26.05.2020 06:15 Alter 128 days
Kategorien: K-M
Von: BAKA

KAYLETH – Back To Earth (2020)

(6.258) Baka (7,8/10) Stoner Doom

Label: Argonauta Records
VÖ: 08.05.2020
Stil: Stoner Doom

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Stoner Doom passt perfekt als Genrebezeichnung zu KAYLETH. Die Band weist einige Demos, eine Ep, eine Split und einschließlich Back To Earth drei vollständige Studioalben auf. Seit 2006 begann der lange Weg der Band und das hört man deutlich heraus. Der Sound ist stabil und manifestiert. Die Energie der Platte ist makellos und zielgerichtet.

Häufig ist das Plattencover meist nicht eindeutig der Musik der Platte zuzuschreiben. Hier jedoch trifft das perfekt zu. Typisch im Stoner Stil gehaltene Farben und ein außerirdisches Bild samt UFO. Gleich beim ersten Song wird das visuelle ins akustische umgesetzt. Man hört abgespacte Sounds, leicht im Hintergrund platziert. Zum Glück auch nur als Nebenerscheinung. Die fetten, satten Riffs hätten eh nicht viel Platz freigeräumt.

Normalerweise wird der Sound vieler Stoner Bands aufs schwammige, tief basslastige betont. Das ist hier auch der Fall, aber die Verteilung ist differenzierter. Der Bass rollt stampfig durch, hat aber anstatt den typischen fuzzigen Sound, eher einen knochigen und knackigen Ton. Zerre ist aber eher unterschwellig und nicht groß erwähnenswert.

Alle Titel versprüphen reinste Spielfreude durch und durch. Es wird jung und frisch. Beim Song „Lost In The Canyons“ erlebt sogar eine Trompete. Diese fügt sich so schön und nahtlos ein, das es eine reine Freude ist und lockert das eher durchgängige durchgeriffe auf.

Trotz des lockeren Einspielers sind die Songs etwas eintönig, was locker durch die Power und Stärke der Songs überspielt wird, aber einige Male seufzt man dann doch schon. Das Können ist definitiv vorhanden, aber eine frische Abwechslung wünscht man sich doch.

Das gleiche trifft auch auf den Gesang zu. Das Spektrum der Stimme wird leider nicht völlig ausgeschöpft. Es ist immer auf den Punkt eingesungen. Es fielen Melodien, die locker eingebracht werden können, da die Band, trotz des fetten durchrollens, genug Luft lässt um gesangliche Spielereien einbringen zu können. Vielleicht ist das aber auch der Plan und es geht nur um den immensen Druck. Dafür sind instrumental aber auch zu viele Lücken. Die Soli bieten jedoch was für´s Ohr. Diese sind innovativ und nicht vorhersehbar. Gewisse Effekte spielen dabei auch eine Rolle.

Anspieltipps: „Corruptedund „COSMIC THUNDER MST V4


Bewertung: 7,8 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Corrupted
02. Concrete
03. Lost In The Canyons
04. The Dawn Of Resurrection
05. Delta Pavonis
06. By Your Side
07. Electron
08. The Avalanche
09. Sirens
10. COSMIC THUNDER MST V4

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