13.07.2017 12:25 Alter 3 yrs
Kategorien: A-D
Von: CHRISTIAN D.

DEPHOSPHORUS – Impossible Orbits (2017)

(3.917) - Christian D. (7,5/10) - Grind / Death Metal

Label: Selfmadegod records
VÖ: Juni 2017
Stil: Grind / Death Metal

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AstroGrind. Keine Ahnung was das sein soll aber das ist die Musikrichtung, die sich Dephosphorus aus Griechenland auf die Fahnen geschrieben haben. Vermutet hätte ich jetzt eine Prügel-Variante von zum Beispiel Voivods Album Phobos ( das war schon recht abgespact) aber das Endresultat von „Impossible Orbits“ erinnert eher an typischen old school Grind britischer Prägung – als Referenz sei hier mal alte Napalm Death, Terrorizer oder auch Extreme Noise Terror genannt. Keine Schnörkel sondern herrlich abwechslungsreicher Grind mit starkem Death-Metal Anteil lassen den Hörer gute 20 Jahre zurückversetzen. Zugegeben, abwechslungsreich und Grind passt jetzt nicht so ganz zusammen aber Dephosphorus verbinden gekonnt brutales Gebolze mit herrlich groovenden Mid-Tempo parts, ergänzt durch einen galle-spuckenden Shouter, der hervorragend zu der dargebotenenen Instrumentalisierung passt. Einzelne Titel hervorzuheben macht hier wenig Sinn, denn alle Tracks befinden sich auf ähnlichem Niveau und auch die relativ kurze Spielzeit ist bei dieser Musikrichtung eher verzeihbar. Zum Glück haben sie aus ihren Fehlern vergangener Veröffentlichungen gelernt und diese experimentelle Synthie-Einflüsse über Bord geworfen und sich zu ihren Stärken besonnen. Das wirkte nämlich immer zu verkrampft und hatte den Anschein als wolle man diese ausgedachte Richtung Astrogrind zwanghaft mit Elektro-/Synhie-Einflüssen aufwerten. Im Falle von „Impossible Orbits“ war es definitiv die beste Entscheidung darauf zu verzichten.

Also liebe Freunde des gepflegten Grinds, lasst euch nicht von dem Wort „Astro“ abschrecken, denn Dephosphorus zelebrieren geilen Death Grind, welcher locker Vergleiche mit oben genannten Bands stand halten kann. Wem die aktuellen Napalm Death zu monoton sind und wer mit groovendem Momenten a la Nasum was anfangen kann, dem sei Dephosphorus wärmstens ans Herz gelegt.

Bewertung: 7,5 von 10 Punkten

 

Tracklist:

01. Above the threshold

02. Micro-Aeons of torment

03. Rational reappraisal

04. Asteroskoni

05. Impossible orbits

06. Imagination is future history

07. The light of ancient mistakes

08. Suspended in a void universe

09. Blessed in a hail

 

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