24.05.2019 13:12 Alter 89 days
Kategorien: T-V
Von: SIGGI

VALBORG - Zentrum (2019)

(5.538) - Siggi (6,5/10) - Prog Doom Death….

Label: Lupus Lounge (Prophecy Productions)
VÖ: 17.05.2019
Stil: Prog Doom Death - Categorization is difficult

FACEBOOK   WWW   METAL ARCHIVES   KAUFEN

 

 

 

Die seit 2002 aktive Bonner Formation Valborg hat sich dem Doom/Death verschrieben, obwohl man getrost sagen darf, dass eine Kategorisierung in einen bestimmten Stil die Musik nicht beschreibt, hier fließt so viel zusammen, viel an Progressivität und für mich (zumindest bei dem aktuellen Werk) auch Einiges an Surrealität, selbst ein wenig verstörend, fakt ist, es ist vielseitig, was ich hier zu hören bekomme. Das am 17.05.2019 erschienene Album „Zentrum“ ist die mittlerweile sechste Langrille aus dem Haus Valborg und veröffentlicht wurde das neun Songs (knapp 40Min) umfassende Werk über Lupus Lounge (Prophecy Productions). Genug dem Vorgeplänkel, widmen wir uns der Musik.

Los geht’s mit „Rote Augen“ und es startet treibend, ich verstehe „Rote Augen zielen, ….,tote Augen schielen!“. Schnell wird klar, dass textlich keine Storyteller-Songs am Start sind, Wortgruppen, Fetzen, Schlagworte, die einfach auch sitzen („Totales Aussterben“ in „Alphakomet“. Ich vermag nicht auf alle Songs eingehen und ein „Track by Track-Review“ verfassen, Ihr sollt Euch das Teil anhören und Euch in eine fast schon Industrial anmutenden Atmosphäre von Aggressivität, Zorn, Hass und kranker Wut entführen lassen.

Valborg haben hier mit „Zentrum“ ein kleines krankes Monster geschaffen, welches verstörend, immer wieder überraschend und doch auch sehr direkt dahergestampft kommt. Das musst nicht jedem gefallen, wird es auch nicht, auch mich spricht nicht alles an, aber auch das ist nicht weiter schlimm. Schlichtheit des Songwriting, der raue Sound, das präzise Riffing beeinflusst die treibenden Songs sehr und die aggressiven Ausbrüche, in denen vieles immer mal wieder endet. Auch der Gesang, mitunter als Sprechgesang oder auch mal ausufernd. „Zentrum“ ist kein Album für mal so nebenbei, ich finde es sehr aufreibend, manchmal in Spitzen sogar auch anstrengend, dass ich nicht alles genießen kann oder will. Im Grunde ist diese Scheibe für Genrefans bzw. Fans der Band bestimmt auch ein Must Have. Ich schließe mich meinem Kollegen Jano (Review 2017) an und schließe mit seinen Worten: "Ich meine Kunst trifft es hier wirklich und …. als abstraktes Musik Projekt."

Anspieltipps: „Rote Augen“ und „Nahtot

Bewertung: 6,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Rote Augen
02. Alphakomet
03. Anomalie
04. Nahtod
05. Ultragrab
06. Nonnenstern
07. Kreuzer
08. Schwerter Der Zeit
09. Vakuum

 

CD's der Woche

CD's des Monats

On Tour

Z.O.F.F. 2019

Z.O.F.F. 2018

ZO SONGCHECK

VERLOSUNGEN

ZO PRÄSENTIERT:

November

WO WIR SIND

20.09.
06.10.
24.10.19
10.11.
16.11.
21.11.
21.11.
26.11.2019
01.12.
01.12.

Schrod's...

V.I.P.

Der Patch

PARTNER

BLACKLAND BERLIN

Damit das klar ist