DIE REDAKTION TOP 25 DES JAHRES 2015

Insgesamt 27 Redakteure haben gewählt und aus ihren einzelnen und persönlichen Top Ten haben wir die 25 besten Alben des Jahres 2015 auf Zephyr's Odem ermittelt. Eine sehr bunte Mischung mit einem recht unspektakulären Sieger, dafür mit einem großartigen 2.Platz, der in der Zukunft noch auf mehr hoffen lässt. Lasst Euch überraschen, inspirieren und lest einfach, was WIR 2015 für erachtenswert fanden.

DER EHRENPLATZ 2015

Als Tribut an den Größten im Hardrock und Metalbereich, der sich selbst eigentlich nie dazuzählte und lediglich Rock'n'Roll spielen wollte (und dies natürlich auch tat) nehmen wir "Bad Magick" aus der Wertung und verneigen uns mit diesem Ehrenplatz vor Lemmy, der irgendwo auf Wolke 7 mit ner Marlboro im Mundwinkel und einem gut gefüllten Glas Jacky/Cola auf uns herunter blickt. Mach's gut Lem und DANKE für Deine Musik.

MOTÖRHEAD - Bad magick (2015)

Wo Motörhead draufsteht ist auch Motörhead drin! Nicht viel schlechter als die Scheiben zuvor, aber auch ohne zwingende Hits, die mit den alten Hits mithalten könnten. Trotzdem sind und bleiben Motörhead eine Institution, die keine Schlechte Platte veröffentlicht und das ist gut so! Die Fans, so wie ich, werden die Platte lieben! (Marky)

PLATZ 1 und ALBUM DES JAHRES 2016

IRON MAIDEN - The book of souls (2015)

So jetzt fassen wir aber mal zusammen. „The Book of Souls“ ist auf jeden Fall das Beste was IRON MAIDEN seit der Reunion und „ Brave New World“ hinbekommen haben. Eventuell liegt es am selben Studio oder an dem magischen Gefühl, welches laut Aussagen der Band bei den Aufnahmen entstand. „The Book of Souls“ ist definitiv eines der Besten MAIDEN Alben aller Zeiten, auch wenn man sich meiner Meinung nach in den Songs etwas kürzer hätte fassen können (Jano)

PLATZ 2

HARLOTT - Proleferation (2015)

Was HARLOTT hier abziehen ist echt der Hammer. Ich bin ein bisschen sprachlos und werde bestimmt noch ein paar Tage brauchen um das zu verkraften, was ich hier höre. Ein absoluter Tipp für alle die es Schnell, Hart und Brutal wollen. (Ich rede hier nicht von Sex obwohl die Musik echt fast genauso geil ist.) Prädikat: Fett as Fuck und das ganze 12 mal! (Jano)

PLATZ 3

SLAYER - Repentless (2015)

Auch klangtechnisch ist man wie immer erhaben und steht über den Dingen. Haus – und Hofproduzent Terry Date drehte wieder an den richtigen Knöpfen und bastelte erneut einen druckvollen und transparenten Sound. Auch wenn zwei, drei Songs nicht den gewohnten Standard halten, ist „ Repentless „ ein zeitgemäßes, frisches und brutales Album. Diese kleinen Schlenker sind wir aber von SLAYER gewohnt. Außerdem muss es ja auch irgendwie was zu meckern geben. (Schrod)

PLATZ 4

KATAKLYSM - Of ghosts and gods (2015)

Kataklysm kommen kompromissloser, innovativer, entschlossener denn je daher. Ein weiterer Sturm wird Ende Juli auf die Fans losgelassen – haltet Euch fest, hier werden keine Gefangenen gemacht. Melodische Variationen verbunden mit der gewohnten Brutalität in Kombination mit sehr guten Song-Arrangements machen „Of Ghosts And Gods“ zu einem weiteren Meilenstein in Sachen Death Metal! Die Platte wird ein „Must Have“ für alle Fans sein und lässt kaum Wünsche offen, denn es gilt: Wo Kataklysm draufsteht, ist auch Kataklysm drin!!! Fertig Aus! Anhören, Abgehen und genießen! Over and Out! (Siggi)

PLATZ 5

GHOST - Meliora (2015)

Für mich persönlich ist „Meliora“ eine perfekte Mischung aus den beiden Vorgängern und lässt somit keinen Wunsch offen. GHOST Fans werden begeistert sein und alle anderen sollten sich die Platte echt mal reinziehen. Ich kann auch hier wieder sagen Fett as Fuck! Ja ich bin beGHOSTert und ich hoffe ihr versteht mich wenn ihr euch die Platte zugelegt habt. Mich würde es nicht wundern wenn hier ein neuer Klassiker der Moderne vor mir liegt. Leider ist der Spaß bereit nach knapp 42 Minuten auch wieder vorbei. (Jano)

