21.06.2019 13:28 Alter 31 days
Kategorien: Q-S
Von: SIGGI

SUPERSTITION - The Anatomy Of Unholy Transformation (2019)

(5.595) Siggi (6,3/10) Death Metal

Label: 20 Buck Spin / Soulfood
VÖ: 21.06.2019
Stil: Death Metal

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Die aus New Mexico (USA) stammenden Superstition veröffentlichten 2018 zwei Demos und nun wird am 21.06.2019 über 20 Buck Spin / Soulfood das Debüt-Album „The Anatomy Of Unholy Transformation“ rausgehauen, auf dem in guten 34 Minuten 9 Songs enthalten sind. Superstition machen Death Metal und inwieweit das hängen bleibt und/oder richtig die Ohren zerschmettert, werdet Ihr in den nächsten Zeilen erfahren.

So, genug dem Statistikgelaber und Vorgeplänkel, die Songs in den Play geworfen und ab geht der Fisch. Nach einem dunkel dämonisch anmutenden Intro (ich erwarte Black/Death) startet das Album dann mit „Highly Attuned Beasts Of The Dark“ und die ersten Töne stimmen mich verheißungsvoll, die Arbeit an den Instrumenten ist sehr gut, erinnert mich sogar an alte Death. Lediglich der Gesang mag bei mir so gar keine Euphorie hervorrufen. Das ändert sich dann bei „Spiritual Sunderance” auch nicht, die Gitarristen beherrschen ihr Handwerk und es macht in spitzen auch Spaß, aber meine Güte, der Rest wirkt Old School und fast schon abgedroschen. Nach einem kurzen Zwischenspieler (die heißen alle „Unholy Transformation Pt. X“) prescht mir „Passage Of Nullification” aus den Boxen entgegen, gleiches Bild, gleicher Charakter, vielleicht ein wenig mehr Groove. Auch „Torn In The Outer Lands” läuft flüssig durch, aber auch hier warden keine Bäume ausgerissen und der Gesang nervt mich zusehends, was aber Geschmackssache ist und ich genau eben das ausklammern muss. „Unreclaimed Blood (Phantom Swarm)” ist ein Song mit gewisser Abwechslung, der Live definitive zünden wird, treibend und messerscharf, der macht Spaß – ein typischer Festival Song!
Den Abschluss der Scheibe bildet dann „Charnel Pleasures“, hier beweisen Superstition, dass das bisherige Händchen im Songwriting endlich ins Schwarze trifft, zwar auch modrig wie die anderen, aber doch auch frischer, hört mal rein!

The Anatomy Of Unholy Transformation“ ist ein Album für Fans der alten Schule. Wer auf Growls mit Hall + Shift inkl. noch mehr Hall steht, der ist hier genau richtig. Eine sehr gute Gitarrenarbeit trifft auf gutes Drumming, aber was das Arrangement und das Songwriting betrifft, wäre es beim nächsten Output angebracht, nochmals mehr in die Tiefe zu gehen, teils wirken die Songs nicht ausgegoren und sperrig.

Bewertung: 6,3 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Unholy Transformation Pt. I
02. Highly Attuned Beasts Of The Dark
03. Spiritual Sunderance
04. Unholy Transformation Pt. II
05. Passage Of Nullification
06. Torn In The Outer Lands
07. Unreclaimed Blood (Phantom Swarm)
08. Unholy Transformation Pt. III
09. Charnel Pleasures

 

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