Ableger erwarten kann. Gut gemacht und weiter so!

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Descending dawn
02. Mindblender
03. Thrashletics (Out of hell)
04. Society of blunted state
05. Dysphoria
06. Slaughter of innocents
07. Pit stop…Don’t stop in the pit
08. Kill for nothing
09. Dead future

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