12.03.2019 18:24 Alter 44 days
Kategorien: W-Z
Von: PETER

WRETCH - Man Or Machine (2019)

(5.364) - Peter (7,9/10) Power Metal

Label: Pure Steel Records
VÖ: 15.03.2019
Stil: Power Metal
Herkunft: Cleveland (USA)

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Leinen los und ab durch die Mitte. Da legen WRETCH erneut ein ziemliches fettes Brett US-Power Metal auf den Tisch. Ich mag genau diese Art Musik, die vor Spielfreude nur so strotzt. Und dieses Attribut ist WRETCH beileibe nicht abzusprechen. Die Jungs haben klare Ziele und diese verfolgen sie unbeirrt. Ohne große Schnörkel oder technisches Gefrickel zimmern die Amerikaner hier glaubwürdigen, puren und traditionalistischen US-Power Metal in die Rille, nicht selten mit thrashig-speedigen Einflüssen. Bereits der Opener und Titeltrack „Man Or Machine“ geht da richtig nach vorne los. Um es gleich vorweg zu nehmen, die neuerliche Veröffentlichung „Man Or Machine“ steht insgesamt unter genannten Vorzeichen und verspricht jede Menge Spaß.

WRETCH musizieren ja bereits seit 1983 schon miteinander, wenngleich „Man Or Machine“ erst der vierte Longplayer seit 2006 und einigen vorherigen Demos ist. Nichts destotrotz darf man WRETCH unbestritten als feste Größe bezeichnen. Vielleicht nicht gänzlich aus dem Genre emporgestiegen, dennoch aber im weiten Rund bekannt. Vor allem wegen der speziellen Art den 80er Metal in die Neuzeit zu adaptieren. Dies gelingt mit „Destroyer Of Worlds“ und „Schwarzenberg“ vorzüglich. Die Songs treiben wirklich eindrucksvoll. Die Gitarrenarbeit geht harmonisch im Rhythmusteppich auf und verfeinert wird die ganze Sache mit den markanten Vocals von Juan Ricardo, der seit 2016 die Stimmbänder in Wallung bringt. Verfügt jener doch über eine relativ breite Range und setzt diese unverhohlen akzentuiert ein. Juan Ricardo setzt auf eingängige Melodien, versehen mit seiner ganz eigenen Gesangscharakteristik.

Das JUDAS PRIEST Cover „Steeler“ ist durchaus gekonnt dargeboten und lockert den Kuchen zusätzlich auf. „Strike Force One“ als auch „Requiem Aeternam“ sprechen insgesamt die gleiche Sprache. Die überwiegend zügige Gangart macht die Songs fortwährend interessant und gehen locker von der Hand. „The Inquisitor Trilogy Part I – III“ hängen wohl irgendwie zusammen, nur letzterer Part: „Fire, Water, Salt and Earth“ ist den Herren nicht ganz so gelungen. Hier tauchen diverse Ausrutscher auf, die das Album beinahe unversöhnlich ausklingen lassen.

Zu guter Letzt noch „Man Or Machine (Acoustic - Hidden Track)“, diese Nummer ist wohl nicht umsonst versteckt und wird wohl nur den Personen offenbar werden, die sich das Album tatsächlich ins Regal stellen.

Abschließend, „Man Or Machine“ ist ein geschmeidiges Scheibchen US-Power Metal und birgt mit Sicherheit kein Risiko in sich, ein Ohr hierfür zu verlieren.

Anspieltipps: „Man Or Machine“, „Destroyer Of Worlds“ und „Schwarzenberg“

Bewertung: 7,9 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Man Or Machine
02. Destroyer Of Worlds
03. Schwarzenberg
04. Steeler
05. Strike Force One
06. Requiem Aeternam
07. The Inquisitor Trilogy Part I: Castle Black
08. The Inquisitor Trilogy Part II: The Inquisitor
09. The Inquisitor Trilogy Part III: Fire, Water, Salt and Earth
10. Man Or Machine (Acoustic - Hidden Track)

Gesamtspielzeit: 44:37

Line-Up:
Jeff Curenton - Drums
Juan Ricardo – Vocals
Michael Stephenson - Guitars
Nick Giannakos - Guitars
Tim Frederick - Bass

 

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