CHILDREN OF BODOM | INSOMNIUM | MEDEIA | ACCU§ER

29.09.2013 - Hamburg @ Metal Dayz

Mit der Hoffnung einer kurzen entspannten Autofahrt nach Hamburg tuckerte ich los und wurde ich erst einmal vom Verkehr auf der A 24 geschockt. Wieso ist es am Sonntag so voll? Egal...Player aufgedreht und durch.

Angekommen in Hamburg betrat ich nach einer kurzen Leibesvisitation den gut gefüllten großen Saal der Markthalle und erfreute mich sofort der harten Klänge die da von der Bühne kamen...Ein schneller Sprung in den Fotograben um noch einige nette Bilder zu machen...dann sah und hörte ich mir die Band MEDEIA aus Tampere an...
…die mich schon ein wenig mit ihrem „Alternativ Death Metal“ überraschte, denn mir bis dahin noch völlig unbekannt...lieferte die junge finnische Band eine coole Bühnenshow mit fetten harten Riffs- untermalt mit melodischen Piano-Keyboardparts von Laura, die zeitweise bei den Fans auf der Absperrung für Stimmung sorgte, während Gitarrist Samuli auf den oberen Boxen umherturnte und seine Gitarre quälte...Sänger Keijo grunzte kraftvoll ins Mikro...also an Spaß ließen es die jungen Finnen nicht vermissen, musikalisch durchaus hörenswert...und auf jeden Fall eine „Live-Empfehlung“....zufrieden grinste ich in meinen Bart und freute mich wirklich mal was gutes „unbekanntes“ genießen zu können.
Nach einer Umbaupause...in der ich ein wenig mit Benjamin von der Lübecker Band Devariem über deren letzten Gig in Schwerin und über die Hamburger Metall Dayz quatschte....kam endlich INSOMNIUM auf die Bühne. Die Band um Sänger Niilo gehört wirklich zu einer meiner Lieblingsbands aus Finnland, und ich wurde nicht enttäuscht...Von der ersten Minute an beherrschten die Jungs aus Joensuu und Umgebung die Bühne und die Massen.

Ein Mix aus Klassikern wie „Down with the Sun“ – „One for Sorrow“ – „Through the Shadows“ und alten Sachen wie „Mortal Share“ vom 2006er Album „Above the weeping world“ am Ende der Show brachte die Menge in der aufgeheizten Markthalle zum rasen...Niilo bedankte sich zwischendurch mit einem „Thank you guys...IHR ZEID ZUPPER“ , Ville und Markus überzeugten mit ihren melodisch harten Gitarrenklängen... Auch die neue Single „Ephemeral“ durfte natürlich nicht fehlen. Großartig...was eine geile Scheiße. Überglücklich lehnte ich mich nach dem Gig an die Bande und wartete nun auf den Headliner
CHILDREN OF BODOM, die bisher nicht wirklich zu meinen Lieblingsbands gehörten, was sich nach dem Gig auch nicht ändern wird. Los ging es mit „Transference” vom gerade erschienenden Album “Halo of Blood”, welches mir eigentlich sehr gut gefällt. Weitere Songs vom neuen Album wie der Titelsong “Halo of Blood” ,“Scream for Silence” und “Dead Mans Hand on you” wurden gekonnt mit älteren Sachen wie “Needled 24/7” , „Living dead beat” , “Are you dead yet”, oder „Blooddrunk“ vom gleichnamigen Album vermischt, die Fans brüllten und Alexi heizte die Stimmung in der sowieso wiedermal völlig überhitzen Markthalle immer mehr an. Schnelle Gitarrenparts, stampfende Drums und megaaggressiver Gesang von Alexi…alles top, wenn nicht die (mich zumindest) quälenden Keybordeinlagen von Janne Warman (sicherlich ein großartiger Musiker, der sein Instrument perfekt beherrscht) wären, die mir echt ein wenig Freude an dem wirklich guten Sound nahm.
Zwischenzeitlich fiel mir dann ein, dass ja ACCU§ER nebenan zur gleichen Zeit im MarX spielten. Keyboardgeschädigt wühlte ich mich durch die Massen…glücklich am Ausgang des großen Saals viel mir angekommen viel mir auf, dass ich meine Jacke unterwegs verloren hatte…na toll, zurück ins Gedränge, glücklicherweise fand ich sie nach ca 10 Metern schon wieder.

Also ab ins MarX, wo sich leider nur ca 20 Metalheads aufhielten, in der die Jungs um Frank Thoms gerade den Titelsong des neuen guten Albums „Diabolic“ auf die Bretter schmetterten. Großartig!!! Gefolgt von älteren Thrash-Knallern wie „Who dominates who“ und „Unite divide“ kam ich auch noch in den Genuß von „Beyond the blackles“ ebenfalls vom neuen Album „Diabolic“. Thrash vom Feinsten kann ich nur sagen.

Zufrieden grinsend machte ich mich dann auf den Weg ins „Hotel Family“ meiner Übernachtungsstelle für diesen Abend. Danke auch dafür!

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