12.09.2019 15:31 Alter 1 year
Kategorien: T-V
Von: MAIK

VORTEX – Them Witches (2019)

(5.721) Maik (8,1/10) Heavy Metal Metal

Label: Gates Of Hell Records
VÖ: 27.09.2019
Stil : Heavy Metal

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Logo und Cover auf diesem Album scheint auf Death Metal oder zumindest Thrash hinzudeuten, doch weit gefehlt. VORTEX aus den Niederlanden spielen NWOBHM-basierten Heavy Metal mit einem leichten kauzigen Einschlag. Die Mucke kommt recht gut rüber, wirkt beim ersten Durchhören allerdings ein wenig angestaubt. Nun gut, die Gruppe ist mit Unterbrechungen schon seit 1979 unterwegs. Die haben also ungefähr zu der Zeit angefangen, zusammen erlesenen Krach zu machen, als ich damit angefangen habe, erlesenen Krach anzuhören.

Und beim Digitalisieren alter Demos sind den Jungs doch tatsächlich ein paar dreißig Jahre alte, unveröffentlichte Songs in die Finger geraten. Und dann lag es nahe, das vierzigste Bandjubiläum damit zu feiern, dass man diese alten Prätiosen aufnimmt und auf die Horden loslässt. Und siehe da, schon beim zweiten Durchhören machen die Sdongs wirklich Spaß. Alte IRON MAIDEN, wie zum Beispiel bei den Gitarrenläufen von „I.C.U.“ und eben diese ganze NWOBHM-Schiene , als es noch nicht diese extrem abgegrenzten Sparten gab, als man noch experimentieren konnte, scheinen natürlich stark durch. Interessant auch der rauhe Gesang, der sich wohltuend von den Schönschön-Vokalisten der heutigen Zeit absetzt, der seine Kanten hat, und der Mucke den gewissen Touch 80er Authentizität verleiht. Klar, modern ist die Mucke nicht. Aber das ist „Killers“, „Sad Wings Of Destiny“ und „Wheels Of Steel“ auch nicht, und die sind dennoch geil. Ebenso klar ist aber auch, dass VORTEX nicht ganz in dieser Liga spielen. Dazu plätschert es doch ab und an etwas vor sich hin, was natürlich auch am Alter der Songs liegen kann. Doch insgesamt gefällt mir die Scheibe schon recht gut.

Und wenn Bands heute noch so cool unterwegs sind, die angefangen haben, als ich 13 war, sollte man das schon würdigen. Nettes Scheibchen, welches sich Fans vom alten NWOBHM , die von der Mucke immer noch nicht genügend Silberlinge zu Hause haben, gern in die Plattensammlung stellen können.

Anspieltipp: „Spiritualien“ und „I.C.U.“

Bewertung: 8,1 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Spiritualien
02. Death At Dawn
03. I.C.U.
04. Them Witches
05. Gonna Hit You
06. Tremorial
07. No Breath
08. Fearless
09. Five Fall
10. Thirst Things First

 

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