E-G

EREB ALTOR (2015)

"Nattramn" (1.668)

Label: Cyclone Empire
VÖ: 24.04.2015
Stil: Viking/Doom/Black
EREB ALTOR auf Facebook

Ereb Altor feuern seit 2008 ein Album nach dem anderen heraus und somit steht uns jetzt bereits der 5. Longplayer in der Tür. Interessanterweise scheint die Qualität der Truppe trotz diesem hohen Output nicht gelitten zu haben und auch „Nattramn“ weiß durchaus zu gefallen.

Dies wird sogar direkt nach dem Intro deutlich. „Midsommarblot“ ist ein Beispiel für epische Melodien, während im Hintergrund die Doublebass dem Song Tempo verleiht. Schon hier sind tragende Doom-Elemente zu finden, noch verstärkt treten diese allerdings bei dem gleich im Anschluss folgenden Titelsong auf. Hier kommt dann auch gleich gutturaler Gesang zum Einsatz, der die dunkle Seite des Songs noch hervorhebt.

Einen ganz anderen Weg geht dann „The Dance of the Elves“. Auf den langsamen und cleanen Akustikpart folgt ein ebenso langsamer Teil der Elektro-Klampfen. Erst in der Mitte setzen dann auch wieder gutturale Stimmen ein und auch das folgende Solo verleiht diesem Track das gewisse „Epische“. Wer die Band bisher noch nicht kannte: unbedingt anhören!

Dass Ereb Altor sich soundtechnisch sehr an Bathory orientieren ist kein Geheimnis, aber am deutlichsten hört man dies bei „Dark Waters“ heraus. Keine schlechte Eigenschaft und auch das Endergebnis weiß zu überzeugen, allerdings sticht es weniger heraus als die Lieder zuvor. Ebenso weißt „Across the Giant´s Blood“ einige nette Eigenheiten auf, kann sich aber gegen die anderen Tracks nur wenig durchsetzen.

The Nemesis of Frei“ feuert dafür wieder mit der gesamten Energie die Ereb Altor zu bieten hat. Schnelle Parts treffen hier auf langsame, gutturaler Gesang trifft auf cleanen, teilweise sogar Chorartigen. Dieser Abwechslungsreichtum macht das Schlussstück zum besten Song des Albums, hinterlässt aber die Frage, warum denn hier schon Schluss sein muss.

Als Fazit lässt sich nur sagen: Ereb Altor wissen ganz genau was sie tun und auch Album Nummer 5 kann überzeugen, bietet es doch eine hervorragende Kombination aus Viking/Pagan-Texten und Elementen aus dem Folk, Black und Doombereich.

Jedem Fan der genannten Genres kann ich diese Scheibe nur wärmstens ans Herz legen. Lediglich die etwas kurze Spielzeit von 40 Minuten ist etwas schade, aber das ist dann wohl dann der Preis für die hohe Gesamtqualität und den Output der Schweden.

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Tracklist:

01. The Son of Vindsvalr
02. Midsommarblot
03. Nattramn
04. The Dance of the Elves
05. Dark Waters
06. Across the Giant´s Blood
07. The Nemesis of Frei

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

The new breed

VERLOSUNGEN

wo wir sind

P P P

Schrod's...

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Join the Army

Damit das klar ist

Unsere Partner