DIE LESER TOP 25 DES JAHRES 2017



Im Gegensatz zu 2016 ist Euer Jahrespoll in diesem Jahr ziemlich ähnlich wie der unsrige, zumindest von den Bands her. Dennoch sind die Platzierung ziemlich unterschiedlich was bedeutet, dass wir a) Euren Geschmack zu treffen scheinen und b) in diesem Jahr die Qualität wirklich sehr hoch angesiedelt war. Einige Bands schafften es dennoch in Euren und nicht in unsere Endauswertung, welche Ihr nun nachlesen und Revue passieren lassen könnt. Wir freuen uns schon auf die Auswertung im nächsten Jahr und sind gespannt, was uns in 2018 erwartet!

PLATZ 1 - 640 Punkte

KREATOR – Gods of Violence (2017)

Vor der Authentizität, mit der insbesondere Mille seine Band von einer Ruhrpott-Rumpelcombo zum besten Thrash-Act der Welt gehievt hat, ziehe ich meine Mütze: Es gibt aktuell keine zweite Band, die es auch nur annähernd schafft, die Metal-Szene so zu vereinen wie Kreator„Gods of Violence“ wird seine Hörer ebenso unter Thrash, Death- und Black Metallern, als auch bei Sabaton, Nightwish, Motörhead und (natürlich) Maiden - Verehren finden. Es ist das Album, das der Macht das Gleichgewicht bringen kann... (Bünne)

PLATZ 2 - 559 Punkte

ENDSEEKER – Flesh hammer prophecy (2017)

Wenn man als geneigter Anhänger dieser Musiksparte dieses Review mal querliest und all die Namen erkennt, mit denen ich hier um mich geworfen habe sollte klar sein, mit was wir es hier zu tun haben…nämlich mit einem der besten Debüts deutschen Death Metals der letzten Jahre. Wer bei Endseekers „Flesh hammer prophecy“ nicht im Takt sein Haupthaar schwingt, hat diese Musik keinen Deut breit verstanden. (Olaf)

PLATZ 3 - 464 Punkte

CANNIBAL CORPSE – Red Before Black (2017)

Cannibal Corpseerfinden das Rad nicht neu, aber sie drehen dermaßen gut daran, dass hier Songs entstanden sind, die den großen Hits mächtig Druck machen und ich mich gern live davon überzeugen lasse, dass das neue Material mindestens genauso hängen bleibt und Kultstatus erlangen kann. (Siggi)

PLATZ 4 - 424 Punkte

DISBELIEF - The Symbol Of Death (2017)

Mensch, Mensch, Mensch, wann hat man es schon mal, dass einem alle 13 Titel restlos vom Stuhl pusten und nach 63 Minuten Gesamtspielzeit wieder, wieder, wieder, wieder und nochmals wieder gehört werden sollen. Dafür hat sich das Warten wirklich gelohnt und ich bin gespannt wie viel nach diesem Death Metal Angriff noch von den Bühnen übrig bleiben wird! (Clemens)

PLATZ 5 - 412 Punkte

DESERTED FEAR – Dead Shores Rising (2017)

Manuel, Fabian und Simon hauen hier ein dermaßen geiles Monster raus, dass es mir fast die Spikes aus den Boxen zieht. Deserted Fear sind mit „Dead Shores Rising“ eindeutig auf dem Sprung in die Königsklasse. Respekt, besser geht das fast nicht! (Christian)

PLATZ 6 - 345 Punkte

OVERKILL – The Grinding Wheel (2017)

Der Weg ist das Ziel für Overkill und dieser Weg ist betonplattenschwer gebahnt, da kann kommen was will! Ich frag mich eh, wann endlich die neuen und wirklichen „Big 4“ des Thrash Metal auserkoren werden. Auch wenn ich Metallica´s neue Scheibe für gut befunden habe, müssen an deren Position Kreator stehen, gefolgt von OverkillTestament und Exodus – basta! (Marky)

PLATZ 7 - 314 Punkte

F.K.Ü. – 1981 (2017)

F.K.Ü. haben sich mit „1981“ selbst übertroffen und eine Blaupause vorgelegt, wie Thrash Metal zu klingen hat. Hier stimmt einfach alles und wer sich davon nicht beeindrucken lässt, hat den Begriff „Thrash“ nicht einmal ansatzweise verstanden. Warum allerdings die Erstauflage zusammen mit einer Kotztüte verschickt wird, entzieht sich meiner Kenntnis, wird aber morgen beim Interview mit Larry sofort in Erfahrung gebracht.  (Olaf)

