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GODSLAVE – Into The Black/Out Of The Ashes (2020)

(6.217) Maik (9,0/ 10) Thrash Metal

Label: Green Zone
VÖ: 08.04.2020
Stil : Thrash Metal

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Manchmal stößt man auf Bands, wo man denkt, hey, was für ein cooler Newcomer. Gleichzeitig stellt man fest, daß es die Combo schon ein Jahrzehnt gibt, und wenn die dann auch noch Mucke zocken, die einem reinläuft wie Bier in den Hals, fragt man sich unweigerlich, unter welchem Stein man die letzten Jahre gelebt hat.

So ging es mir, als ich letztes Jahr die Jubiläums-Compilation von GODSLAVE rezensieren durfte. Shame, shame, Mr. Godau! Natürlich ist es dann in solchen Fällen schwer bis unmöglich, an die alten Scheiben der Bands heranzukommen, wenn man jahrelang in tiefster Unwissenheit verbracht hat. Genau für solche Pappnasen wie mich haben GODSLAVE nun zwei ihrer alten Werke in Form einer Doppel-CD herausgebracht. Dabei handelt es sich um den 2011er Longplayer „Into The Black“ und die EP „Out Of The Ashes“ von 2008. Dazu gibt es noch drei wiederaufgenommene Stücke , die die Band im Februar 2020 live eingespielt hat. Zuerst fällt mal das Design des Digipacks auf. Da die beiden Coverartworks sowohl farblich als auch vom Sujet gut miteinander harmonieren, kommt einem das ganze gleich recht homogen vor. Auch der Gag, die Verpackung mit angetäuschten Abnutzungserscheinuungen zu verzieren, ist mal eine coole Idee. Und sieht auch noch echt aus. Als ich die Scheibe aus dem Umschlag holte, dachte ich, Mann, wer hat die denn malträtiert?

Aber zur Musik: Es handelt sich natürlich um Thrash Metal, der sich keineswegs hinter den Großen des Genres verstecken muß. Die gesamte Power von Bands wie DESTRUCTION, SODOM und KREATOR findet man hier ebenso wieder, wie Kettensägeriffs, die an „The Burning Of Atlanta“ von WHIPLASH erinnern. Letzteres kommt besonders auf „Into The Black“ zum Tragen. Beim drei Jahre älteren „Out Of The Ashes“ ist die Mucke noch einen Tick rauher und brutaler, besonders, was den Gesang angeht, daß man sich sogar ab und an an PROTECTOR erinnert fühlt. Bei beiden Alben sowie den drei neuen Aufnahmen kann man die Entwicklung der Band gut nachvollziehen, vor allem beim Gesang, der heutzutage vielseitiger und melodischer rüberkommt, ohne daß die Band an Druck und Heavyness verlieren würde. Und wo wir schon beim Thema Druck sind, die Produktion ist auch fett wie Jabba. Wer also die beiden Scheiben seit Jahren verzweifelt sucht, bekommt sie hier auf dem Servierteller überreicht.

Das Ding ist auf 500 Stück limitiert und ausschließlich über den Online-Shop der Band erhältlich. Also ranhalten! Ach ja, der Song „Into The Black“ wird gesanglich von Gerrit P. Mutz veredelt, und man muß, auch vom doomigen Riffing her, sofort an ANGEL OF DAMNATION denken. Alles in allem ein schönes Thrashfest, welche neuen Fans der Gruppe die Möglichkeit gibt, sich das alte Zeug zu ziehen, und den alten Fans die Wartezeit auf den nächsten Longplayer verkürzen kann.

Anspieltipp: „Thrashed“ und „Unleash The Slaves“

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Tracklist:
Into The Black:
01. Thrashed
02. Anvilised
03. Insomniaddict
04. Unleash The Slaves
05. Slippery When Dead
06. Blood Of The Innocent
07. Why I Hate
08. A Shot In The Dark
09. Scholar Eclipse
10. Uncut, Unseen, Unrated
11. Zombie Panic Holocaust
12. Into The Black

Bonus:
13. Insomniaddict 2020
14. Scholar Eclipse 2020

Out Of The Ashes:
01. Out Of The Ashes
02. Slaves Of The Black
03. Wings Of Wrath
04. Dead Reckoning
05. Where The Sun Sleeps

Bonus:
06. Slaves To The Black 2020

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