25.05.2020 10:52 Alter 125 days
Kategorien: E-G
Von: TIMO

FAIRYLAND – Osyrhianta (2020)

(6.255) Timo (8,2/10) Symphonic Power Metal

Label: Massacre Records
VÖ: 22.05.2020
Stil: Symphonic Power Metal

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Die in den französischen Seealpen ansässigen Fairyland stehen schon über viele Jahre hinweg für bombastreichen Symphonic Metal, wie dieser klingt kann man bereits im Bandnamen herausfiltern, märchenhaft und auch reichlich opulent.

Innerhalb einer guten Stunde Spielzeit greifen Fairyland den Pfad zu ihren früheren Werken auf, die ähnlich umfangreich einen fantasievollen Reigen aus orchestraler Eingängigigkeit und beschwingten Melodien vollzogen. Auch auf dem vierten Album leben die Songs von dieser Herangehensweise, die eine gewisse Leichtigkeit offenbaren. Fairyland verarbeiten in ihren Songs die gängigen symphonischen Power Metal Roots, die auch desöfteren einen blumigen Pop-Charakter aufweisen. Die ganze Palette des möglichen Ideenpools wird aufgetischt, aus Chören, irrsinnig schönen fantasievollen Melodien und einem hohen Maß an Orchestralität, aber auch progressive Anleihen finden im Sound der französischen Symphoniker Verwendung.

So bietet „Osyrhianta“ die gängigen Elemente aus dem Genre, bei Fairyland vorzugsweise mit glanzvollen und eleganten Songmaterial, das auch durch den neuen Sangesbarden Francesco Cavalieri, ziemlich ansprechend in Szene gesetzt wurde. Die zahlreichen Gastmusiker wären dabei garnicht notwendig gewesen, denn Fairyland haben genug eigene Qualitäten. Manchmal wirkt das Album aufgrund der vielen Inputs ein wenig überfrachtet, auch in die Länge gezogen. Die Kompaktheit ist dadurch etwas verloren gegangen, was hierbei auch den ein oder anderen Punkt in der Wertung kostete. Mit dem imposanten Instrumental „Mount Mirenor“, einem förmlichen Albumhit „Hubris Et Orbis“ und dem epischen 12 minütigen „Of Hope And Despair in Osyrhia“ hat das Album bis zum verstreichen des letzten Tones allerdings auch reichlich überzeugende Argumente, die den guten ersten Eindruck von Beginn nicht schmälern, im Gegenteil.

So darf man durchaus 11 Jahre nach dem letzen Album „Score to a New Beginning“ von einer gelungenen Rückkehr der französischen Symphonic Metaller sprechen, die wieder einmal mit hochwertigen Songmaterial ein schönes, erhabenes Pfund abliefern.

Anspieltipp: „Hubris Et Orbis“

Bewertung: 8,2 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The Age of Birth
02. Across The Snow
03. The Hidden Kingdom of Eloran
04. Eleandra
05. Heralds of the Green Lands
06. Alone We Stand
07. Hubris Et Orbis
08. Mount Mirenor
09. Of Hope And Despair in Osyrhia
10. The Age of Light

 

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