17.05.2019 05:02 Alter 96 days
Kategorien: T-V
Von: MAIK

UNTIL RAIN – SEASON V (2019)

(5.523) Maik (5,0/ 10) Prog Rock

Label: Rock of Angels Records
VÖ: 31.05.04.2019
Stil: Prog Rock

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Ich weiß jetzt nicht wirklich, wie ich diese Musik bezeichnen soll. Infotexte verorten UNTIL RAIN in den Progressive Rock und sogar Progressive Metal- Bereich, aber das kannste vergessen. Eher psychedelisch-melancholischer Ambient Rock mit progressiven und avantgardistischen Elementen. Oder einfach vertonte Langeweile. Eher in den ruhigen Gegenden angelehnt, säuseln sich die Mannen nebst Dame hier in den Gehörgang und versuchen, mich angemessen zu sedieren. Erst ab dem 4. Song, „Qualia“ wird mal ein bisschen heftiger in die Gitarre gegriffen und auch mal für ein paar Sekunden das Thema Growlgesang abgehandelt. Dies alles aber nur kurz, denn dann wechselt die Chose in jazzig-proggige Lounge Mucke, und kurz darauf geht es wieder in den Schlafwagen. „Miracle“ dann wieder hält zumindest das Versprechen „progressiv“ und hat sogar so etwas wie Drive. Doch dann, mit „Restart“, kommt wieder Prinz Valium auf seiner Kriegsschnecke „angestürmt“ und versucht mich mit aller Gewalt ins Wachkoma zu versetzen. „Stay“ fängt ebenso ruhig an, hat dann zwischendrin aber mal so was ähnliches wie ein Riff, und sogar, man glaubt es kaum, ein Gitarrensolo. Davon muss man sich natürlich erst einmal ausruhen, und so kommt mit „The Long Break“ wieder eine Ruhepause (sic!). Und so weiter und so fort. „Time Escape“, der letzte Track, kommt dann wieder etwas flüssiger rüber, und auch der Growlgesang wird wieder kurz reanimiert, bevor wir alle tot umfallen. Ich weiß immer noch nicht, wie ich diese Mucke taufen soll. Metal ist es definitiv nicht, und auch der Rock ist recht kurz (hähä) gehalten. Wenn man gern an einem trüben Novembertag aus dem Fenster schaut, den Regen betrachtet, und sich dabei fragt, ob man jetzt eine zweite Rotweinpulle köpft, oder doch lieber gleich zum Absinth übergeht, kann hier gern mal reinhören. Die Griechen wären mal lieber in ihrem warmen Heimatland geblieben, als sich das verregnete London zu geben. Dann wäre „Season V“ nicht so ein einschläfernder Depressionsverstärker geworden. Die 5 Punkte gibt es als Kulanz, da das nicht meine Mucke ist, und die Kollegen ihre Instrumente beherrschen. Und weil ich heute gut drauf bin. Kostet auch nix extra. Übrigens, ein Glück, dass ich mir die Scheibe auf Arbeit angehört habe. Somit kriege ich die Zeit wenigstens bezahlt, und lief durch praktische Arbeit auch nicht Gefahr, einfach schlafend umzufallen. Ach ja, Olaf, wir sind doch noch ein Metal-Webzine oder?

Anspieltipp: „Qualia“ und „Time Escape“

Bewertung: 5,0 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Inner Seasons
02. Running
03. Patti
04. In Times Of Despair
05. Qualia
06. Miracle
07. Restart
08. Stay
09. The Long Break
10. Ascending
11. A Land Of Nothingness
12. Time Escape

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