BUON COMPLEANNO - LA FAMILIA !

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Ein passenderes Motto fällt mir zum diesjährigen Headache Inside nicht ein. Zum fünften Male ( somit das erste kleine Jubiläum ) geht dieses kleine, familiäre Festival nun an den Start. Wie immer eine delikate Bandauswahl zum Zungeschnalzen, eine Location, die ihres Gleichen sucht und eine fast intime Stimmung. Also all die Attribute, die das Uromaherz von einer italienischen Großfamilie höher schlagen lässt.

Ahlimbsmühl liegt ca. 60km nördlich von Berlin und bietet die perfekten Voraussetzungen für ein gemütliches Festival dieser Art. Der kleine See am Fuße des Arsenals, die gediegenen Bungalows aus alter DDR - Zeit und reichlich Wiese für die Zeltfreunde vermitteln eine abenteuerliche Ferienlagerstimmung. Diese wird des Nachtens auch gern durch ein romantisches Lagerfeuer zum Kuscheln unterstützt. Denn auch Metaller haben durchaus Gefühle. Das DID - Team strotzt voller Tatendrang, kümmert sich allzeit rührend um sämtliche Belange aller Anwesenden und vermittelt immer einen relaxten Eindruck. An jeder Ecke spürt man dass hier wahre Fans am Gestalten sind und aus wenig viel machen. So muss das.

Auch dies Jahr sandte Zephyr`s Odem eine kleine Delegation in die beschauliche Uckermark, bestehend aus dem Heavy Weight - Paparazzi Thor, der Death Metal - Expertin Jenny, dem ZO - Redaktionsbeauty Siggi nebst seiner Band Torturized und als Kompott meine Wenigkeit. Alle trafen recht zeitig vor Ort ein, bezogen ihre Quartiere und die ersten Prosts und und kleinen Schwätzchen übern Gartenzaun vermittelten die große Vorfreude. Nachdem alle erdenklichen Gäste, Bekannten und Freunde in die Arme geschlossen wurden, ging das Spektakel auch schon los.

Das Festival eröffneten am Freitag pünktlich TORTURIZED aus Magdeburg. Gleich zu Beginn wummerte der Sound dermaßen heftig aus den Boxen, dass einem erstmal die Hosenbeine schlackerten. The Loudmaker Jacky schob die Regler auf 11, so dass der Death Metal made in Sachsen Anhalt voll zur Geltung kam. Die Musikanten ackerten wie Leistungssportler und boten der Crowd groovigen und stellenweise rasanten Todesblei zum Niederknien. Die Jungs sind perfekt eingespielt und somit konnte nix schiefgehen. Auch wenn drei Fünftel der Band wie aus einer Emo / Metalcore - Castingshow aussahen, bretterte alles ganz gewaltig. Dies dankten die ersten Mattenschwinger mit viel Gebange und einem, mehr als nur, Anstandsapplaus. Ein würdiger Auftakt.
Nachdem Siggi wieder Luft geholt und sich die Mähne geordnet hatte, übergab ich ihm schleunigst Federhalter und Tinte. Ich machte erstmal Feierabend um somit den weiteren Abend mit deftiger Mugge, viel Schabernack und leckeren Kräutergetränken zu genießen. [ms]

Die Berliner MAAT enterten direkt nach uns die Bühne. Das Quintett schlug in die gleiche Kerbe, wie wir und wer bis dato noch lebte, wurde einfach weggemäht. Maat konnte zum wiederholten Male überzeugen und lieferten zu einem genialen Set auch eine ordentliche Show ab. Die Jungs sind mittlerweile nicht mehr nur ein Geheimtipp, man sollte die sympathischen Berliner auf dem Schirm behalten.
Aus Recklinghausen im Ruhrpott kamen anschließend SABIENDAS, um die Fans des Headache Inside mit ihrem Old School Death Metal nieder zu walzen. Sabiendas haben sich über die Jahre hinweg zu einer Institution im deutschen Underground und darüber hinaus entwickelt und das stellten die Rheinländer eindrucksvoll unter Beweis. Feines Brett und fetter Sound.
Wem das jetzt noch nicht genug Old School Death Metal war, der konnte jetzt die Göttinger Fraktion ATOMWINTER bestaunen. Das niedersächsische Quartett ließ die Panzerketten starten und die Maschine bewegte sich vorwärts, von Wegmähen ist nicht die Rede – Plattwalzen trifft es am besten. Mit ihrer aktuellen Langrille „Iron Flesh“ im Gepäck waren die Niedersachsen ein würdiger Live-Abschluss für den Freitag.
Danach versuchte noch ein Alleinunterhalter mit diversen Coversongs die Gunst des Publikums zu erhaschen. Dies gelang leider nur unter Vorbehalt, da sich nach geraumer Zeit die Party ins Outdoor - Area verlagerte. Schade.

Ein paar weitere gute Gespräche mit den Redaktionskollegen, vielen netten Kumpels, Kumpelinen und Bekannten geführt, 1-2-3-4-5 alkoholische Getränke genossen und dann ging es pennen. Am Samstag vor der Abfahrt noch das Frühstücksbuffet inspiziert und für totale Klasse empfunden, das hat man so noch nicht erlebt, ganz ehrlich. So vollends zufrieden und mega positiver Eindrücke ging es dann zurück nach Magdeburg. [ds]

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Die Zephyr's Odem Crew

Schrod [ms] | Siggi [ds] | Thor [Fotos]

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