PLATZ 8 - 283 Punkte

DYING FETUS - Wrong One To Fuck With (2017)

"Wrong One To Fuck With" macht einfach Spaß und wird auch nach vielen Durchläufen nicht langweilig, aber waren das Dying Fetus jemals? Da gibt es von mir ein klares „Nein“! Für mich die Scheibe des Monats, da kommt diesen Monat nichts drüber (für mich). (Siggi)

PLATZ 9 -282 Punkte

BODY COUNT - Bloodlust (2017)

Body Count hauen 2017 wieder mächtig auf den Putz und beweisen das sie noch immer brachialen Crossover beherrschen. Nun bleibt nur noch abzuwarten, dass sich die Herrschaften demnächst mal wieder live in unsere Gefilde wagen. Zeit wird’s ! (Schrod)

PLATZ 10 - 276 Punkte

ENTRAILS – World inferno (2017)

in Album, welches in seiner Gänze Einzug in meine Playlist findet, kann im Umkehrschluss nur die Höchstnote bedeuten, die ich hier mehr als gerne vergebe und Entrails attestieren muss, die Messlatte für viele Bands aus diesem Genre in schier unerreichte Höhen geschraubt zu haben. Kracher bis zum abwinken!!! (Olaf)

PLATZ 11 - 263 Punkte

NIGHT DEMON-Darkness Remains (2017)

Dieses Album verdient es von jedem gehört zu werden und egal in welche Richtung sich euer Geschmack entwickelt hat, hier finden viele wieder zusammen. Außerdem sind die Jungs aktuell auf Tour und spielen demnächst auch einige Shows hier in Deutschland, unter anderem auf dem PSOA. (Dähni)

PLATZ 12 - 217 Punkte

DIE APOKALYPTISCHEN REITER – Der rote Reiter (2017)

Die Produktion drückt einen förmlich aus den Raum, musikalisch sind die Jungs eh unantastbar, das Songwriting ist kurzweilig, das Versmaß ganz im Stile der großen deutschen Dichterfürsten und das Gesamtpaket rechtfertigt den zu erwartenden ersten Platz in den deutschen Charts, den sich die Reiter mehr als verdient hätten. Ja, mein Herz steht in Flammen für dieses geniale Werk einer der innovativsten Bands der deutschen Musiklandschaft. (Olaf)

PLATZ 13 - 215 Punkte

WARBRINGER – Woe to the vanquished (2017)

Sprach ich beim Vorgänger „IV: Empires collapse“ davon, dass sich Warbringer neu erfunden hätten, so haben sie mit „Woe to the vanquished“ Ihr Ziel der absoluten Perfektion nahezu erreicht. Hier wird nicht nur geschrubbt, sondern ebenfalls fein auf Nuancen metallischer Feinkost geachtet. Langeweile ist ein absolutes Fremdwort und wenn ich ein Thrash Album aufnehmen würde, es klänge wie dieses unglaublich intensive Epos. (Olaf)

PLATZ 14 - 203 Punkte

PAGANIZER - Land Of Weeping Souls (2017)

Es ist vielleicht nicht das Abwechslungsreichste Album und die Innovation schlechthin, aber im Death Metal wollen Fans auch einfach nur Death Metal und GENAU das liefern Paganizer besser ab, als so manch eine andere Truppe welche sich mit voller Erwartungen und einem neuem Album dieses Jahr zurück gemeldet hat. (Clemens)

PLATZ 15 - 201 Punkte

OBITUARY - Obituary (2017)

Trotz aller kompositorischen Bescheidenheit gelingt es der Band aber durch gelegentliche Songmodifizierungen mit diversen Aha - Effekten aufzuwarten. Damit sichern sie sich bestimmt keinen Thron im verfrickelten Notenolymp, aber immerhin die gnadenlose Treue ihrer Anhängerschaft. (Schrod)

PLATZ 16 - 200 Punkte

THRESHOLD – Legends of the shires (2017)

Für solch eine überragende Band wie Threshold eine ist, die sich selbst im 24.Jahr ihres Bestehens noch neu erfinden kann und mit „Legends of the shire“ ein Album in die Umlaufbahn schießt, die ohne Übertreibung zum Besten gehört, was der progressive Metal seit seiner Erfindung zu bieten hat, wurde die Höchstnote bei uns eingeführt. Ein sicherer Anwärter auf meine persönliche Jahres Top 3, wenn nicht sogar auf DAS Album des Jahres. Eine Veröffentlichung, für die ein neues Synonym erschaffen werden müsste…thresholdig vielleicht? (Olaf)

