22.05.2019 17:52 Alter 34 days
Kategorien: Q-S
Von: MAIK

STEEL PROPHET – The God Machine (2019)

(5.537) Maik (7,8/10) Heavy Metal

Label: Rock of Angels Records
VÖ: 26.04.04.2019
Stil : Heavy Metal

Facebook   Kaufen   Metal Archives





Die Amis STEEL PROPHET sind auch schon seit Mitte der Achtziger am Start. Warum sie dennoch nicht wirklich in der ersten oder wenigstens zweiten Liga spielen, kann verschiedenste Gründe haben. Zum einen die inflationären Besetzungswechsel, denn mittlerweile können die Stahlpropheten auf mindestens zwanzig Ex-Mitglieder zurückblicken, wobei es auch dabei recht unübersichtlich zugeht. Denn Austiege, Wiedereinstiege, Wiederausstiege machen die ganze Geschichte so konfus, dass selbst Wikipedia nicht mehr hinterherkommt. Man könnte meinen, die Band hat sich mittlerweile eine Drehtür in den Proberaum eingebaut.

Ebenso kontinuitätsbremsend ist vielleicht auch die Tatsache, dass sich auch auf dem Sängerposten öfters das Karussell gedreht hat. So auch diesmal. STEEL PROPHETs neuer Sänger ist R.D. Liapakis von der deutschen Metalcombo MYSTIC PROPHECY. Außer dem neuen Gesang, denn bisher setzten die Amis doch eher auf in höheren Lagen beheimatete Shouter, hat Lia auch einen ziemlichen Teutonenmetal-Einfluß in den Sound gebracht. Das wird besonders bei „Crucify“ deutlich, der doch ziemlich an Bands wie MAJESTY erinnert. STEEL PROPHET im Jahre 2019 spielen also eine Melange aus amerikanischem und deutschem traditionellen Heavy Metal. Aber nicht nur, denn das stampfende „Damnation Calling“ wiederum hat sogar etwas von DIO, und ist meiner Meinung nach der stärkste Track des Albums. Ab und an wird es dann auch mal etwas softer, zum Beispiel erinnert „Dark Mask/Between Love and Hate“ etwas an BON JOVI. Auch das balladesk beginnende „Buried And Broken“ hat eher Hard Rock als Heavy Metal- Qualitäten.

Alles in allem ist das hier schon kein schlechtes Album. Die Songs gehen ins Ohr und man kann ganz gut darauf abfeiern. Allerdings wirkt alles auch irgendwie wie schon mal gehört, und ob die stählernen Propheten bei der harten Konkurrenz mit diesem Album so richtig fett durchstarten können, ist nicht wirklich in Stein gemeißelt. Das wird die Zukunft, und vielleicht das nächste Album zeigen. Wer immer dann auch mitspielt.

Anspieltipp: „The God Machine“ und „Damnation Calling“

Bewertung: 7,8 von 10 Punkten

Tracklist:

01. The God Machine
02. Crucify
03. Thrashed Relentlessly
04. Dark Mask/Between Love And Hate
05. Damnation Calling
06. Soulhunter
07. Buried And Broken
08. Lucifer/The Devil Inside
09. Fight,Kill
10. Life=Love=God Machine

CD der Woche

CD's des Monats

On Tour

Z.O.F.F. 2019

Z.O.F.F. 2018

ZO SONGCHECK

VERLOSUNGEN

ZO PRÄSENTIERT:

19.07.
01.08.
13.09.
November

Join the Army

WO WIR SIND

24.06.
28.06.
30.06.
01.08.

Schrod's...

V.I.P.

Der Patch

PARTNER

BLACKLAND BERLIN

Damit das klar ist