PLATZ 6

CATTLE DECAPITATION - The anthroposence extinction (2015)

Cattle Decapitation ist nicht nur eine unfassbar großartige Band die genau weiß, wie man Brutalität mit Eingängigkeit paaren kann, sondern vom Songwriting vielen Genrekollegen so haushoch überlegen, dass man für die Amis eigentlich eine eigene Kategorie erfinden müsste. „The anthroposence extinction“ ist nichts für Weicheier oder zartbesaitete Gemüter, vielmehr der Soundtrack zur Apocalypse…und wenn solche Songs zum Weltuntergang ertönen ist es mir fast scheißegal, dass der Ball die Luft verliert. Weltklasse! (Olaf)

PLATZ 7

MELECHESH - Enki (2015)

Einzelne Lieder aus dem Zusammenhang des Albums herauspicken und alleinstehend empfehlen zu wollen, wäre von jeher die völlig falsche Herangehensweise an die Musik der Band. So kann sich auch „Enki“ erneut nur als Gesamtkunstwerk messen lassen, das man als Hörer ganz einfach von vorn bis hinten genießen muss. Holt Euch also ein Glas Wein (oder Whisky), setzt Euch auf euer Sofa und lasst Euch eine gute Stunde lang inspirieren vom Songwriting eines wahren Musikgenies. Ashmedi kredenzt mit der neuesten Aufnahme seines Lebenswerkes Melechesh wie nicht anders gewohnt ein Feuerwerk für die Ohren, das seinesgleichen sucht. (Franziska)

PLATZ 8

TRIBULATION - The children of the night (2015)

10 Tracks mit knappen 56 Minuten TRIBULATION pur sozusagen. Dabei vergesse ich beim 3 mal hören dann auch so langsam die Kritik am Gesang, welcher aber dennoch für neue Fans und Zuhörer echt abschreckend wirken kann, bzw. das "must play" in Playlisten evtl. negativ beeinträchtigen kann. Da es aber viele Höhepunkte und wirklich Abwechslungsreiche Songs und Melodien, sowie Harmonien gibt, hört man sich einfach gerne hinein. Eine CD welche immer und immer wieder gespielt werden will um mehr und tiefgründiger erkundet zu werden (Clemens)

PLATZ 9

SAXON - Battering ram (2015)

Doch neben der angesprochenen Härte zeigen Saxon ebenfalls, dass sie unfassbare Hymnen und Ohrwürmer auf der Pfanne haben, denn „Queen of hearts“ kann man beispielsweise sofort mitsingen und die imaginäre Streitaxt schwingen. Wer hier nicht einmal ansatzweise das Haupt im Takte neigt, hat den Metal an sich nicht verstanden. Überhaupt muss festgehalten werden, dass sich nicht ein einzelner Ausfall auf diesem brillanten Kleinod befindet und „Battering ram“ somit schnurstracks an die Spitze meiner bisherigen Top 5 geschossen ist. Wer sich dieses unfassbar grandiose Scheibchen nicht schleunigst am heutigen Tag ins Regal stellt, hat selber schuld. (Olaf)

PLATZ 10

ARMORED SAINT - Win hands down (2015)

Es ist schön zu sehen, das Armored Saint zum einen sich wieder voll erstarkt in das Haifischbecken der Musikindustrie wagen und zum anderen, dass trotz des Ausbleibens großer Erfolge Metal Blade weiterhin dieser Institution die Treue hält. Vielleicht zahlt es sich diesmal ja sogar aus, denn „Win hands down“ ist in meinen Augen keinen Deut schlechter als „Symbol of salvation“ oder dem damaligen Überalbum „Raising fear“. Ich jedenfalls feiere dieses Wiedersehen mit den alten Freunden ausgiebig (Olaf)

PLATZ 11

GORILLA MONSOON - Firegod-Feeding the beast (2015)

Es drückt gut in der Fresse und macht einfach nur Bock auf mehr. Weiter so Jungs, dass Hell Rock Inc. Abrisskommando Dresden hat wieder eine Mega geile Platte raus gehauen! Aber ein negativen Punkt habe ich doch noch. Bitte lasst uns das nächste mal nicht wieder 7 Jahre auf ein neues Album warten. (Jano)

PLATZ 12

BODYFARM - Battle breed (2015)