PLATZ 17 - 196 Punkte

EVIL INVADERS – Feed Me Violence (2017)

Manch einer mag fragen, warum man drei Soli pro Song spielen muss. Auch hier kann ich eine ganz einfache Antwort nennen: Weil Sie`s können! Die Gitarrenarbeit war selten so auf den Punkt und wer die Truppe mal live gesehen hat, weiß, dass die beiden Gitarristen trotz hyperaktivem Stageactings jeden Song und jedes Solo auf der Bühne zu hundert Prozent reproduzieren können. (Bünne)

Platz 18 - 186 Punkte

TANKARD – One Foot in the Grave (2017)

Hoch die Krüge. Tankard sind einfach unkaputtbar. Gerre, Andi, Olaf und Frank haben hier eine richtig feine Sahneschnitte zusammen gerührt, welche ohne Zweifel das Zeug zu einem weiteren Bandklassiker innehat. „One Foot in the Grave“ ist ganz großes Kino und zeigt das die ollen Säcke noch lange nicht zum alten Eisen gehören. (Christian)

PLATZ 19 - 185 Punkte

MAAT – Monuments Will Enslave (2017)

Dieses Album ist einfach ein absolut perfektes Brett. Die Scheibe wird nie langweilig und bietet immer wieder Überraschungen und Höhepunkte. Auch Produktion sowie Mix sind mächtig amtlich. Allein dieser trockene Snare Sound und der Klang Thots staubiger Kehle schicken einen schon gen Wüste. An „Manuments will enslave“ werden sich selbst die Großen der Szene künftig messen dürfen. Und da ich jetzt auch nichts mehr sagen kann, hör ich einfach nochmal durch. Die Repeat Taste, mein Freund...(Schaacki)

PLATZ 20 - 166 Punkte

SATYRICON – Deep Calleth Upon Deep (2017)

Das neue Satyricon-Album ist mit Spannung erwartet worden und wie immer gab es im Vorfeld lebhafte Diskussionen, wie gut oder schlecht es wohl werden könnte. Die Sorte Fans, die gern eine Fortsetzung von „Dark Medieval Times“ oder „The Shadowthrone“ hören wollen, werden wieder einmal enttäuscht sein, aber das wussten sie schon vorher. (Jezebel)

PLATZ 21 - 157 Punkte

PORTRAIT – Burn the world (2017)

Klar, wer auf Abwechslungsreichtum steht wird hier nun nicht unbedingt bedient, doch wer mit den beschriebenen Attributen etwas anfangen kann, wird sich mit „Burn the world“ mehr als gut aufgehoben fühlen, denn diese Scheibe ist im Jahr 2017 quasi eine Zeitreise 30 Jahre zurück und lässt mir ein ums andere Mal einen wohligen Schauer über den Rücken jagen. (Olaf)

PLATZ 22 - 130 Punkte

VAMPIRE – With primevil force (2017)

Jeder Song steht für sich und ob man sich nun mit Highspeed durchs Unterholz fräst oder es auch mal gediegener angehen lässt, die Heavyness ist zu jedem Zeitpunkt vorhanden und lässt „With primevil force“ zu einem wahren Schmuckstück mit kohlrabenschwarzen Anstrich werden. Ganz großes Album, welches Appetit auf mehr macht. Weiter so! (Olaf)

PLATZ 23 - 102 Punkte

RAM – Rod (2017)

Mit diesem Album haben Ram ein gutklassiges Album abgeliefert, aber den Vorgänger 'Svbversvm' können sie nicht toppen. Wer das erwartet hat, wird enttäuscht sein, ich selber hatte auch ganz Großes erwartet, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Das neue Album kommt leider nicht ganz so packend rüber, und es fehlt auch ein Übersong wie 'The Usurper'. (Marcus)

PLATZ 24 - 101 Punkte

EVOCATION – The Shadow Archetype (2017)

Es ist vielleicht etwas weit aus dem Fenster gelehnt, aber „The Shadow Archetype“ kann wohl zu einem der besten, wenn nicht sogar als das beste Album der Band gesehen werden. Auf jeden Fall reiht es sich ein in die bereits starke Veröffentlichungsliste des noch recht jungen Jahres. 2017, mach weiter so! (Schaacki)

PLATZ 25 - 97 Punkte

CRIPPER – Follow me: Kill! (2017)

Die alten und neuen Cripper-Fans werden aber eher zu den alten Alben greifen, denn die haben mehr Spaß gemacht. Ich hoffe mit der nächsten Scheibe geht es ein wenig mehr zu den „Wurzeln“ und weniger ins Moderne. (Robsess)


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