ICH VERMISSE DIESE TAGE



Bitte stellt Euch kurz vor. Wer seid Ihr, woher kommt Ihr und was für Musik kann man erwarten, wenn man Eure Platte kauft?

Grüß Dich, ich bin Rich Gonzales, Bassist von Diesel Machine. Der Rest der Jungs sind AJ Cavalier an den Vocals, Pat Lachman an der Gitarre und Shane Gaalaas am Schlagzeug. Wir kommen aus Los Angeles, Kalifornien. Unsere Musik hat einen schweren Groove-Grind-Stil mit fetten Rhythmen, crushenden Gitarren und extremen, wütenden Vocals. Unsere neueste Scheibe „Evolve“ könnt Ihr über Amazon, Apple Music, Google Play und Spotify erwerben. Es lohnt sich!

Wie seid Ihr auf Euren Bandnamen gekommen?

Begonnen haben wir als Diesel, doch ironischerweise hieß eine Band ein paar Türen weiter von unserem Proberaum ebenso, zu denen wir aber überhaupt keinen Bezug hatten. Wir haben dann einfach Machine hinten drangehangen und Diesel Machine war geboren. Der Name passte auch viel besser zu uns, da unsere Musik so groovt und arbeitet wie ein großes Drehmoment in einem Dieselmotor. Es war also eine sinnvolle Ergänzung.
Wer sind Eure Vorbilder? Meine persönlichen, musikalischen Einflüsse sind definitiv Bands wie Slayer, Lamb of God und Hatebreed. Mein Bass Spiel wird mehr von Musikern wie Steve Harris, John Paul Jones und vielleicht Geddy Lee beeinflusst, obwohl mein Stil bei uns in der Band etwas fetter ist und einen fetten Teppich mit Shanes schweren Beats bildet. Schlagzeug hält. Das macht mir unfassbar viel Spaß und wir unterstützen damit die heftigen Gitarrenriffs von Pat.


Erzählt mal bitte ein wenig von Eurer neuen Platte und warum MUSS man diese unbedingt kaufen?


"Evolve" ist die lang erwartete Fortsetzung unserer 2000er „Torture Test“ Scheibe, die auch einen Lauschversuch wert ist (grinst). Seit diesem Album ist eine Menge passiert, einschließlich dem Umstand, dass ich in einen wirklich schlimmen Motorradunfall verwickelt war, der die Band auf Eis legte, aber wir hatten diese Songs und Ideen parat, also warteten wir auf die Chance, die Teile irgendwann doch noch zu veröffentlichen.

Die Songs haben bis heute ihren fetten Punch behalten und warten nun darauf, auch Euch das Gesicht zu massieren, hahaha. Die Fans sollten ruhig mal reinhören, denn es gibt viele Gründe, auf unsere Musik so richtig abzufahren. Sie sind jedenfalls mehr als dazu bestimmt, irgendwann mal live aufgeführt zu werden. Dieser fette, schleifende Stil von uns wir mit extremer Präzision vorgetragen, ist megafett produziert und von Chris Collier genial abgemischt. Sie klingt einfach geil!
Wo war bislang Euer bester Auftritt und wo würdet Ihr gerne mal spielen? Gibt es eine besondere Location oder ein bestimmtes Festival?

Unsere letzte Show liegt schon eine halbe Ewigkeit zurück und war mit Crowbar im Troubadour in Hollywood. Das war eine absolute Killer Nacht mit geiler Musik, vielen heißen Mädchen und war auch aus vielen anderen Gründen einfach genial. Wir bevorzugen definitiv die kleinere Clubszene, da wir dort die Nähe zu den Fans einfach besser spüren, richtig lauf spielen und die Türen wegblasen können (lacht). Unser Stil würde auch gut auf die großen Bühnen passen, aber Clubs vermitteln einfach mehr Intimität, was man an solchen Gigs wie dem von Metallica in eben jenen Troubadour sehen konnte, als sie Jason Newsted in die Band eingeführt haben.

Bevorzugt Ihr kleine Club Konzerte oder doch lieber Festivals?

Ich glaube, das habe ich eben schon beantwortet (grinst). Leider hatten wir bislang noch nicht die Möglichkeit, Diesel Machine auf einem großen Festival den Fans vorzustellen, doch ich denke, wir könnte da richtig was reißen und eine Menge neuer Erfahrungen und Fans gewinnen.

Mit welchen 3 Bands würdet Ihr gerne mal auf Tour gehen oder zusammen spielen und warum?

Hach, so eine Kickass Tour zusammen mit Slayer, Lamb of god, Hatebreed und uns im Vorprogramm wäre ein Traum, der so leider nicht mehr stattfinden wird und die Fans mehr als nur auf ihre Kosten gekommen wären.
Wie sieht es mit der Metal Szene in Eurer Heimat aus? Was für Clubs oder Bands gibt es bei Euch, die man sich unbedingt merken sollte?

Was soll ich sagen, wir sind aus Los Angeles (lacht). Wir haben früher alle kranken Bands in Clubs sehen dürfen wie Slayer, Metallica, Tool oder Rage against the machine. Wer kann das schon von sich behaupten? De Clubszene ist schon klasse hier und die Namen sollten eigentlich vielen bekannt sein. Whiskey a-go-go, Troubadour oder das Roxy am Sunset Strip. Doch wir hatten auch eine Menge kleinerer Veranstaltungsorte, die allerdings durch Corona für immer ihre Pforten schließen mussten, was uns mehr als traurig gestimmt hat. Der Szene wurde das Messer von hinten in den Rücken gerammt.

Was halten Eure Eltern von Eurer Band und der Musik?

Meine Eltern haben mich in meinen Musikambitionen immer voll und ganz unterstützt. Mein Vater war Polce-Officer und sehr streng, hat uns aber dennoch jeden Tag in unserer Garage proben lassen. Zu der Zeit spielte ich in meiner Thrash Band Recipients of death und wir waren schnell, wild und extrem laut, haben jeden Tag geübt, gefeiert und hatten eine extrem geile Zeit. Gott, was vermisse ich diese Tage manchmal. Nichts spielte eine Rolle, nur laute Gitarren und schnelle Drums. Das sind Erinnerungen für die Ewigkeit.

Wie viel Bier vernichtet Ihr durchschnittlich pro Gig oder Probe?

Wir sind und waren auch nie schwere Trinker. Bei geschäftlichen Verhandlungen oder Showvorbereitungen, kann übermäßiger Konsum schon recht gefährlich sein. Während den Show…naja…wenn Pat mit Vodka Shots angefangen hat, hat er uns meist mitgerissen. Dazu dann noch mehrere Stout Biere und der Abend endete, bevor er überhaupt begonnen hatte, hahaha.


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