08.05.2019 19:39 Alter 1 year
Kategorien: W-Z
Von: OLAF

WAR CURSE – Eradication (2019)

(5.500) Olaf (9,3/10) Thrash Metal

Label: Svart Records
VÖ: 10.05.2019
Stil: Thrash Metal

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Exodus
? Nüscht neues in Sicht. Testament? Nur noch ein Schatten ihrer früheren Tage. Death Angel? Ok, die klammern wir mal aus, wie Ihr nächste Woche anhand des Reviews zum neuen Album nachlesen werdet. Heathen? Ok, spielen fast alle bei Exodus…obwohl Bassist Jason Viebrooks nicht, denn sein neues Betätigungsfeld klingt zwar so wie der von mir so heißgeliebte Sound aus der schönsten Ecke Kaliforniens, stammt aber aus Ohio, wo War Curse ihre Zelte aufgeschlagen haben und mit „Eradication“ nunmehr ihr zweites Werk der Öffentlichkeit feilbieten und dabei solch ein Westcoast Thrash Massaker vom Stapel lassen, dass mir vor Freude das Herz aufgeht.

Neben einer brettharten und sauberen Produktion mit tonnenweise ultraschweren Riffs, nach denen sich ein Rob Flynn die Finger lecken würde, bietet der Fünfer großartige Kompositionen die so klingen, als ob man geradewegs wieder in die Zeit der Röhrenjeans und Hightops zurückkatapultiert wurde. Die Geschwindigkeit passt ebenso perfekt zu den großartig ausgefeilten Songs, die zwar simpel klingen, aber eine mächtig technische Tiefe haben. Joshua Murphy und sein nicht minder genialer Partner Justin Roth riffen sich die Seele aus dem Leib, Drummer James Goetz legt einen brutalen Beat, während sich Frontmann Blaine Gorden stimmlich perfekt diesem herrlichen Gebolze anpasst. So muss perfekter Highclass Thrash Metal klingen und nicht anders. Ansieltips? Is nicht, denn außer dem nicht ganz so zündenden Titelrack (ausgerechnet!) knallt hier alles amtlich und sollte bei jedem Liebhaber dieser Musikrichtung umgehend einen Platz in der Sammlung finden. Vor allem auch deswegen, da mit Exhorder Boss Kyle Thomas, dem legendären Forbidden Saitenhexer Glen Alvelais und Jasons Bandkollegen Kragen Bär…ääh…Lum illustre Gäste einfinden, die diesem famosen Scheibchen noch eins draufsetzen.

Das größte Manko dieses Albums? Das nach lediglich 8 Songs dieses großartige Inferno bereits am abglimmen ist. Ich will mehr! Viiiel meehr! Thraaaaash!!!

Bewertung
: 9,3 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Asylum (feat.Glen Alvelais)
02. Sands of fate
03. Possession
04. Serpent (feat.Kragen Lum)
05. Iron veil
06. Eradication
07. Deadly silence (feat.Kyle Thomas)
08. Polluted minds

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