08.01.2019 16:10 Alter 338 days
Kategorien: Q-S
Von: TIMO

RIFFTERA – Across The Acheron (2019)

(5.202) – Timo (8,0/10) Melodic Death/Thrash

Label: Inverse Records
VÖ: 18.01.2019
Stil: Melodic Death/Thrash

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Die Vorliebe von finnischen Bands für die melodische Hartwurst wird mit dem zweiten Rifftera Album wunderbar bestätigt. Immerhin ist die Truppe aus dem Vaasa-Land nun fast schon 20 Jahre in ihrem musikalischen Terrain unterwegs. Nach den ersten Gehversuchen unter Chain Reaktion konnte man bisher zahlreiche Demos und EP`s realisieren und ein Debut Album welches vor fast einer halben Dekade aus dem Taufbecken gewuchtet wurde. Rifftera haben schon damals durchblitzen lassen das ihnen ein Feingefühl für eine fluffige Songstruktur nicht fremd ist. Rustikaler Death Thrash der melodischen und teils bombastischen Garnitur servierten sie schon dort recht gelungen.

So einfallslos und beliebig wie ihr Bandname sind die Finnen auf ihrem zweiten Album “Across The Acheron“ jedenfalls nicht. Denn hier wird munter und erfrischend melodischer Deathrash ausgepackt, der ganz wunderbar mit unzähligen Gehörkäfern und einigen traditionellen Edelstahl-Beilagen ganz prima funktioniert. Auf den 8 Songs wirken die Jungs ganz und garnicht monoton und mischen wohltuend die besagten Elemente miteinander. Hier zeigt man ganz unverblümt wie zielstrebig und fleißig die Finnen in den letzten Jahren an ihrem neuen Album gebastelt haben. Zumindest gehe ich bei diesem Arbeitszeugnis davon aus, dass die Jungs nicht nur Hartsuff durch ihre Öffnungen kannalisiert haben, haha!
Die Vorliebe für die melodische Gehirnstromsteckdose ist der finnischen Szene natürlich keinenwegs fremd und so sind die Songs natürlich auch mit einer fetten Schaumstoffeinbettung unterfüttert. Trotz allem Bombast, der bei manchen Bands unerträglich steif wirkt und überladen, schaffen es Rifftera trotzdem ziemlich gut ein griffiges und dem melodischen Death Thrash Stil würdiges Album zu montieren. Der gelungene Klargesang, der im Wechsel mit der genreüblichen Vokalakrobatik und der kräftigen Produktion ganz stimmig funktioniert, befördert dieses positive Endresultat zusätzlich.

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Burning Paradise
02. Two Sides of the Story
03. Eye of the Storm
04. Cutthroat Game
05. Cry Wolf
06. Warmonger
07. Deep Waters
08. Across the Acheron

 

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