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PATH OF DESTINY "Dreams in splendid black" (2016)

(2.668) - Clemens (7/10)

Label: Apostasy Records
VÖ: 01.04.2016
Stil: Melodic Death Metal

PATH OF DESTINY auf Facebook Da ist er endlich, der lang erwartet neue Silberling der melodic death Metaller Path of Destiny aus Saalfeldt. Zusammen mit den Label Apostasy Records wurde "Dreams In Splendid Black" aus der Asche hervor gebracht und bereitet den Weg der Jungs weiter nach oben. Unbekannt sind sie ja nicht und schon längst auf dem ein der anderem Lineup kleinerer und größerer Festivals zu sehen. Mit Apostasy Records wurde zudem ein Top Label gefunden, welches einfach für gute Qualität und Nackenschmerzen aufgrund von harter mitreißender Musik steht.

Das Cover jedoch ist leicht verwirrend, zumindest im Bezug auf die Musik die sich dahinter versteckt. Irgendwie passt die Photoshopcollage mit dem Mädel inmitten eines Rings aus Feuer in einer blauen Hügellandschaft nicht ganz zu dem Death Metal, welcher nach dem drücken auf "Play" in die Ohren gefeuert wird. Da es hier aber vorwiegend um die Musik geht, wird es nicht so schwer ins Gewicht fallen.

"The Awakening"
leitet mit ruhigen und mystischen Keyboardklängen das Schlachtwerg ein und geht nach recht kurzer Zeit in "Invocation" über. Der erste richtige Song und man merkt sofort, dass hier viel in Qualität und Sound gebuttert wurde. Sehr überraschend und zugleich positiv. Das kann was werden, zumal der Song einfach mit Tempo, Blastbeats und dem Wechsel zwischen Growls und Screams einfach mal gleich die ganze Palette präsentiert, welche die Jungs im Gepäck haben. "Embers" schließt sich dem an und wird wohl der Headbangsong des Albums. Tragende und mitreißende Riffs, gepaart mit "catchy phrases" in Sachen Vocals. Das Erfolgskonzept wurde ganz klar erkannt und die Musik hat einfach mehrere Level Ups durchlebt.

Dennoch passiert es des öfteren, dass bei solch hervorragenden Songs die Spannung nicht komplett gehalten werden kann, zumindest kommt es mir so vor und beim weiteren hören verlieren die folgenden Songs durch den Ohrwurmcharackter der vorherigen Titel etwas an stärke, bzw. rutschen leicht ab. Dies lässt Titel wie z.B. "Reign Of The Ravenous", "Two Steps To Eternity" und "I, Ascending From Ashes" nicht schlecht wirken, stellt sie aber etwas in den Schatten, wodurch das Besondere etwas verloren geht und alles leicht belanglos wirkt. Die Spannung ist schwer zu halten und mit jedem Titel einen Hit zu landen mehr als schwer, aber das Auf und Ab fällt schon auf, als ob einige Titel sich selbst covern. Nichtsdestotrotz knallt es hier einfach an vielen Ecken gewaltig gut durch die Boxen (The Fire-lit Shadow (The Shadow I Am)). Das Riffing der Titel und vor allem der Aufbau und die Struktur der Titel ist durchdacht, überfordert aber nicht und macht Spaß zu hören. Die Keyboardeinlagen, bzw. Unterstützung hebt den Death Metal einfach perfekt ins melodische und ist perfekt in den harten Sound mit eingearbeitet ("Within The Void").

Das Album endet dann schließlich nach knappen 50 Minuten mit insgesamt 11 gehörten Song leider etwas schwammig in Sachen Aufmerksamkeit und Besonderheit ("Age Of Conquest"), hinterlässt aber dennoch epische Spuren ("Death´s Dominion") und verdient Respekt, als Undergroundband so ein Werk hinterlassen zu haben, welches sich problemlos mit anderen Scheiben größerer Namen messen kann!

Bewertung: 7,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The Awakening
02. Invocation
03. Embers
04. Reign Of The Ravenous
05. The Fire-lit Shadow (The Shadow I Am)
06. Dreams In Splendid Black
07. Two Steps To Eternity
08. Within The Void
09. I, Ascending From Ashes
10. Age Of Conquest
11. Death´s Dominion


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Tja...wohl doch erst wieder 2022...



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