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DARKTHRONE – Old Star (2019)

(5.567) Maik (9,0/10) Black Metal

Label: Peaceville
VÖ: 31.05.04.2019
Stil: Black Metal

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Eines der drei von mir mit Spannung erwarteten diesjährigen Releases war die neue DARKTHRONE. Dazu muss ich sagen, dass es diese Band war, die mich mit „A Blaze In The Northern Sky“ zum Black Metal gebracht hatte, nicht MAYHEM, nicht BURZUM, nicht EMPEROR, und und und. DARKTHRONE waren auch die einzige Band der Anfangstage des norwegischen Black Metal, die es bis heute immer wieder schafften, mich positiv zu überraschen.

„Old Star“
heißt das 2019er Opus, welches uns Fenriz und Nocturno Culto nun präsentieren. Wer etwas kosmologisch interessiert ist, weiß sicher, was mit einem „Old Star“, einem alten Stern passiert. Es gibt die, die einfach ausbrennen und verlöschen. Es gibt weiterhin die, welche eine gewaltige Masse anhäufen und zu einem Schwarzen Loch werden, dem sich nicht mal das Licht entziehen kann. Und es gibt letztendlich die, welche in einer gigantischen Supernova explodieren. In welche Richtung sich der alte Stern namens Alpha Darkthronis entwickelt, wird mit diesem Album allerdings noch nicht geklärt.

Die beiden nordischen Urgesteine setzen mit „Old Star“ den Weg fort, den sie mit „Arctic Thunder“ eingeschlagen haben. Es geht also wieder mehr in Richtung old school Black Metal. Die Ausflüge in den Speed Metal, welche vor allem auf „The Underground Resistance“ fröhliche Urständ feierten, sind verschwunden. Und das nicht nur stilistisch. DARKTHRONE anno 2019 spielt sich größtenteils im Midtempobereich ab. Geschwindigkeitsattacken sucht man also vergebens. Eher geht man ganz weit back to the black roots, HELLHAMMER und frühe CELTIC FROST. Stellenweise wird es sogar richtig doomig. Stampfend wie ein Triceratops und zähflüssig wie Lava wälzt sich die Mucke aus den Lautsprechern, und das ist in meinen Augen auch ein wenig ein Manko. Man hat immer das Gefühl, gleich müsste ein blackmetallisches Inferno losbrechen, aber das tut es nicht. Nach dem ersten Durchhören war ich erst einmal etwas enttäuscht, aber mit jedem Hördurchgang wächst das Album.

Dennoch bin ich nicht hundertprozentig zufrieden mit „Old Star“, weshalb die Band hier auch nicht die Höchstnote abgreifen kann, und das von mir als DARKTHRONE- Die-Hard-Fan. Was wird nun aus dem Alten Stern? Die gigantische Supernova bleibt noch aus. Der Gravitationsmoloch, der einen magisch anzieht, ist hier auch nicht völlig erreicht. Aber auch zum kalten Erlöschen sind DARKTHRONE noch nicht bereit. Vielleicht wird es ja die Zukunft zeigen. Noch strahlt der alte Stern munter vor sich hin. Ach ja, Fenriz widmet seinen Part des Albums dem OMEN- Sänger J.D. Kimball, der 2003 an Krebs gestorben ist.

Anspieltipp: „The Hardship Of The Scots“

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Tracklist:

01. I Muffle Your Inner Choir
02. The Hardship Of The Scots
03. Old Star
04. Alp Man
05. Duke Of Gloat
06. The Key Is Inside The Hall

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Tja...wohl doch erst wieder 2022...



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