Als 1989 die „Crash Trash“ Single der DDR – Heavy Metal Rüpel um Biest auf meinen Plattenteller geflogen kam hat es mich doch glatt aus den Socken geschossen. Ich wurde quasi in das Metal Paralelluniversum katapultiert und finde bis heute den Ausgang nicht, weil immer wieder neue Türen entdeckt werden und jene sirenenhaften Klänge mich um den Verstand bringen.

Daraus resultierte die bis heute anhaltende Sammelgier nach frischen Vinyl, CD und Demokassetten. Seit 1998 habe ich mein eigenes Fanzine Into The Warzone auf den Weg gebracht und zuvor umfangreich Tapetrading mit Undergroundbands betrieben. Die Gier noch einem amtlichen Riffgewitter ist bis heute daher ungestillt und reichte über all die Jahrzehnte in alle tradiotionellen und extremen Klänge des Metal-Sektors, Hardrock sowie Hardcore und Punk. Still Alive!

Seine aktuellen Lieblingsalben


PLATZ 1

NEW LIGHT CHOIR - Torchlight (2018)

Dem Duo aus Raleigh ist zum wiederholten Male ein großartiges Album gelungen, das sich als Bindeglied aus nordischen Black Metal, klassicher Rock Tradition und traditionellen, epischen Heavy Metal versteht und mit dem großartigen Song „Adamantine“ die ultimative New Light Choir Hymne beinhaltet. Was für eine glanzvoll, magische Großtat. Was für ein eindruckvolles, wunderschönes Album.

PLATZ 2

DOWNFALL OF GAIA – Ethic of a radical finitude (2019)

Wenn man sich die Jungs so anschaut könnte man denken, die können kein Wässerchen trüben. Falsch gedacht! Downfall of gaia ist vertonte Verstörung, ausufernde Genialität, fast schon symphonische Brutalität. Ein vertontes Bild, welches durchaus einem Hieronymus Bosch zur Ehre gereicht hätte. Dunkel, düster, mal rasend, mal apokalyptisch leise, zum nachdenken anregend. Ein absolutes Muss in jeder halbwegs gut sortierten Extrem Metal Sammlung. Sofort ordern!

PLATZ 3

OSSUARIUM – Living tomb (2019)

Verfechter filigraner Technik oder des allseits beliebten HM2 Sounds werden mit diesem Album vielleicht nicht viel anfangen können, sollten der Band aber mal eine Chance geben, denn zu entdecken gibt es allemal was. Eine wirklich gute und fett eingezimmerte Scheibe, die nicht zum letzten Mal Gast in meiner Playlist war.

PLATZ 4

DAWN OF WINTER – Pray For Doom (2018)

Abschließend kann ich sagen, dass „Pray For Doom“vielleicht nicht das überragende Killeralbum geworden ist, aber für DAWN OF WINTERmit Sicherheit ein weiterer Beweis für deren musikalische Identität darstellt. Man könnte auch behaupten, die Herren bleiben ihrem Konzept treu. Auch Soundtechnisch wurde auf Übersicht gesetzt, die Instrumente und Vocals sind sauber abgemischt und jeder für sich kommt gut zur Geltung. Wie gesagt, wer diesen Doom mag, macht beim Kauf sicher nichts falsch.

PLATZ 5

EXHUMED - Death Revenge (2017)

Exhumend machen auf „Death Revenge“ Vieles richtig, sie versuchen den Spagat zwischen Old-School und Moderne. Die Kalifornier haben hier ein Konzeptalbum herausgehauen, was den (blut)roten Faden nie verliert und zu überzeugen weiß. Exhumend setzen hier nicht auf die computerisierte Politur der Neuzeit und vertrauen dem Oldschool-Gewand, das kann man mögen oder auch nicht.

Seine Alltime-Faves


PLATZ 1

LOUD PIPES -The Downhill Blues (1998)

Dieses schwedische Metal/Punk Geschoss begeisterte mich sofort, mit ihren süffig, crustigen Metal Punk und war für mich in diesem Bereich ein absolutes Highlight. Kein Wunder waren hier doch Mitstreiter von Entombed, Merciless und Unleashed beim freudigen lärmen zu erwischen. Die Songs des einzigen Albums „Downhill Blues“ sind für mich bis heute ein absolutes Highlight in jenem Genre. Das komplette Album hat soviel Dampf unter der Haube, das hier eine Adrenalinüberdosis nicht lang auf sich warten lässt.

PLATZ 2

BATHSHEBA - SERVUS

Was für ein sensationelles Debutalbum hatten diese Belgier 2017 mit „Servus“ veröffentlicht. Leider wird es ihr bisweilen einiges Werk bleiben, da mittlerweile wieder aufgelöst. Was vorerst bleibt ist ein einzigartiges Sludge Doom Kleinod, welches frisch und unverbraucht die diabloischen Hymnen mal schleppend, mal mit etwas Blast gewürzt zum Besten gibt. Der irrsinnige, einzigartige Sprech, Keif und Klagegesang von der ehem. SERPENTCULT Frontfrau macht dieses Album zu etwas Besonderen.

PLATZ 3

THE HAUNTED - MADE ME DO IT

Mit ihrem Debut konnte dieser Schwedenhappen, mit AT THE GATES und WITCHERY Musikern mich noch nicht völlig aus den Socken ballern. Was jedoch mit dem Zweitwerk „Made Me Do It“ unbedingt gelang, ein absolutes Meisterwerk von den Björler Brüdern. Das Überalbum zur damaligen Jahrtausendwende für mich. Moderner Thrash Metal der einfach die Balance aus Melodie, Agression und Härte wunderbar vereinte. Absolut stimmig und mit hartnäckigen Ohrkäfern garniert. Grandios!

PLATZ 4

KRABATHOR - Cool Mortification (1993)

Es war bereits das zweite Album der Tschechen, jedoch erschien es vor dem abgefeierten und erfolgreichen „Lies“ Werk. Für mich ist „Cool Mortification“ eines der genialsten Death Metal Alben die je auf den Deathbanger losgelassen wurden.

PLATZ 5

AT THE GATES - AT WAR WITH REALITY

Diese Göteborger sind eine wahre Institution. Diese Schweden liefern ungebrochen immer wieder eine haushohe Überlegenheit ab. Es stimmt mich außerordentlich froh dass die Truppe bereits seit 2 Alben wieder zurück ist. Ihr Death Metal war immer besonders und anders, die Avantgarde im Death Metal - AT THE GATES. Wo andere Bands anfingen sich im melodischen Death Metal zu versuchen, hatten die Jungs um Tompa Lindberg bereits das Nächste Meisterwerk aus der Schmiede gehoben. Denn ihr Death Metal war sicherlich melodisch, aber eben anders als alles andere in diesem Bereich. Dagegen ist so Vieles einfach belanglos! Niemand verbindet einen schier unbiegsamen Wahnsinn, melancholische Tragik und Melodie besser als AT THE GATES. Mit diesem Album „At War With Reality“ haben sie sich komplett selbst übertroffen, denn es ist anders als ihre bisherigen Alben und deswegen auch so erfrischend ungewöhnlich.

Seine Alben des Jahres



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