E-G

EXTREME COLD WINTER (2015)

"Paradise ends here" (2.274)

Label: Vic Records
VÖ: 30.11.2015
Stil: Death/Doom
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2009 und jetzt kommt das erste Album, das nenn ich mal langsam. Genau so langsam und zähflüssig wie die Musik. Aber die Band wurde 2009 als Nebenprojekt von A.J. van Drenth (Beyond Belief, Temple) und Seth van de Loo (Severe Torture, Centurian, Voodoo Gods) gegründet. Gesangliche Unterstützung gibt es von Pim Blankenstein (Officium Triste, The 11th Hour).

Herausgekommen ist hier ein dunkler, depressiver Monolith aus Old School Death und Doom.

Die Musik quillt dabei wie Lava aus den Lautsprechern und fliesst dabei unaufhörlich immer weiter und begräbt alles unter sich. Wer hier flotte Riffs oder schnelles Drumming erwartet ist definitiv fehl am Platz, die vier Songs entfalten ihre Wirkung durch die Langsamkeit, dadurch entsteht auch diese finstere Atmosphäre die nichts gutes verheisst. Die Songs gehen alle um die sechs Minuten, werden aber nicht langweilig oder sind unnötig in die Länge gezogen, hier passt alles zusammen. Pim Blankenstein hat auch das nötige Organ um die Atmosphäre mitzutragen. Der letzte Track dient als Outro, hier hätte man gerne noch einen Song anstatt dieses Gitarrenklangbildes machen können. Aber das sind ja nur knapp zwei Minuten die es nicht gebraucht hätten.

Ansonsten ist das ein echt dunkles Album geworden, an diese Dunkelheit kommen manche Bands bei weitem nicht heran. Ich finde das passt jetzt auch perfekt in die dunkle Jahreszeit. Die Produktion ist auch sehr gut geworden, und ist richtig fett.

Anspieltips: ‘The Cosmic Rain‘, ‘Siberian Darkness‘

Bewertung: 9,5 von 10,0 Punkten

Tracklist:
01. Warriors of the Wasteland
02. The Cosmic Rain
03. Siberian Darkness
04. One Liquid Waters
05. Paradise ends here
 

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