09.08.2020 06:47 Alter 51 days
Kategorien: E-G
Von: EGGI

GRUPPE PLANET – Travel to uncertain grounds (2020)

(6.413) Eggi (10/10) Post Metal/Instrumental

Label: Lifeforce Records
VÖ: 07.08.2020
Stil: Post Metal,Instrumental

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Gruppe Planet
habe ich schon in den sozialen Medien wahrgenommen und die vorangegangenen Teaser zu TRAVEL TO UNCERTAIN GROUND haben mein Interesse bereits geweckt. Weiterhin habe ich mit großer Freude vernommen, dass ALEXANDER DIETZ von HEAVEN SHALL BURN, CHRISTOPH HÄRTWIG, JARII VAN GOHL und nicht zuletzt STEPHAN HÜNNINGER, Bassist bei DECEMBRE NOIR hier ein akustisches, musikalisches Meisterwerk zu Tage gebracht haben. Ich habe daher laut hier geschrien, als es um die Vergabe der August Releases ging.

Der Albumtitel ist zugleich der erste Track auf dem Album und fängt ruhig und besonnen an. Ein klassisches Piano im Intermezzo eines Streicherensemble eröffnet den Pfad in eine schier endlose Epoche der Zeit. Dann setzen Drums und Gitarren ein, die in mir eine freudige Erwartung hervorbringen. Getoppt wird das Ganze, als noch ein Chor und verzerrte Gitarren den Gänsehautmoment perfektionieren.

Song 2 SAROS beginnt auch ruhig mit einer cleanen Gitarre und Synthie Sounds im modernen Stil, schnell gefolgt von dem hervorragend klingenden Schlagzeug und der Bassgitarre. Was für ein Genuss für die Ohren. Eine im Crescendo eingespielte, leicht verzerrte Gitarre mischt sich in den Song und unterlegt diesen mit Volumen. Synthie Sounds und stetig wiederholende Bassläufe versetzen mich Trance und genau hier entsteht das subjektive Gefühl von Endlosigkeit.

AT NIGHT ON A ROOF
beginnt mit Drums und Synthies und nach kurzer Zeit kommt ein Vintage klingendes Klavier zur Geltung mit wiederholenden Tonabfolgen und auch hier spüre ich wieder, dass es zu einem Höhepunkt im Song kommen wird. Dann beenden die Drums für einen kurzen Moment das Zusammenspiel, damit die Synthie Sounds Ihre Geschichte erzählen können. Was folgt ist der erneute Einsatz der Drums und zum Ende ist die Überraschung, dass es kein musikalisches Feuerwerk wird. Bass und Gitarre untermalen die anfänglichen Melodien eher dezent und geben dem ganzen einen leicht epischen Charakter. Das mag ich an Kreativität. Nachdem der Song 20 Sekunden lang ausfadet, steigt dann FUSE ein. Und so schnell er da war, ist dieser nach 02:01min auch wieder weg. Eine musikalische Brücke zu UNFOLD.

UNFOLD
startet mystisch und immer wieder werden sehr schöne Synthie Sounds eingesetzt bzw. verwendet mit dem Zusammenspiel der cleanen Gitarren und den druckvollen aber ausgezeichnet klaren Drums. Ja und da ist es wieder. Gänsehaut! Kurz vor Schluss, verzerrte Gitarren, langsame Grooves und epische Sounds lassen mich fast erstarren. Einfach nur Hammer.

BULLHEAD
kommt rockiger daher und Stephan zeigt was er kann, krasser Basssound. Und was ist das? Vocals? Was für eine Überraschung aber gut und sinnvoll eingesetzt. Stephan spielt den ganzen Song lang immer das gleiche Riff und um Ihn herum bauen sich immer neue Sounds und Melodien auf.

Es folgen noch 2 Songs mit einer Spielzeit von round about 15:00min und YIELD leitet mit einem mir bekannten Sound ein, welcher war das noch? Ja genau Gerry Rafferty-Baker Street. Großartiger Song. Ein Saxophon braucht man aber nicht erwarten im Refrain. GRUPPE PLANET macht etwas sehr Eigenständiges mit imposanten Synthie Sounds und jetzt fällt mir erstmal auf, wie grandios die Snare eigentlich klingt, überhaupt spielt das Schlagzeug fein ausgeklügelte Techniken auf dem Album und verleiht den Songs den perfekten Groove. YIELD ist etwas zurückhaltender und ich freue mich auf den Abschluss des Albums. MIRAI ist aus meiner Sicht eine Zusammenfassung aus den 7 Stücken zuvor. Hier wird die Kapazität aus all Ihren Facetten nochmal zusammengetragen. Es könnte der Zusammenbruch des Universums sein aber auch die Hoffnung auf einen Neuanfang des großen Ganzen. Ich bin jedenfalls begeistert und freue mich, dass es Mucker gibt, die genau so etwas machen und umsetzen.

Fazit: Ich habe einst YES in Hamburg live gesehen. Es hätte auch GRUPPE PLANET sein können. Sollten die Jungs also mal live spielen, würde ich eine spektakuläre Licht,- und Videoinszinierung erwarten und sagen können. „Das hat sich definitiv gelohnt.“

Anspieltipps: „Unfold“ und „Bullhead“


Bewertung: 10 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Travel to Uncertain Grounds
02. Saros
03. at Night on a Roof
04. Fuse
05. Unfold
06. Bullhead
07. Yield
08. Mirai

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