17.09.2014 06:29 Alter 3 yrs
Kategorien: Q-S
Von: Marky

RED RAVEN (2014)

„Chapter one – The principles“ (1.185)

Red Raven sind eine neue Band aus dem Saarland. Sie bestehen gerade mal seit 2011 und bei der vorliegenden Scheibe handelt es sich um ihr Debutalbum. Laut dem Bandinfo entstanden so manche Songideen schon im Jahre 2003, als Patrick Frey, seines Zeichens Bandgründer und Gitarrist, diese in seiner damaligen Band nicht unterbringen konnte. Somit hat „Chapter one – The principles“ im Prinzip schon eine lange Historie und wie so oft, kann die Band zum Debut aus den Vollen schöpfen, ohne kompositorischen Druck.

Die Platte beginnt recht druckvoll und groovig, dass man zunächst in Erwartung einer Power Metal Scheibe ist. Doch spätestens beim Einsetzen des Gesangs und dem gradlinig, melodiösen Songwriting, wird man auf waschechten Heavy Hardrock Metal eingestimmt. Red Raven besitzen in Frank Beck einen super Sänger, der eine sehr variable Stimme hat und mich nicht nur einmal an Glenn Hughes erinnert. Besonders gut zur Geltung komme die teils mehrstimmig gesungenen Refrains und Songparts.

Der Vergleich zu Black Country Communion scheint auch sonst naheliegend. Auch Sie verbanden einen modernen, groovigen Hardrock Metal-Sound, mit schmissigen Hooklines und erstklassigen Gesangslinien. Mal Stakkato Groovig, melodiös wie bei „Planet Fear“, mal Hardrock metallisch wie bei „Foolsland“. Oder man höre sich mal „Famopus“ an. Da muss ich unweigerlich an die Funky Groove Machine von Kings X denken. Sehr cooler Song!

Gegen Ende der Platte finden sich noch gemächlichere Hardrock-Nummern, die sich zwischen die groovigen Metal Songs mischen. Sie senken das anfänglich gute Niveau doch etwas ab im Gesamtverlauf. Nichtsdestotrotz macht die Platte wirklich Lust auf mehr und es wird interessant zu verfolgen sein, welchen Weg Red Raven nehmen werden. „Chapter one – The principles“ spielt in der deutschen Hardrock Metal Szene ziemlich vorne mit. Die Songs sind sehr ansprechend und abwechslungsreich arrangiert und die vier Herren verstehen ihr spielerisches, sowie produktionstechnisches Handwerk sehr gut.

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Too late
02. Planet fear
03. Silent world of mine
04. Foolsland
05. Famopus
06. Faraway
07. If you don´t know
08. Walls around my chair
09. Another little while
10. I don´t care
11. Everyday
12. Angel of your life

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