27.11.2016 09:07 Alter 4 yrs
Kategorien: W-Z
Von: CHRISTIAN M.

THE WORKHORSE III - Closer To Relevance (2016)

(3.288) - Christian M. (3,5/10)

Label: Self-Release
VÖ: 09.12.2016
Stil: Hard Rock, Punk, Stoner, Metal

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Mit Closer To Relvance hat das Trio The Workhorse III ihr drittes Album herausgebracht. Leider ist dieses Album für mich eines der schlechtesten Alben, die ich in der letzten Zeit gehört habe. Aber fangen wir vorne an!

Die Band um Sängerin/Gitarristin Lisa „Christ Superstar“ Flynn, Sänger/Bassist Steven McCarthy und Drummer Eric Perfect kommen aus Philadelphia und ihr Mucke kann man eigentlich nicht in ein konkretes Genre packen. Wir haben viel Punk mit drin, aber auch Elemente aus Metal, Stoner und Hard Rock! Teilweise erinnern sie mich vom Sound her an Motörhead („Soul Crusher“), manchmal an Collegerock der Anfang 2000er („When I’m Gone"), dann wieder an alte New Yorker Punk Bands! Was sich durch das komplette Album zieht, ist die gute alte Dave-Grohl-Hitformel. Man nehme ein Satz, wiederhole ihn 20 Mal und packe einen einfachen, eingängigen Riff darunter. In fast jedem Song wird Titel bis zum Erbrechen wiederholt! Bestes Beispiel ist gleich der Opener, „War Torn City“. Das vereinfacht zwar das auswendig lernen der Songtexte, geht aber auch ziemlich auf die Nüsse.

Im Gesang wechseln sich Lisa und Steven ab, wobei Lisa deutlich mehr Gesangsanteil hat als Steven… ein Glück wenn ihr mich fragt. Steven grölt entweder in alter Kneipenmanier Teile des Refrains heraus… nur fürs Protokoll, es sind größtenteils die Titel der Songs („Wasted“), oder versucht ziemlich düster zu wirken („Find My Mind“) Was ne Überraschung! Lisas Stimme an sich erinnert mich irgendwie immer an Nina Hagen. Teilweise sehr melodisch und passend und in der nächsten Sekunde fährt sie auf der Tonleiter Schlitten und bügelt ohne Rücksicht auf Verluste von Ton zu Ton ohne einen schrägen dabei auszulassen („Want You“). Beim Song „What´s The Point“ hab ich wirklich überlegt, ob die 3 wirklich aus den USA kommen. Die Aussprache der Wörter erinnerte mich echt an eine Deutsche Schülerband! Etwas gewöhnungsbedürftig das Ganze!

Die Gitarrenriffs und Basslines retten die ganze Sache für mich noch! Sie sind zwar nicht kompliziert, aber dafür geradlinig und ohne Schnörkel sauber gespielt und in fast jedem Song gibt es ein Solo. Die sind zwar nicht immer der absolute Wahnsinn, hübschen die Sache aber wenigstens etwas auf. Was mir außerdem nicht gefällt, ist dass die Songs ewig lang ausgefadet sind! Jedes Mal jammert sich die Gitarre zum Schluss ein ab und bis der nächste Song startet vergehen auch immer wertvolle Sekunden. Für ein DJ vielleicht nicht schlimm, der hat dann wenigstens Spielraum für den Übergang, aber beim normalen hören ein echter Upturner!

Mein Fazit: Das gute am Album ist, dass die Songs teilweise sehr kurz sind, da kommt man schneller durchs Album! Nein, das Teil hat auch seine guten Seiten, z.B sind die Gitarrenriffs an manchen Stellen ziemlich cool! Auch die Soli machen in einigen Songs Spaß. Das Tempo, dass die Drei anspielen rettet die Sache auch noch! Leider gibt es ein Haufen nervige Sachen, das schlimmste sind die Refrains. Hier denkt man, die Band hatte kein Bock sich drüber Gedanken zu machen. Letztendlich 3,5 Punkte! Macht daraus ein Instrumental Album und ich verdoppelt die Punktzahl!

Bewertung: 3,5 von 10,0 Punkten

Tracklist:
01. War Torn City
02. Soul Crusher
03. Wasted
04. Holy Roller
05. Nothin’ From Me
06. What’s The Point
07. Want You
08. Find My Mind
09. Life Of Crime
10. When I’m Gone
11. Closer To Relevance
12. I Can’t Forget

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