Vorab muss ich mich in aller Form bei BodyfarmMastermind Thomas Wouters entschuldigen, denn ungeachtet der Tatsache, dass das nunmehr dritte Album „Battle breed“ erst am 06.November das wurmverseuchte Licht der Welt erblicken wird, kann ich nicht an mich halten und muss schnellstmöglich und so ausführlich wie möglich der metallernen Welt die Mitteilung machen, dass die Holländer hier ein solch epochales Oldschool Death Metal Brett eingezimmert haben, welches durchaus das Zeug zu einem Genreklassiker hat. Die 10 auf diesem Meisterwerk verewigten Songs, nebst einem schönen, spannungsgeladenen Intro stehen fast komplett für sich alleine und decken fast jegliche todesbleiernde Spielart ab, die man sich auch nur im Entferntesten vorstellen kann (Olaf)

PLATZ 13

MALADIE - ...still (2015)

Ich versprach beim letzten Review die restlich fehlenden 0,5 Punkte zur nächsten Scheibe zu verteilen, was ich hiermit mit einer tiefen, respektvollen und demütigen Verneigung tue, verbunden mit der innigen Hoffnung, dass Maladie mit diesem überragenden, erhabenen und vor Ideen- und Abwechslungsreichtum überschäumenden Meisterwerk die Anerkennung und den Erfolg einfahren können, den sie sich redlich verdient haben. Dieses Album darf durchaus als Referenzwerk für viele andere Bands dieses Genres verstanden werden und ist ein absolutes Muss in jeder Sammlung extremer Musik. Die Krankheit schreitet voran! (Olaf)

PLATZ 14

MARDUK - Frontschwein (2015)

Ach, machen wir uns nix vor: Marduk können nix falsch machen und haben mit Frontschwein ein geiles Album aufgenommen, das sich in die Reihe der superben Veröffentlichungen einreiht, auch wenn hier nix erstaunt oder neu ist und Mortuus als Black Metal-Shouter leider teilweise unter seinen Möglichkeiten bleibt und die lyrischen Ergüsse nicht die Krone der textlichen Ausdrucksnonchalance sind. „Frontschwein“ ist ein sehr abwechslungsreiches, gediegen derbes, unterhaltsames Album einer der Ausnahmebands des Black Metal-Universums. „The Blond Beast“ ist ein Black Metal-Discostampfer par excellence und hoffentlich Teil des Live-Sets. Alle drei Daumen hoch für die Marduks. Ick steh druff! (Elmo)

PLATZ 15

CRADLE OF FILTH - Hammer of the witches (2015)

Ich bin ein sehr kritischer Mensch und was neue Veröffentlichungen und Lobsagungen diverser Bands und deren neuen Alben angeht sehr skeptisch. Man wird dann doch ab und zu richtig enttäuscht und fragt sich ob das Review eher gekauft ist, um die Verkaufszahlen zu steigern. HIER!!! ist es zu 100% nicht der Fall,Cradle Of Filth sind stärker denn je zurück, ein muss für alte und neue Fans, egal ob ihr sie kennt oder nicht, diese CD lohnt sich und verdient mehr als 10 von 10 Punkten!!! (Clemens)

PLATZ 16

MGLA - Exercises in futility (2015)

Das geheimnisumwitterte Polnische Black Metal Duo scheint so geheimnisvoll, dass niemand von uns was darüber schrieb. Warum nur?

PLATZ 17

CELLEJON - Wir sind Angst (2015)

Mit den 13 neuen Songs könnten bestimmt einige neue Anhänger gefunden werden, und die die es bereits sind werden trotzdem voll und ganz befriedigt sein. Callejon bleiben sich und ihrem eig nen Stil zwar treu, doch haben sie sich nicht zurückgehalten einiges an Härte zuzulegen, was ihnen mehr als gut zu Gesicht steht. (Jette)

PLATZ 18

WEAK ASIDE - The next offensive (2015)

Allein für den Umstand, dass erneut die Wriezener Todesblei Schmiede die Jungs aus der Versenkung geholt haben, gebührt Rico und seinen Mannen eine tiefe Verbeugung, denn wie sonst hätte die Death Metal Gemeinde ohne dieses Juwel unbeschwert weiterleben können? Gar nicht, denn „The next offensive“ ist ein so dermaßener Pflichtkauf, dass man bei eventuell vorherrschender Geldknappheit eine Crowfunding Aktion starten müsste, damit jeder in den Genuss dieser opulenten Schlachtplatte kommen kann. Weak Aside sind zurück und werden von nun an das Feld von hinten aufrollen. (Olaf)

