AMON AMARTH

25.03.2016 - Berlin @ Postbahnhof (Club)

Mit ihrem neusten, „Jomsviking“ betitelten Rundling, luden die todesbleiernden Nordmänner zu einen recht exklusiven Gig in die kleine Variante des Berliner Postbahnhofs ein und selbstredend waren die äußerst raren Tickets in Windeseile unter das lechzende Volk gebracht, so dass der Schwarzhandel recht wundersame Stilblüten trieb und mir berichtet wurde, dass sogar ein gewisses „körperliches Engagement“ im Gegenzug für ein Einlass-Billet dargeboten wurde. Sachen gibt’s…

Ich persönlich muss zugeben, dass ich mir Johan Hegg und seine Mannen eine Zeitlang ziemlich überhört hatte, doch nach einer gut 3 Jahre andauernden Pause war ich guter Dinge, an diesem außergewöhnlichen Abend auf das angenehmste unterhalten zu werden. Ich sollte recht behalten, denn als Amon Amarth pünktlich zur Tagesschau mit „Persuit of vikings“ gleich einen ihrer absoluten Überhits in das ausufernde Partyvolk ballerte, wogte die Masse mit dem Haupt im Takt und bewies, dass das Berliner Publikum doch zu großer Euphorie fähig ist. Allerdings mit einem großen Wehrmutstropfen behaftet, denn zum einen hätte ich mich persönlich sehr gefreut, Tobias Gustafsson hinter den Kesseln zu sehen, der allerdings „lediglich“ das neue Album eintrommelte, um dann dem neuen Mann hinter der Schießbude, Jocke Wallgren, der bereits bei Valkyrja und October Tide seine Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellte, den Weg zu bereiten und zum anderen war der Sound ein ziemlicher Brei, was dem fetten Gitarrenspiel von Olavi Mikkonen und Johan Söderberg nicht zur Ehre gereichte. Doch…scheißegal! Hegg war super bei Laune, machte Späßchen und Faxen (eigentlich nicht die feine Wikinger Art) und hatte die zum Bersten gefüllte Hütte fest im Griff.

Die Setlist lies keinerlei Wünsche offen, auch wenn natürlich das Hauptaugenmerk auf dem neuen Material lag, die Klassiker aber nicht zu kurz kamen. Somit war es nicht weiter verwunderlich, dass Songs wie „Cry of the blackbirds“, „Victorious march“, „Death in fire“ oder „Runes to my memory“ besonders frenetisch abgefeiert wurden. Einen meiner Lieblingssongs allerdings („Guardians of Asgard“) konnte man (dem vermantschten Sound geschuldet) lediglich erahnen, denn das Riffing ging zu Lasten des zu fetten Bassspiels eines Ted Lundström komplett unter. Aber auch hier zeigten sich die mit 200 kostenfreien Trinkhörnern ausgestatte Party-Posse vollkommen unbeeindruckt und reckten den Mannen aus Tumba die Pommesgabeln entgegen.

Mit dem Überhit „Twilight oft he thundergod“ endete nach einer Stunde und 45 Minuten pünktlich um 21:45 Uhr ein wirklich denkwürdiges Konzert, welches den Hunger auf Amon Amarth neu entfachte und die Hoffnung nährte, die Truppe bald erneut auf einer größeren Bühne in der Bundeshauptstadt begrüßen zu können. Raise your horns…

Pursuit Of Viking
Loke Falls
First Kill
The Way Of Vikings At Dawns First Light
Deceiver Of The Gods
Cry Of The Blackbirds
Death In Fire
Thousand Years Of Oppression
Destroyer Of The Universe
Runes To My Memory
One Against All
One Thousand Burning Arrows
Father Of The Wolf
War Of The Gods
Victorius March
Raise Your Horns
Guardians Of Asgaard
Twilight Of The Thundergod

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