16.04.2019 13:58 Alter 36 days
Kategorien: W-Z
Von: CHRISTIAN K

WENDIGO – Wasteland Stories (2019)

(5.441) Christian (6,5/10) Stoner Rock

Label: Metal Promotions
VÖ: 03.03.2019
Stil: Stoner Rock

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So hier mal was neues für die Stoner Rock Liebhaber unter euch. Wendigo, aus dem schönen Schortens in Friesland, haben mit „Wasteland Stories“ ihr Debütalbum rausgehauen. 2012 gegründet, gab es 2016 die EP „Initiation“ als kleinen Vorgeschmack auf zukünftige Großtaten als Hörprobe auf die Lauscher. Nach dem ersten Durchlauf ist der Eindruck des dargebotenen Liedgutes durchaus positiv. Nun also mal genauer hingehört. Shouter Jörg Theilen ist gut bei Stimme und verpasst so den neun Rockern ihre individuelle Note. Dazu schruppen Eric Post und Jan Ole Möller die Stromgitarre, Basser Lennard Viertel und Drummer Steffen Freesemann sorgen für ein grundsolides Soundfundament. Passt also bis hierher! Den Anfang macht „The Man with no Home“, welcher auch gleich die Marschrichtung anzeigen tut. Ein schnörkelloser Rocker ohne großen Firlefanz. Hier reiht sich auch „Desert Rider“ nahtlos und völlig entspannt ein. Der Abwechslung halber geben die Friesenjungs beim flotten „Back in the Woods“ etwas mehr Druck auf den Kessel. Dagegen finde ich „Dagon“, nach anfänglichem wirklich guten Start, über die Dauer aber ziemlich unspannend. Da hatte ich jetzt doch mehr erwartet. Nichts für ungut wenn`s ne Eintagsfliege bleibt. The Lonesome Golddgger Pt.I” beginnt sehr ruhig mit akustischen Gitarrenklängen. Dann wird’s aber schön Heavy und etwas Doom lastig. Recht cooler Song. Hier kommt auch die druckvolle und transparente Produktion prima zur Geltung. Vielleicht mag es ja der Weitererzählung der Geschichte dienen, aber „The Lonesome Golddgger Pt.II” hätte ich jetzt, von musikalischer Seite her, nicht unbedingt gebraucht. Leider knüpft hier “Iron Brew” nahtlos an. Na gut ein zwei schwache Songs kann ich ja noch verschmerzen, nur was mir bei “Staff of Agony” geboten wird ist an Langeweile nicht zu überbieten. Tja das ja mal echt schade! Dabei hat das alles sehr vielversprechend angefangen. Dafür stimmt mich das abschließende “Mother Road” wieder milde. Der Song ist echt super cool und ein versönlicher Abschluss nach dieser musikalischen Berg und Talfahrt.

Anspieltipps „The Man with no Home” und “Desert Rider”

Bewertung: 6,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The man with no home
02. Desert Rider
03. Back in the woods
04. Dagon
05. The Lonesome Golddgger Pt.I
06. The Lonesome Golddigger Pt.II
07. Iron Brew
08. Staff of Agony
09. Mother Road

 

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