EINE FEAR FACTORY B-SEITE



Bitte stellt Euch kurz vor. Wer seid Ihr, woher kommt Ihr und was für Musik kann man erwarten, wenn man Eure Platte kauft?

Hey, mein Name ist Janne Huusari, ich bin dein freundlicher Nachbarschafts-Schlagzeuger von Soulwound, einer Band, in der ich mit meinen beiden Brüdern spiele. Wir kommen aus Kouvola im Südosten Finnlands. Wer unsere neue Platte hört, kann damit rechnen, mit einer intensiven Flut von aggressivem Metal überflutet zu werden, welche dir die Birne weghaut. Unser Sound basiert auf Thrash, aber wir streuen auf eine Vielzahl von Stilen und Einflüssen ein, um das Gebräu für alle interessant zu machen.

Wie seid Ihr auf Euren Bandnamen gekommen?

Oh wow, das geht bis ins Jahr 2005 zurück, als wir anfingen, unsere eigenen Songs zu schreiben, anstatt nur mit Covern zu üben. Der Name wurde direkt von einer Fear Factory B-Seite übernommen, nicht weil das Lied selbst besonders gut ist, sondern weil wir den Namen passend und einfach genug für uns war und wir ich gut fanden.
Wer sind Eure Vorbilder?

Kurze Antwort: Sepultura. Nicht, dass wir versuchen, ihren Sound zu kopieren. Schaut einfach ihre Live-DVD „Under Siege“, die 1991 in Barcelona gedreht wurde, und ihr werdet genau wissen, was wahrer Metal für uns bedeutet. Längere Antwort: eine ganze Litanei von Metal-Bands, die Musik spielen, die uns aus dem Herzen spricht, anstatt Bands, die massentauglichen Scheiß oder Hörspiele abliefern.


Erzählt mal bitte ein wenig von Eurer neuen Platte und warum MUSS man diese unbedingt kaufen?


Die Platte trägt den Titel „The Suffering“ und enthält zehn Granaten puren Metal-Mayhem, die die Haare auf den Bällen einen zusätzlichen Zoll wachsen lassen, hahaha. Wenn Ihr kompromisslosen, aggressiven und intensiven Metal mit vielen kleinen Details angereichert hören wollt, die sich mit wiederholten Hören offenbaren, könnte diese Scheibe eure Fantasie entfachen.

Wo war bislang Euer bester Auftritt und wo würdet Ihr gerne mal spielen? Gibt es eine besondere Location oder ein bestimmtes Festival?

Unmöglich, nur einen zu nennen, aber ab und zu bekommen wir eine intime Club-Show zu fassen, in der das Publikum wirklich hineinkommt und die Hin und Her-Energie zwischen Band und Publikum eine Feedback-Schleife bildet, bis zu einem Punkt, an dem das Erlebnis fast tribal wird.

Was die besonderen Orte betrifft, würde ich sagen, dass der denkwürdigste Veranstaltungsort, den wir je gespielt haben, eine stillgelegte Mühle in den slowenischen Bergen war. Der Besitzer des Ortes lebt dort mit einem Haufen Enten und Hühner, und die Mühle wurde in ein Studio und Live-Location verwandelt und die Leute kommen in Scharen, um dort Live-Shows zu sehen, ein paar Bier zu heben und etwas Unkraut zu rauchen. Es war
ein absolut magisches Erlebnis.
Bevorzugt Ihr kleine Club Konzerte oder doch lieber Festivals?

Beide haben ihre Vorteile. Festivals neigen in der Regel dazu, größere Menschenmengen erreichen zu können, aber Sie können die Intimität eines guten Club-Gigs nicht überbieten. Ich denke, dort spürt man den Underground noch am besten.

Mit welchen 3 Bands würdet Ihr gerne mal auf Tour gehen oder zusammen spielen und warum?

Seien wir hier realistisch: In der heutigen Zeit musst du eine exorbitante Menge Geld bezahlen, um für alle großen Bands den Opener zu machen. Zum Beispiel wurde uns bei ein paar Soulfly-Shows ein Opening Slot angeboten, aber es hätte uns einen Arm und ein Bein gekostet. In kleinerem Maßstab würden wir gerne mit einer der Bands auf Tour gehen, mit denen wir oft gespielt haben und mit denen wir gut befreundet sind.
Wie sieht es mit der Metal Szene in Eurer Heimat aus? Was für Clubs oder Bands gibt es bei Euch, die man sich unbedingt merken sollte?

Oh Mann. Kurz gesagt, die Szene schwindet seit Jahren. Als wir 2006 mit dem Live-Spielen begannen, blühte die Szene auf und es gab viele Bands und Veranstaltungsorte. Im Laufe der Jahre haben so ziemlich alle Bands, mit denen wir uns vernetzt hatten, sich aufgelöst, ebenso wie die meisten Veranstaltungsorte. Im Moment gibt es nur einen Veranstaltungsort, der dieser Art von Musik spielt und das ist das House of Rock, wo wir eigentlich planen, unsere Album-Release-Party zu absolvieren.

Was halten Eure Eltern von Eurer Band und der Musik?

Sie mögen beide Hard Rock und Metal, vor allem unsere Mutter, woher wir unsere Liebe zur schweren Musik geerbt haben. Zugegeben, unser Stil ist ein bisschen zu schwer und aggressiv für ihren Geschmack, aber sie waren nie etwas anderes als eine absolute Unterstüzerin für uns und unsere Musik
Wie viel Bier vernichtet Ihr durchschnittlich pro Gig oder Probe?

Boah ehrlich, wer zählt die denn? Aber im Ernst, wir können ein oder zwei Bier bei den Proben und vor einer Show haben, aber wir wollen die Dinge unter Kontrolle behalten, um unsere Leistung nicht zu verwässern. Diese Musik erfordert ziemlich viel Konzentration und motorische Fähigkeiten und wenn du betrunken bist ist es garantiert, dass es schnell in einer Katastrophe endet.

Ich habe keine Ahnung, wie einige Bands
in der Lage sind, so gut zu spielen, während sie betrunken sind und ich bin ziemlich sicher, Dimebag Darrell war eine Art Mutant in dieser Hinsicht. Nach der Show ist eine ganz andere Geschichte. Wir alle lieben Bier, deutsche Pilsner inklusive, aber wir sind zugegebenermaßen ein bisschen zu alt, um jedes Mal abzustürzen, hahaha.


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