17.05.2019 04:57 Alter 210 days
Kategorien: T-V
Von: MAIK

TIR – Metal Shock (2019)

(5.522) Maik (8,4/ 10) Heavy Metal

Label: Gates of Hell Records
VÖ: 10.05.04.2019
Stil: Heavy Metal

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Ursprünglich haben sich TIR nach nem LKW benannt. Demzufolge prangt auf dem Cover der neuen Scheibe auch ein derartiges Gefährt. „Metal Shock“ heißt das gute Stück, und bietet NWOBHM- beeinflussten traditionellen Heavy Metal der alten Schule. Auch an die Spanier BARON ROJO wird man leicht erinnert, falls die noch einer kennt. Gesungen wird in italienisch, was anfangs etwas sperrig klingt, aber nach drei, vier Durchläufen hat man sich dran gewöhnt. Mit „Citta In Fiammo“ fängt die Scheibe schon mal furios an. Mein Italienisch hält sich in Grenzen um den Nullbereich, aber hier habe ich zumindest gecheckt, dass das „Stadt In Flammen“ heißt. Da habe ich die eingesampelte Feuerwehrsirene nicht mal dazu gebraucht. Ob es sich nun um einen normalen Stadtbrand handelt, oder hier wieder die alte Legende vom zündelnden Nero aufgewärmt wird, kann ich leider nicht eruieren. Aber das ist eigentlich auch Wurscht, denn was die Italiener hier fabrizieren, ist Metal, der Spaß macht.

Hier werden zwar keine neuen Highways befahren, aber ein paar neue Schlaglöcher stanzt der TIR- Truck dennoch in den Straßenbelag. Dabei kommt auch die Abwechslung nicht zu kurz. „La Sfida“ zum Beispiel beginnt vorerst recht ruhig, und man erwartet die übliche Ballade, doch dann steigert sich das Dingens zu einer ziemlichen Granate. „Crazy Mama“ wiederum ist ein Party-Rocker schlechthin, und bis auf den Titel wird auch hier italienisch gesungen, und gerade das „Crazy Mama“ zeigt, weshalb die Band auf ihre Muttersprache setzt. Denn besser gutes Italienisch als schräges Englisch. Dasselbe gilt auch für den Titeltrack „Metal Shock“. Ob nun das abschließende Akkustikgitarrenstück wirklich hätte sein müssen, wissen die Götter, vor allem, weil es auch über viereinhalb Minuten lang ist, und die aufgebaute Energie des Albums etwas müde ausklingen lässt. Alles in allem eine recht ordentliche Scheibe, die man sich gern an die Backe heften kann, wenn man sich nicht an der Sprache stört. CD und Vinyl haben übrigens unterschiedliche Coverartworks von verschiedenen Künstlern.

Anspieltipp: „Citta In Fiammo“ und „Metal Shock“

Bewertung: 8,4 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Citta In Fiammo
02. La Sfida
03. Banche Armate
04. La Luna Nel Cerchio
05. Crazy Mama
06. Dentro Il Vuoto
07. Lasciateci Fare
08. Metal Shock
09. Beat 150
10. Mitra
11. Memoria (Faber)

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