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HABITUAL SINS - Personal Demons (2017)

(3.356) - Timo (7,5/10)

Label: Pure Steel
VÖ: 20.01.2017
Stil: US Metal

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Habitual Sins drehen auf „Personal Demons“ mit ihrem Debutalbum nun die erste Runde. Durchflochten von einer dichten und düsteren Atmosphäre gibt es darauf komplexen und anspruchsvollen US Metal, der zwar nicht zum Gipfelsturm ansetzt aber durchaus kräftige Stützpfeiler verankern kann. Hinter dieser Band verbirgt sich als Hauptaugenmerk Matthew Bizilla. Er zählte zu den Gründungsmitgliedern der doch ziemlich bekannten Icarus Witch und hat sich hier mit seinem damaligen Bandkumpanen Steve Pollick erneut künstlerisch betätigt. Jim Dofka ergänzt nunmehr das Trio an der Saitensäge. Für das Songwriting zeigt sich grossflächig Matthew zuständig, er hat den Großteil des Albums ausgearbeitet und zeigt hier erneut sein Können und die zweifellos vorhandene Klasse.

Auf allen 10 Songs wird mit technischen US-Metal in Reinkultur nicht gegeizt, ebenso wurden prägende Songs für das Album kanalisiert die einen guten Wiedererkennungswert inne haben und mir zu gefallen wussten. Gesanglich kann hier Matthew mit einer röhrigen und traditionellen Tonart überzeugen, die melodisch und klassisch rau die Bögen spannt. Auch muss man die klassische Arbeit der Saitenhexer Steve und Jim positiv anmerken, die einfach exzellent ist. Die fast schon virtuosen Gitarrensolis sind geradezu hochprozentig und schmackhaft wie ein Southern Comfort. Hier sind keine Wegelagerer am Werk!

Die US Boys arbeiten viel mit Elementen des Midtempo, dosiert wird das Tempo angepasst und punktuell intensiviert. Die technische Facette und das atmosphärisch dunkle Grundgerüst sind tragende Elemente. Dabei gilt es genauer hinzuhören und man wird dafür reich belohnt. Dennoch könnten Habitual Sins noch mutiger ihre Schaffenskraft vorantreiben, in zählbaren Momenten sind sie mir doch viel zu verhalten und zaghaft. Dafür haben die Songs enorm gute Ideen parat, die man bei vielen Veröffentlichungen einfach zu oft vermisst! Jedenfalls konnte ich mit diesem Debut mehr anfangen als mit dem letzten Metal Church Album, welches mich einfach langweilte!

Bewertung: 7,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Ravens
02. The Djinn
03. Far Beyond Hades
04. Watch The Fire Rise
05. The Prince Of Wallachia
06. Kiss Of Shame
07. I Pray For You
08. Forever Be Tormented
09. Down Here In Sodom
10. When The Inquisition Calls




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