25.06.2020 20:15 Alter 116 days
Kategorien: Q-S
Von: MAIK

STARGAZERY – Constellation (2020)

(6.328) Maik 7,3/10 Melodic Metal

Label: Pure Steel Records
VÖ: 29.05.2020
Stil : Melodic Metal


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Melodic Metal aus Finnland haben wir hier vorliegen. Und wer beim Namen STARGAZERY nicht irgendwie an RAINBOW denken muß, kann kein wahrer Hardrock-Fan sein! Und gänzlich falsch liegt man mit dieser Assoziation auch nicht, hatten die Finnen doch früher einen recht starken Bezug zur Mucke von Blackmore, Dio und Co. Nachdem die Sterngucker durch ihr Teleskop geschaut haben, stellten sie fest, daß es in diesem Jahr eine perfekte Konstellation gäbe, um ein neues Album herauszubringen. Deshalb nannten sie das Ding auch gleich „Constellation“. Der Opener „Sinners In Shadows“ bietet auch gleich ein treibendes Stück Melo-Metal, welches schon mal gute Akzente setzt.

Festzustellen ist, daß die Band auf diesem ihrem dritten Studioalbum doch mehr Augenmerk auf starke Melodien als auf Heavyness gelegt haben. Auch ist das Keyboard recht dominant, übernimmt teilweise sogar die Arbeit, die eigentlich diesen komischen sechssaitigen Brettern vorbehalten sind. Um dies zu unterstreichen, wird gleich mit dem zweiten Song, „War Torn“, einer balladesken Nummer, noch mal der Fuß vom Gaspedal genommen. Und eigentlich so richtig erst wieder in der Mitte der Platte, beim Titeltrack, durchgetreten. Vorher jedoch erlebt man die nächste Ballade, die noch ruhiger als die erste ausfällt. Hier ist man schon versucht, die Schmalzaufnahmeschüssel unter die Boxen zu stellen, denn irgendwie ist der Song schon recht nett, allerdings etwas zahnlos. Mit etwas mehr Bumms in der Gitarrenarbeit und etwas mehr Rotz im Gesang wäre das eine amtliche Powerballade geworden, und man stellt sich unweigerlich vor, was für eine Wuchtbrumme Bands wie GRAVE DIGGER oder JUDAS PRIEST aus der Nummer gemacht hätten. Auch noch zu erwähnen wäre „Caught in The Crossfire“, der auch recht cool daherkommt, aber wie gesagt, die Keyboards ziehen ziemlich Härte aus der Mucke.

„Ripple The Water“ wirkt sogar fast tanzbar. Die Songs haben alle recht eingängige Strukturen und gehen recht fix ins Ohr, wo sie einige Zeit sogar nachhallen. Von daher gäbe es nix zu meckern. Nur insgesamt fehlt der Mucke von STARGAZERY doch ein wenig der Biß. Für ein Melodic Metal-Album ganz ordentlich, und Genrefreunde werden hier sicher auf Ihre Kosten kommen. Muß jeder für sich entscheiden, ob er nun alles braucht, was in diesem Sektor so veröffentlicht wird.

Anspieltips: „Sinners In Shadows“ und „Constellation“

Bewertung: 7,3 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Sinners In Shadows
02. War Torn
03. Self Proclaimed King
04. Ripple The Water
05. I Found Angels
06. Constellation
07. Caught In A Crossfire
08. Dark Side Of The Moon
09. In My Blood
10. Raise The Flag

 

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