PLATZ 19

SYMPHONY X - Underworld (2015)

Kurzum: „Underworld“ ist für mich zu diesem Zeitpunkt DAS herausragende Album des Jahres 2015 und es gibt keinerlei Ausreden, sich dieses opulente Meisterwerk nicht ins Regal zu stellen. Symphony X beweisen eindrucksvoll, wie man Prog Metaller, Metaller, Thrasher und alle, die auf harte Musik stehen, mit nur einem Album die Freudentränen ins Gesicht treiben kann. Ich verneige mich in Ehrfurcht vor diesem Feuerwerk der Sinne! (Olaf)

PLATZ 20

THE BLACK DAHLIA MURDER - Abysmal (2015)

Das Mischen Modernen Death Metals mit der typischen Charakterstärke THE BLACK DAHLIA MURDER's sucht diesmal wahrhaftig ihres gleichen und das mit Sicherheit noch eine ganze Weile. Man bekommt also was für's Geld – TypischTBDM von ihrer wieder erstarkten besten Seite gepaart mit dem verspielten Melodiösen Ansammlungen leidenschaftlicher Soli und gewaltig in Richtung Unendlichkeit walzender Grooves. Wage ich es auszusprechen??? Abysmal“ könnte „Nocturnal“ (endlich und lang ersehnt) von meinem persönlichen Thron stoßen und damit eine neue Ära einleiten. Heraus aus dem nächtlichen und hinein ins entsetzlich Bodenlose! Das hat Tiefgang! Nocturnal till Abysmal! (Morten)

PLATZ 21

RAM - Svbversvm (2015)

Trotz des impulsanten Tyrannus an erster Stelle und dem rythmisch delikatem Sound des Old School, fehlt der Hit auf der Rille und erreicht zwar ein zustimmendes Nicken meinerseits, lässt mich aber noch nicht dazu verleiten, das Album am 30.10.15 mit einem Freudenschrei an der Kauftheke zu erstehen. Für eingefleischte RAM-Fans mag es der Schrei aber allemal wert sein. (Marlen)

PLATZ 22

DEAD LORD - Heads held high (2015)

Hier gibt es nix anderes als Hard Rock vom aller feinsten. Dead Lord bringen es mit ihrer neuesten Songauslese voll auf den Punkt. „Heads Held High“ ist nen absoluter Volltreffer geworden. Ich bin völlig begeistert. Das schwarze Teil rotiert ohne Ende auf meinem Plattenteller. Uneingeschränkte Kaufempfehlung. Ein absolutes muss einfach für jeden der auf geile Mucke steht!!! (Christian)

PLATZ 23

FORGOTTEN TOMB - Hurt Yourself And The Ones You Love (2015)

Das neue Album ist eine konsequente - progressive - Weiterentwicklung der Band auf der einen, aber auch eine wiederum aggressivere und direktere auf der anderen Seite. Will sagen, das Forgotten Tomb natürlich nicht auf Black/Doom Metal verzichten, aber geschickter Weise regelrecht offene Songstrukturen eingebaut haben, die von ihrer Art her schon eine leichte Punk Attitude aufweisen können.  (Alex)

PLATZ 24

FATAL EMBRACE - Slaughter to survive (2015)

neues Material meiner Berliner Stammesbrüder von Fatal Embrace, die ihr fünftes vollständiges Studioalbum mit „Slaughter to survive“ betitelt haben und so manchen alten Hasen damit einen gehörigen Schrecken einjagen dürften, denn was hier geboten wird ist purer, unverfälschter, rifforientierter und einfach nur grandioser Thrash Metal, mit dem sich die Jungs vor Nichts und Niemanden zu verstecken brauchen. Vielmehr noch: Wenn das neue Slayer Album auch nur ansatzweise so klingen würde wie die hier angebotenen 11 Songs (inkl.Intro), wäre meine unbändige Liebe zu den kalifornischen Totschlägern niemals erkaltet. (Olaf)

PLATZ 25

ANNIHILATOR - Suicide society (2015)

Ja abschließend ist zu sagen…Alter Falter, was für'n Brett alter! Nein jetzt echt,ANNIHILATOR legen wieder eine Platte auf den Tisch, die seines gleichen sucht. Für mich persönlich ist sogar noch eine Steigerung zum Vorgänger „Feast“ gemacht worden und „Suicide Society“ ist auf jeden Fall ein verdammt heißer Anwärter auf das Album des Jahres 2015. Bin beeindruckt, begeistert und kann nicht genug von dieser Platte bekommen. Leider leider hat sie nur unter 50 Minuten Spielzeit. (Jano)

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