26.05.2020 06:24 Alter 72 days
Kategorien: Q-S
Von: BAKA

RIVER OF SOULS – Usurper (2020)

(6.259) Baka (7,7/10) Doomed Heavy Metal

Label: DIY
VÖ: 15.05.2020
Stil: Doomed Heavy Metal

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Nach der einer vollständigen Platte und einer EP, bringen RIVER OF SOULS nun ihren zweiten Langspieler auf den Markt. Mehr Doom als Heavy Metal ist zu hören. Das Intro „Harbinger“ leitet das Album perfekt ein, da man sofort den Sound der Band und des gesamten Albums auf den Tisch gelegt bekommt. Die Band schwankt zwischen harten und gut gepickten Riffs hin und her und hauen eine ordentliche Schippe atmosphärischen Doom rauf. Die Doom Parts fallen dabei aber nicht zu episch aus, erreichen den Hörer jedoch mit einer gesunden Prise Leidenschaft für ihr Schaffen.

Dem Titellied „Usurper“ ist der Heavy Part am meisten zugeschrieben. Feine Melodieläufe reihen sich aneinander und begeben sich abermals in ein Wechselspiel aus Geschwindigkeit und tiefer, langsamer Fettness. Dieser Song beschreibt das Bandgeschehen und Spielart der Band am besten.

Vocal technisch erfährt man einen recht facettenreichen Sänger, der cleane Parts beherrscht und gute Wechsel ins growlen aufweist. Das interessante an der Zusammenstellung des Sounds und den Vocals ist, dass es nicht glatt ist. Alles ist sauber eingespielt und hat die ordentliche Kelle Dreck übrig, ohne dass man das sagen kann, dass es 08/15 ist.

Einige Soli sind mit Absicht krumm und schief und disharmonisch. Das funktioniert gut, denn die Band schafft sich damit die gewünschte düstere, verzweifelte Atmosphäre. Großen Wert muss abermals auf den Song „Usurper“ gelegt werden, da ab der Hälfte des Tracks sich die Instrumentalisierung, in das Können der einzelnen Musiker, auflöst. Tolle Bassläufe und Gitarrenspuren. Der Part ist nämlich songdienlich und keine Angeberei seitens der Spieler.

Im Laufe der Platte wird das Hören jedoch etwas schwerfällig und träge, da man den Stil schon feiern muss. Trotz guter Aufnahmen bekommt man das Gefühl, dass ein Produzent für die nächste Platte vielleicht doch mal eine gute Überlegung wäre. Einfach nur, um der Sache nochmal den perfekten Schliff zu geben, ohne den rotzigen Charme des Gesamtsounds zu verlieren.

RIVER OF SOULS
reißen sich kein Bein aus, grade Nummern runterzuspielen, so dass es jedermanns Sache werden wird, aber das was sie machen ist zielgerichtet und auffallend gut.

Anspieltipps: „Usurper“ und „At Rope´s End“


Bewertung: 7,7 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Harbinger
02. Of Pit And Snare
03. At Rope´s End
04. Usurper
05. At Spirit´s Weight
06. Fateweaver
07. The Tightening
08. Aftermath

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