26.05.2020 08:34 Alter 127 days
Kategorien: T-V
Von: OLAF

VOODOO GODS – The divinity of blood (2020)

(6.262) Olaf (3,6/10) Death Metal

Label: Reaper Entertainment
VÖ: 15.05.2020
Stil: Death Metal

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Man könnte meinen, dass 6 Jahre ausreichend wären, um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und auch ich bin gerne und immer dazu bereit, ehemals schlechte Bewertungen aufgrund eines neuen Albums nochmal auf den Prüfstand zu stellen. Im Falle von Voodoo Gods liegt aber leider selbst nach mehrmaligem Durchhören die Messlatte immer noch so dermaßen niedrig, dass ich nur umhinkomme, erneut von einem fetten Rohrkrepierer zu sprechen.

Was helfen dir Namen wie Seth van de Loo, George Corpsegrinder Fisher oder Victor Smolski, wenn die Mucke so dermaßen einfallslos, steril produziert und lieblos zusammengetackert dahinplätschert. Alle Songfragmente klingen, als ob sie nach dem Hin- und her schicken mit Pro Tool ohne jede weitere Bearbeitung aneinandergereiht wurden, was den Schluss zulässt, dass die hier präsentierte Mucke nicht stimmig und absolut live-untauglich ist und dieses auch niemals werden wird. Die Drums sind für Death Metal einfach zu schlapp und die Gitarrenarbeit von Victor Smolski, den ich durchaus achte und schätze, klingt wie ein Fremdkörper. Die Songs sind komplett überfrachtet, der Corpsegrinder wirkt an vielen Stellen komplett deplatziert und die eingestreuten Akustik Schwurbeleien zerstören einen im Ansatz vielversprechenden Song wie „From necromancy to paraphilia“ komplett. Die Melodiebögen sind teilweise schon lachhaft, wie „Serenade of hate“ leider eindrucksvoll beweist und wenn Ihr meine oben aufgestellte These der Flickschusterei hören wollt, ist „The ritual of thorn“ das mit weitem Abstand beste Beispiel, denn was sich da am Ende abspielt…decken wir das Mäntelchen des Schweigens darüber.

Leider nichts Neues aus dem Hause Voodoo Gods, denn „The divinity of blood“ ist ebenso langweilig und lieblos zusammengeschustert wie der Vorgänger, wobei hier zumindest das Albumcover ein Hingucker ist und die Protagonisten technisch durchaus was auf dem Kasten haben, dieses aber vollkommen unzureichend in den Dienst der Musik stellen. Erneut wird diese Scheibe in den Analen der Metal Geschichte keinen Platz finden und zügig in Vergessenheit geraten.

Bewertung
: 3,6 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Rise of the antichrist
02. From necromancy to paraphilia
03. Menace to god
04. Serenade of hate
05. Forever!
06. Isa
07. The ritual of thorn
08. The absolute necessity to kill
09. The divinity of blood
10. Before the dawn (Necrophobic Cover)
11. The ritual of thorn (Full version)

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