09.09.2019 15:50 Alter 1 year
Kategorien: Q-S
Von: INGMAR

SILENCE IN THE SNOW – Levitation Chamber (2019)

(5.708) Ingmar (9,3/10) Post-Punk / Dark Ethereal

Label: Prophecy Productions
VÖ: 26.07.2019
Stil: Post-Punk / Dark Ethereal

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Als was kann man SILENCE IN THE SNOW aus Oakland, Kalifornien genau klassifizieren? Sie selbst bezeichnen ihren Stil als Post-Punk bzw. Dark Ethereal, ich wäre geneigt das Ganze um die Bezeichnung Gothic zu ergänzen. Egal wie, es klingt jedenfalls ziemlich abgefahren, was Sängerin Cyn M und Schlagzeuger Trevor DeSchryver (WOLFS IN THE THRONE ROOM, DEAFHEAVEN) da fabrizieren.

„Levitation Chamber“ ist übrigens der direkte Nachfolger zum Debut-Album „Breaking The Skin“ von Ende 2016.

Die Titel sind insgesamt betrachtet durchaus vielfältig in ihrer Art und man erkennt jedoch immer, dass sie von ein und der selben Band stammen.

Die Einleitung „Time Will Tell You Nothing“ ist sehr langsam und minimal gehalten, die Hauptrolle übernimmt die Stimme von Sängerin Cyn M, auch wenn es im mittleren Part mal etwas schneller zur Sache geht. Ergänzt wird die Instrumentierung um ein Cello, zumindest klingt es sehr danach und es gibt dem Titel so ein leichtes melancholisches Feeling.

Es gibt Titel die gehen vom Tempo und von der Spielweise her unerwartet hoch im Tempo daher („Garden of Echoes“), dann wiederum hat man Songs bei denen viel mit Dynamik gearbeitet wird („Cruel Ends“), da macht „Levitation Chamber“ für mich zu einen interessanten Album.

Auch der Abschlusstitel „Dread The Low“ geht wieder in die ruhigere Schiene wie die Einleitung, so hat „Levitation Chamber“ einen durchaus gelungenen Abschluss, der Lust auf mehr macht.

Soviel gibt es garnicht zu erzählen, da die Instrumentierung recht minimal gehalten ist, offenbar verfolgt man bei SILENCE IN THE SNOW den Ansatz „weniger ist mehr“.

Die Vocals von Sängerin Cyn M sind klar durch den restlichen Mix zu hören, dazu noch eine kleine Prise Hall auf der Stimme und fertig. Dazu kommt noch das die Vocals von der Tonlage und Stimmung her gut zum Rest angepasst sind; auch das schafft viel Atmosphäre.

Da die Gitarren immer clean gehalten sind, gibt es auch hier kaum Frequenzkämpfe mit den restlichen Instrumenten. Auch die Gitarre hat einen Nachhall spendiert bekommen, wie so fast jedes Instrument auf diesen Album wie mir gerade auffällt, allerdings jedes Instrument separat. Dadurch klingt die Gitarre am Ende schon fast Tele-artig obwohl es keine ist.

Bass habe ich jetzt direkt keinen gehört, der Part scheint vom Synthesizern abgedeckt zu werden, ebenso wie weitere Lead- bzw. Melodieläufe. Eine sehr angenehme Ergänzung die genau in die Lücken passt die die Gitarre und die Stimme offen lässt.

Bei den Drums fällt die Spielart schon am ehesten in den Bereich des Metal, vor allem was Schläge auf der Snare und BassDrum-Figuren anbelangt. Dafür passt die härtere Spielart von Trevor DeSchryver hervorragend zur restlichen und weicheren Instrumentierung. Die Snare scheint von allen Bestandteilen des Schlagzeuges am meisten Hall bekommen zu haben, dadurch ist die Snare nicht ganz so peitschend. Der Kick ist immer noch erstaunlich definiert, genauso wie die Toms, die Becken sind lediglich in den Höhen etwas bedämpft worden.

Es ist definitiv interessant mal ein Album zu hören was zwar nur mit cleanen Gitarren, verspielten und gleichzeitig harten Drums und Synthesizern/Keyboards daher kommt. Insgesamt finde ich das ganze Konzept erstaunlich ansprechend und auch ziemlich entspannend, auch wenn das Tempo stellenweise durchaus treibend sein kann. Ich würde für dieses Album definitiv eine Hörempfehlung aussprechen, wert ist es das alle Male muss ich sagen.

Anspieltipps: „Smoke Signals“, „Crystal Spear“ und „In The Dark“

Bewertung: 9,3 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Time Will Tell You Nothing
02. Smoke Signals
03. Crystal Spear
04. Garden Of Echoes
05. In The Dark
06. Cruel Ends
07. Dread The Low

 

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